Smart Shunt und SOC

Im Winterlager ist das Caravan entweder immer am Landstrom oder die Anlage ist komplett abgeschaltet (Hauptschalter/Akku abgeklemmt).
Vor der ersten Fahrt wird dann sowieso eine Vollladung gemacht, damit man eben mit vollem Akku los fährt bzw. sieht, das alles funktioniert.

Eine Tiefentladung kann auch ein 100% akkurater Shunt nicht verhindern, das ist dann idR ein Installations-/Bedienungsfehler.

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Ich will das Thema jetzt nicht auf den Caravan Bereich ausweiten, das ist nicht mein Thema. Allerdings gerade das Problem besteht ja auch bei deaktivierten Akku. Und wenn bei einer Kontrolle dann nicht die Spannung explizit kontrolliere sondern mich darauf verlasse was ein VRM als Soc angibt. Aber egal……

Ich denke du hast meinen Punkt verstanden wenn du dich da bei Victron einbringen könntest wäre ich dir durchaus dankbar. Es geht auch nicht darum meinen Vorschlag umzusetzen. Wichtig wäre es das Problem zu lösen.

Danke

Nun, es gibt ja eine wirklich gut funktionierende Lösung: Lasse den Akku in hinreichend kleinen Abständen immer wieder mal vollladen und auf 100% kalibrieren. Bei einem Zyklus von 2 Wochen dürfte die Abweichung völlig minimal sein, 4 Wochen dürften in den meisten Fällen auch noch OK sein.

Das kostet nix extra, und es geht kein Solarertrag dabei verloren. Also alles OK

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Betreibst du das DESS?

… und ich dachte, Du willst eines betreiben. Warum lädst Du dann den Akku nicht in Billigzeiten immer wieder auf? Vielleicht hast Du meinen Tipp ja nicht richtig verstanden: Lasse den Akku in hinreichend kleinen Abständen immer wieder mal vollladen und auf 100% kalibrieren

Ich betreibe das DESS seit 2,5 Jahren……nicht möchte oder so etwas. Genau deshalb weiß ich auch wie elementar der Soc Wert ist und das es halt nicht immer sinnvoll ist alle 2-3 Tage mal schnell randvoll zu laden, sondern nur nach Bedarf.

Lies doch meinen Beitrag nochmals: von “alle 2-3 Tage” ist da nicht ansatzweise die Rede. Die notwendigen Abstände hängen sicherlich von der Qualität der SOC-Erfassung ab, aber selbst im schlechtesten Fall dürfte “alle zwei Wochen” dicke ausreichen, und im Normalfall wohl “einmal im Monat”.

Das hast Du in meinem Beitrag sicher überlesen, nicht wahr?

Du warst doch an der Diskussion beteiligt wie hoch diese Standbyverluste sind bzw sein können. Erinnerst du dich noch? 0,5-1% täglich……… Im DESS System sprechen wir jetzt in der Soc Berechnung von Dezimalstellen. Merkst du was? Falsche Soc Annahmen von 1-2% führen schon zu Fehlfunktionen und falschen Zeitplänen. So jetzt nochmal von vorne……….Wie oft soll ich unnötigerweise den Akku auf 100% laden?

Es ist doch immer wieder schön qualifizierte Diskussion führen mit informierten Leuten zu führen

Gar nicht. Niemand hat von Dir verlangt, Deinen Akku unnötig zu laden. Was willst Du mit diesem Strohmannargument denn verschleiern?

Es ist empfehlenswert, den Akku so oft auf 100% zu laden, wie es für eine notwendig genaue SOC-Darstellung nötig ist. Egal ob DESS oder nicht.
Was willst Du denn an dieser Aussagen absichtlich falsch evsrtehen?

Lies bitte nochmal meine Äußerungen nach. Und danach beschäftige dich doch mal mit den Grundprinzipien des DESS. DANACH können wir gerne weiter diskutieren.

Nöö, nicht nötig. Ich habe ein eidätisches Gedächtnis und kenne noch alle Deine Äußerungen, inkl Deiner Beleidigungen. Es stünde Dir wohl an, Dich etwas weniger für den Nabel der Welt zu halten, und etwas an Deiner Diskussionskultur zu arbeiten.

So wie die Dinge liegen, hast Du bzgl Deiner SOC-Probleme nur zwei Möglichkeiten:

  • entweder nimmst Du meinen Rat an,
  • oder Du forderst weiterhin von Victron das, was die gewiss nicht machen werden, und lernst eben, dauerhaft mit Deinen Problemen zu leben

Du hast es wirklich nicht verstanden. Ich habe kein elementares Problem. Ich korrigiere diese Funktion alle paar Tage händisch. ABER Es gibt hier im Forum dutzende Threats die auf dieser Problematik gründen, auch speziell im DESS Bereich. Wenn diese Probleme mit einem zusätzlichen Faktor in der Konfiguration des Smart shunts lösbar sind , verstehe ich offen gestanden nicht warum wir hier diskutieren.

Du hast auch Matthias seinen konstruktiven Beitrag gelesen? Ich weiß eigentlich nicht wirklich wo dein Punkt hier in der Diskussion jetzt ist.

Es gibt keine wirtschaftlich tragfähige Lösung durch eine Änderung der Konfiguration des SmartShunt. Alle denkbaren Lösungen in dieser Richtung erfordern einen Aufwand, der den SmartShunt so weit verteuern würde, dass ihn niemand mehr kauft.

Das war übrigens auch der Inhalt von Matthias Langes Beiträgen dazu, außer dem Hinweis auf eventuelle Fehler bei der Verkabelung, die es aber schon in den allerersten Antworten auf das OP gab.

Irgendwie scheinen wir ein unterschiedliches Leseverständniss zu haben. Irgendetwas von wirtschaftlich nicht darstellbar kann ich hier nicht lesen.

Es geht um das hinzufügen eines Faktors im Rahmen eines Software Updates. Schon heute gibt es 2 Faktoren die über eigentliche Messen der “Strommenge” hinaus berücksichtigt werden, Peukert Faktor und Wirkungsgrad. Hier einen weiteren Faktor “Standbyverbrauch” 30, 40 oder 50W je Stunde oder Tag zu berücksichtigen sollte digital kein großes Problem sein. Wo ist da das weltbewegendes Problem? Verstehe ich nicht. Fakt ist, zur Zeiten von reinen Speichern ohne Funktionen wie Ballancer, BMS oder Display war dies nicht nötig. Gerade das hat sich in jüngster Zeit geändert. Aus meiner Sicht sollte man sich mal mit dem Punkt beschäftigen.

In the SmartShunt, I would like to see a reset to 0% SOC, once the voltage falls below a set threshold.

I don’t think that’s a good idea. Why would you want to set a battery with an actual SOC of 20% to zero? Do you then want to charge it to 120% SOC so it’s considered full again?

Most users never discharge their battery below a minimum threshold of perhaps 10% SOC, but they do full charge whenever possible. What’s relevant for “full” is the initiation and completion of cell balancing, followed by the absorption phase. Therefore, it makes sense for the BMS to set the battery to 100% after this absorption phase. Setting the discharged battery to 0% would be counterproductive.

When the SOC of the SmartShunt shows 20%, but the battery voltage is 48V (of a 16S 51.2V LFP Battery), than it is clear, that 20% SOC is a wrong value…so you can calibrate the SmartShunt at this point to 0%. In a ESS system, the battery would charge back to actual 20% SOC and you are good for another couple of weeks. The SOC inaccuracy will eventually show on all systems, if a full recharge (and 100% SOC reset) has not been performed for a couple of weeks / months. Obviously you can use workarounds to fix that, like ESS “optimized with battery life”…or setting the sustain voltage in the MultiPlus-II ESS assistant to a high enough value…like 51.0V. The BMS of almost all managed batteries synchronises the SOC based on voltage (and often current) to 0% (<2.5V-2.8V/cells) and 100% (> 3.45-3.6V/cell) SOC.

So having the option to not only calibrate the SOC to 100%, but also so 0% based on voltage and time would be nice to have.

A example of how it could look like:

Reset SOC to 0%, if Battery voltage < 48V for 3min.

No, still not a good idea. Let’s consider the following scenario: A battery, with no load, has a resting voltage of 51V and displays the correct value of 20% SOC. Now, a large load is applied to the battery, for example, 0.5C, causing the voltage to drop to 48V. Arbitrarily setting the SOC to 0% at this point would be a serious error, because after the load is removed, the battery’s open-circuit voltage would return to 51V.

The BMS’s task is to prevent individual cells from discharging below a preset voltage. The absolute minimum voltage of an LFP cell should be 2.65V, but most people use 2.9V or 3.0V as the preset velue because the battery is already almost completely discharged at these levels. The voltages of the individual cells will diverge from this point onward, so rather soon one cell would inevitably reach 2.65V well before the others.

You’ll never be able to calibrate to 0% because you can never discharge a LiFePO4 battery to 0%. Or rather, only after a considerable amount of time while simultaneously balancing the cells or discharging some cells below their minimum charge level. One could say you calibrate to 10% or 20% at a specific voltage value in the lower state of charge (SoC) range. However, this doesn’t work that simply because the voltage isn’t solely dependent on the SoC value, but also on the state of the battery – whether and how deeply it’s being discharged. Let’s say we say 48V should correspond to 10% SoC. This is certainly approximately correct in a resting state. However, I also reach the same voltage at 30% SoC and a discharge rate of 0.4 or 0.5C. In this specific example, the SoC would be calibrated to 10% even though approximately 30% SoC is still present.