Notstromaggregat an Inselanlage

Da hast Du völlig recht, also mit dem Temperatursensor, den hat mein Ladeziegel (KIA) auch, sowohl am Typ2- als auch im Schukostecker. Der Umbau geht trotzdem.

Edit: Ich rate jedoch vorsorglich EXPLIZIT von einer Nachahmung ab!!!

hallo,

dann besorg dir eine anstaendige schuko-steckdose und reduziere sicherheitshalber die ladeleistung.

ich habe hier mehrere steckdosen und stecker durchprobiert, bis ich eine kombination hatte, die dauerhaft 10A vertragen hat!

tschuess

Ich weiß ja nicht, wo Du was einkaufst, aber ich habe in den letzten Jahren meinen Alterswohnsitz komplett saniert und dabei auch die Elektrik komplett erneuert. Ich bin einfach in den nächsten Baumarkt gegangen, und habe mir dort 3 Dutzend Steckdosen besorgt, die allesamt für 16A ausgelegt sind. Und die vertragen auch allesamt 16A. Beispielsweise mein Backofen zieht sogar 3,8 kW, und weil ich mein Brot selbst backe,läuft der auch oft stundenlang am Stück. Da fackelt natürlich nichts ab …

Falls Du eine Steckdose kaufst, die für 16A ausgelegt ist, und die diese 16A nicht verträgt, dann reklamiere diese als fehlerhaft beim Verkäufer.

hallo,

ich hatte benutzt, was ich noch hatte.

und auch ein backofen mit 3,8 kW zieht die leistung nicht dauerhaft, er schaltet immer wieder aus und ein!

die temperatur war zwar nicht kritisch, aber mir war sie zu hoch!

aber bei 2 kW wird so mancher stecker oder steckdose schon empfindlich warm.

normalerweise haenge ich ja keine so hohen lasten dauerhaft an eine steckdose.

tschuess

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“Zu hoch” ist ein relativer Begriff. Es gibt sicherlich genaue Festlegungen dafür, WIE warm eine Schukosteckdose während des 1stündigen Testlaufs mit 16A werden darf. Und mit größter Sicherheit stellt sich dabei schon nach wenigen Minuten ein thermisches Gleichgewicht ein, das auch nach noch so langer Laufzeit nicht weiter überschritten wird.

Wer eine 16A-Schukosteckdose kauft, der darf auch darauf vertrauen, dass sie dauerhaft 16A standhält.

hallo,

am besten man glaubt nicht soviel und ueberpueft dafuer mehr. wenn man einen 63A sicherungshalter kauft und eine 50A sicherung einbaut, geht man ja auch davon aus, dass die den dauerstrom aushaelt! tja, war leider nicht der fall und so ging es mir mit einigen sicherungshaltern, als ich anfing meine PV-anlage zu erweitern. ich hatte glueck, dass ich alle probleme bemerkt habe, bevor mehr zu schaden kam, als der sicherungshalter!

und was war schuld an den ganzen problemen mit den sicherungshalten? kunststoff, der bereits bei 100 grad oder weniger anfing zu schmelzen! seitdem benutze ich nur noch sicherungshalter, die entweder nie schmelzen oder bei denen die waerme so schnell abgeleitet wird, dass es keine probleme mehr gibt. die anderen habe ich degradiert und es werden nur noch wesentlich kleinere sicherungen eingebaut, so dass sie halten! einige musst ich auch erst mal auseinander bauen und verloeten, jetzt halten sie, bis das loetzinn schmilzt und bis dahin sind mit sicherheit bereits die sicherungseinsaetze ausgefallen!

selbst 80A sicherungen haben da auch schon mal bei 30A die verbindung getrennt, ohne dass man es ihnen angesehen hat. sie waren naemlich nicht durchgebrannt, sondern nur nicht richtig verloetet, so dass das loetzinn die eigenliche sicherung war und nicht die eingeloetete schwachstelle!

deshalb vertraue besser auf nichts, ausser du hast es selbst ueberprueft!

tschuess

Guten Morgen,

so einfach ist es mit den Steckdosen nicht, im Baumarkt gibt es auch Markenprodukte.

Unser Steckdosen kommen auch aus dem Baumarkt aber ich nehme nicht die billigen,

die Steckdosen sind von Jung, andere Markenhersteller wie Beker etc. gehen auch.

Es geht um die Betriebssicherheit im Dauerbetrieb, wenn du 3,6 kW über Stunden an

dieser Steckdose abnimmst, dann muss die Kontaktfläche und die Spannung der Federn

schon gut sein und das über Jahre. Mehr als fünf Stunden sind sowieso nicht ratsam,

daber haben wir bei dem zweiten Elektrofahrzeug eine Wallbox angeschafft und für

die erste Zeit eine CEE16 Steckdose mit geschulterter blauer Schuko genutzt.

Bei den blauen Steckdosen handelt es sich um Industriesteckdosen, die für einen

längeren Betrieb mit hohen Stömen ausgelegt sind.

MfG

Volta

Da muss ich heftig widersprechen. Wenn die Steckdose sich nach einer Stunde nicht noch weiter erwärmt, dann spielt es keine Rolle, ob man die Last 5 Stunden oder 50 oder 500 Stunden dran hängen hat. Und wenn die Steckdose die 16A-Prüfung bestanden hat, dann sollte sie 1 h auf jeden Fall durchhalten.

Nochmals: es bildet sich dann im Betrieb sehr schnell (nach wenigen Minuten!) ein thermisches Gleichgewicht zwischen weiterer Erwärmung und Wärmeabstrahlung/Konvektion. Da ausnahmslos jeder noch so kleine Strom zu einer Erwärmung führt, geht es logischerweise nur um die Einhaltung einer Grenze bei der Erwärmung bei Anliegen der Prüflast. Wo die genau liegt, wird irgendwo in den Prüfbedingungen stehen, IMO sollte der Wert deutlich unter 80°C liegen.

Und auch das nochmals: eine Schukosteckdose für 16A Stromlast kann dauerhaft mit 16A belastet werden.

Auch da kommt Widerspruch, denn es kommt bei der Prüfung nicht darauf an, ob eine Steckdose ein Markenprodukt ist, oder welchen Prfeis sie hat. Sie muss, wenn sie für 16A zugelassen ist, die Prüfung auf 16A bestehen. Das ist alles

So kurzes Update… Hab es hinbekommen und es läuft.

Das Notstromaggregat lädt die Akkus. Die Einstellung ist eigentlich recht simpel. Bedingter Eingangsanschluss aktivieren und dann verbinden wenn SOC Wert unter den Wert fällt… Prozent Angabe..

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Dann kann der Winter ja kommen :wink:

Denk bitte an den Erdspieß und das Thema wo der PEN bei Generatorbetrieb gebildet wird.