Schwankende Ausgangsspannung von Phoenix WR

Hallo,

heute habe ich zum ersten mal meinen 3D-Drucker an meinem Phoenix Smart 1600 WR betrieben. Als ich dann ein Licht einschaltetet, welches auch über den WR versorgt wird, stellte ich ein Blinken in der Helligkeit fest. Dabei ging das Licht nicht aus, sondern verringerte alle 1-2 Sekunden seine Helligkeit kurzzeitig. Ich dachte zu erst an einem Fehler im Schelly, der die Beleuchtung steuert, musste dann aber feststellen, das die Spannung welcher der WR zur Verfügung stell stark schwankt. Auf meinem Dashboard wurde eine Spannung von 244V angezeigt. Die aufgezeichnete Ausgangsleistung des WR schwankte in der Anfangsphase des Druckes (Aufheizphase) zwischen 150W und 1200W, im späteren Betreib dann nur noch zwischen 200W und 600W. Ich nehme mal an das liegt an der getackteten Heizungen des 3D-Druckers.
Aktuell ist noch ein 1600W WR verbaut, der aber bald auf einen 3000W umgerüstet wird.
Ist dieses Verhalten normal? Kann der Phoenix WR die Leistungsschwankungen so schlecht ausregeln?
Ich mache mir sorgen das andere Verbraucher (Computer, Serverrack, Shellys) dadurch schaden nehmen können, zumal die oben angegebene Werte für Spannung und Strom ja nur Momentanwerte des Logging sind, und die realen Werte noch höher/niedriger liegen.

Ich habe die Anlage dann erst mal auf Netzversorgung umgestellt, damit ich den Druck ohne bedenken beenden kann.
Hab gerade noch mal im Datenblatt des Druckersnachgeschaut, da ist er mit 1000W an 230V angegeben. Somit sollte die Leistung des WR eigenlich ausreichen. Temperatur im Installationsraum sollte unter 10°C sein.

Bei größeren schnellen Lastwechselen, ist das durchaus normal, da der Wechselrichter eben kurz braucht um nachzuregel.

Lieg das daran, das der 1600W WR an seine Grenze kommt, und das Verhallten bessert sich mit dem 3000W WR?

Gibt es irgendwas, um das abzufangen, oder ein wenig zu dämpfen? IM DC-Bereich würde man einfach ein paar Kondensatoren verbauen, die die Lastspitzen abfangen, aber im AC-Bereich funktioniert das ja nicht.

Der erste Druck den ich heute gemacht habe hat ja funktioniert, ich hab das Verhalten erst beim zweiten Druck festgestellt, da ich da das Licht an hatte, und man es daran gut sehen konnte.

Der WR braucht etwas Zeit um auf den Lastwechsel zu reagieren, das ist einfach Physik.
Auch mit einem 3000er WR wirst du das haben, vielleicht etwas schwächer, aber dennoch spürbar.

ähnliche Effekte hast du auch bei Microwellen, Heizplatten, Heizdecken etc etc

ist leider normal

je mehr Leistung dein Wechselrichter hat desto besser kann er normalerweise die Lastspitzen auch abfangen bzw glätten

im Netzparallel-Betrieb geht`s ja noch. Im Inselbetrieb wird es richtig deutlich

Ich bin ja wenn, dann eh im Inselbetrieb, da meine Verbraucher per FILAX zwischen WR oder Netz geschaltet werden.
Aber auch im Netzbetrieb, konnte ich gestern das Verhalten beobachten. Es war zwar abgeschwächter, aber noch vorhanden. Wohl möglich mag das an dem FILAX und der (noch) 1,5mm² Verdrahtung liegen. Wenn sich das mit dem größeren WR nicht bessert, werde ich den 3D-Drucker wieder fest auf das Netz klemmen. Der Verbrauch eines 3D-Druckers hält sich ja in Grenzen.

hallo,

das problem kommt hauptsaechlich vom innenwiderstand der ac-quelle und beim ein- und ausschalten hoher stroeme kommt dann auch noch die induktivitaet zum tragen und die ist in einem wechselrichter mit ausgangstrafo nun mal hoeher als ohne!

da kann man leider nichts machen, aber die spannungen duerften immer im zugelassenen bereich sein.

es gibt aber auch lampen, die auf solche spannungsschwankungen sehr stark reagieren. allerdings ist mir das auch schon bei gluehbirnen aufgefallen, dass die mal kurz heller leuchten!

tschuess