ich habe hier 3 MP2 (einer GX) an einem MPPT RS mit Pylontech Akkus. Die MP2 sind 3-phasig per AC-IN an das Netz angeschlossen.
Jetzt möchte ich meine Fritzbox an einen AC-Out1 oder 2 hängen, damit ich bei Stromausfall noch online bin. Auch wenn wir im Urlaub sind, sollte das direkt möglich sein.
Ist hier ein unterbrechungsfreier Betrieb überhaupt möglich?
Ich habe das mal ausprobiert, wenn ich den Betrieb von Auto auf Laden oder Entladen schalte, wird der Konakt immer kurz abgeschaltet und die Fritzbox bootet neu. Das möchte ich auf jeden Fall verhindern.
Aufgrund der Wichtigkeit der Internetfunktion hängt bei mir die Fritzbox direkt mit einem Spannungswandler 48V/12V auf der Batterie. Vielleicht auch eine Option?
wenn du zwischen ein und nur wechselrichter umschaltest, passiert nichts. wenn du auf nur laden ueber das gx umschaltest, sollte auch nichts passieren, nur wenn du den schalter am multi selbst umschaltet, dann geht der ja ueber aus!
am besten ist da noch ein kleiner wechselrichter fuer solche geraete oder der anschluss ueber dc/dc-wandler. ich habe darueber meine internetboxen, 2 meiner nas-systeme, einen switch und mein komplettes backup-system angeschlossen. allerdings kommen da insgesamt aktuell 8 dc/dc-wandler mit unterschiedlichen spannungen und leistungen zum einsatz!
und da werden noch einige andere geraete angeschlossen und zur sicherheit speisen bis zu 3 akkus die 24V und 48V sammelleitungen. da sollte es definitiv nie zu einem spannungsausfall kommen.
die pylontech koennen abschalten, das sollte im normalfall aber NIE passieren, wenn doch, hat jemand was falsch gemacht!
aber du kannst ja problemlos eine redundante stromversorgung aus mehreren quellen, wie akku oder netzteil realisieren. im einfachsten fall werden die einfach ueber dioden parallel geschaltet, vor allem wenn die spannungen unterschiedlich sind, was dem cerbo egal ist. aber die spannungsversorgungen muessen potentialfrei sein!
du kannst auch einfach einen orion dc/dc 48/12 benutzen und noch einen zusaetzlichen akku vor den cerbo haengen.
Wichtiger ist, dass der MP bei Stromausfall auf Inselbetrieb schaltet (was er auch tut)..sollte die Fritzbox bei umschalten booten, dann ist sie nach spätestens 10m wieder online.
Dc/Dc Wandler kann eine Möglichkeit sein wenn in räumlicher Nähe zusammen. Fraglich ob man bei einem echten Stromausfall noch kabelgebundens Internet hat oder man sowie auf Mobilfunk ausweichen muss. Und ich hatte schon mal einen Ausfall eines Dc/Dc Wandlers der genau so was verhindert sollte. Aber wer billig kauft, kauft bekannt zweimal l.
nichts ist perfekt und unverwuestlich, aber man kann vieles redundant auslegen, wenn man besonderen wert auf die ausfallsicherheit legt!
und bei einem grossflaechigen stromausfall duerften sowohl internet als auch mobilfunk betroffen sein, das einzige, was dann noch funktioniert, sind sattelitenverbindungen!
Das Verhalten der Pylontech kenne ich jetzt nicht. Ich habe eine DIY-Batterie. Allerdings braucht die Fritzbox so wenig Strom, dass selbst die Nachladung bei diesem trüben Wetter dafür ausreicht. Eine Unterspannung sollte niemals auftreten. Ich denke bei dieser Absicherung auch weniger an einen großflächigen Stromausfall, sondern vielmehr an Unterbrechungen durch hausinterne Ursachen, z.B. Firmwareupdate des MP2 oder ähnliches.
Geht auch eher darum wenn intern eine Sicherung fliegt z.B. Kabel feucht geworden (Terrasse, Garten), FI fliegt und ein ganzer Strang gleich mit.
Oder ein sonstiger Feuchtigkeitssschaden durch undichte Leitung oder Hochwasser.
Und wir sind gerade im Urlaub und ich komme nicht “ins Haus”.
Ich habe es gerade mal ausprobiert. Die Multis haben wegen Pylontech Unterspannung abgeschaltet (46V?), die 46,xV kann ich aber noch von außen messen. Also wierde ich mal ein paar StepDown Wandler einbauenund Fritzbox, RasPi, etc. dranhängen.
Warum kommt es denn überhaupt zu so einer Tiefenentladung wenn du eine Netzgebundene Anlage hast … War das mal ein WorstCase Test von deiner Seite ?
Die Multis würden doch eine Erhaltungsladung übernehmen …
Das ist schon richtig, den min. SoC sollte man nicht unter 10% stellen, aber wenn das Netz ausfällt und man nicht eingreift geht das eben so weit runter bis die cut-Off Spannung am Multi erreicht ist. Das sollte geschehen bevor das BMS trennt. Das kann man durchaus auch mal testen. Sobald Netz da ist wird wieder auf min. SoC+ geladen.
Aber hier fragt man sich dann ob es notwendig ist von extern auf den Cerbo zugreifen zu können da man ohne Netz sowieso keine Handhabe hat.
Unter 47,5 V bei den Akkus sollte man nicht gehen….. besser wäre also ca. 10% MinSoc.
Und für die Fritz-Box nimm doch eine externe USV… die kosten fast nichts … und funktionieren auch wenn das Netz ausfältt und auch wenn der Akku leer ist.