ich habe mich hier angemeldet, da ich gerne auch ein Multiplus 2 System aufbauen möchte.
GreenAkku bietet hier u.a. schon komplett-Pakete. Was haltet ihr davon? Die Komponenten kann man sicherlich auch einzeln kaufen, insbesondere hier die Batteriekabel-Verbindungen 70mm² vorkonfektioniert. Das muss schon vernünftig mit Profi-Press-Zangen gemacht werden. Den Lynx wird man sicherlich brauchen für die vernünftige Absicherung der DC-Kreise zu den Wechselrichtern.
Brauche ich einen Cerbo-GX, wenn ich einen Multiplus GX anstelle 1 GX und 2 normale Multiplus verwenden möchte? Dazu wollte ich den Monitor mit den Lasten-Übersichten von Victron integrieren und später noch weitere Laderegler, auf jeden Fall aber die Online-Version per Victron App.
Das ganze möchte ich als 400V System ausführen, um auch Drehstromverbraucher abdecken zu können.
Die Akkus können 110A Dauerentnahme ab, das würde aber bei Parallelschaltung von 4 Modulen i.d.R weniger pro Batteriemodul bedeuten. Die Batteriemodule möchte ich in einem Bereich aufstellen, der geringen Temperaturschwankungen unterliegt, die Wechselrichter mit einer Kernbohrung für die 70mm² Batteriekabel verbunden dann in der Garage. Und von dort aus dann im 48V Netz weiter.
Verbraucher habe ich eigentlich genug, die insbesondere an heißen Tagen laufen, insbesondere Klimaanlagen.
So bleibt mir eine höhere Erzeugungsleistung und zudem eine recht passable Speicherkapazität aber auch eine Bestandsschutz EEG-Vergütung der Bestands-PV. Geplant sind die Inselanlage/Nulleinspeisung mit ca 6-7 Kwp zu speisen und eine Netzreserve für Stromausfälle. 16A/400V wäre hiermit als Dauerlast möglich. Das reicht mir vollkommen aus.
Als gelernter Elektroniker möchte ich dazu auch ein Großteil des Aufbaus selbst machen. Die einzelnen Komponenten sind sehr gut beschrieben, Ich habe mir schon den ein oder anderen Erfahrungsbericht angeschaut und mir macht das MP2 System bis auf ein paar genannte Kritikpunkte einen guten Eindruck. (u.a. hoher Standby-verbrauch, im Sommer aber eher unrelevant)
Da würde ich als allererstes mal den Netzbetreiber ansprechen. IMO wird man nur sehr schwer Bestandsschutz für eine alte PV-Anlage beanspruchen können, wenn man am gleichen Zähler eine neue Anlage dazu baut.
Eine Ähnliche anlage hab ich damals auch von greenakku gekauft.
damals auch mit 3x multi 5000 und 3x liontron.
die hab ich nach und nach um 3 weitere ergänzt.
Läuft im Prinzip ohne Probleme seitdem.
Ich würde allerdings tatsächlich bei cerbo und den “normalen” multis bleiben.
Das ist so nicht korrekt. Ich habe selbst auch 2 Anlagen mit unterschiedlichen ERG Vergütungen an einem Anschluss. Sobald mehr als 12 Monate zwischen IBN und „Neubau“ liegen ist es eine eigene Anlage mit aktuellen EEG etc. Den Netzbetreiber „fragen“ gilt immer - Netzverträglichkeitsprüfung
Sollte das nicht gehen, wäre das ja erstmal nur das Weglassen des AC In. D.h als schwarzstartfähiges Inselsystem.
Weißt du ob man bei einem Dreiphasigen System auch einen 230V Benzingenerator zum “Laden” verwenden kann? Oder sollte es dann schon ein 400V Generator sein, weil die 3 in einem Verbund arbeiten müssen?
eine 230v Ecoflow mittels Generator aufzuladen ist jedoch kein Problem.
Also eine Anlage mit inzwischen insgesamt 30 Kwh Speicherkapazität von Liontron? Wie lange läuft die schon? In einem 19Zoll Schrank? ich habe schon Fotos gesehen, da war der MP II (230v Anlage) in dem Schrank. Laut Beschreibung soll der MP niemals über den Akkus montiert werden.
Wieviele Kwh erzeugt die am Tag bzw. PV Leistung hängen da dran?
So einfach ist das nicht, denn der Netzbetreiber muss die Einspeisungen dann ja zuordnen können, um die unterschiedlichen EEG Vergütungen beider Anlagen korrekt ermitteln zu können. Einfach geht es IMO nur dann, wenn beide Anlagen an getrennten Zählern hängen.
Bei mir gibt’s ein altes BKW, das durchaus Bestandsschutz hat, aber es gibt sowohl dafür wie für die neue PV nur einen einzigen gemeinsamen EEG-Vergütungssatz, und das ist nicht der aus der Zeit der Errichtung des BKWs.
Das stimmt so nicht immmer .. nach einem Umbau kann es passieren , daß man die alte (bessere) Vergütung verliert und ein neue erhält .. die meistens schlechter ist..
IMO stammt diese Regel noch aus der Zeit von gasenden Bleiakkus. Bei LFP hat sie wohl eher keinen Sinn mehr.
Wie wird der Benzingenerator denn zum Laden genutzt? Er könnte beispielsweise an einem Ladegerät (gerne auch ein extra MP2) hängen, das dann ganz einfach den Akku lädt. Ob es Probleme geben könnte, einen einzelnen MP2 im 3phasigen Verbund als Ladegerät dafür zu nutzen, weiß ich nicht.
das war eine Überlegung. aber einen MP2 dafür zu kaufen, der nur den Akku lädt, macht für mich keinen Sinn. wenn er keinerlei Kommunikation mit den anderen hat, würde er sicherlich sein “Ding” machen. Woher soll er wissen was die anderen 3 MP2 machen? Man könnte aber wahrscheinlich auch, wenn Bedarf besteht dafür 1 oder 2 Ladegeräte für 48V LifePO4 Batterien kaufen, diese parallel schalten und damit ca 36A laden.
knapp 10 Cent netto, die heutigen Sätze liegen einiges darunter, zukünftig soll es ja vermutlich gar keine mehr geben. und alles über 10 KWp wird noch schlechter vergütet, es sei denn man speist einfach “voll” ein ohne Selbst-Nutzung.
Natürlich wird der dann “sein Ding” machen. Dazu ist er ja dann angeschafft worden. Und warum sollte er denn mit den anderen 3 MP2 kommunizieren müssen, die ein 3phasuiges ESS bilden? Er soll den Akku laden, sonst nix.
Wenn man im ESS unbedingt die Ladung durch den 4. MP2 richtig erfassen will, dann geht das ja problemlos durch einen SmartShunt.
Das ist dann einfach ein Ladegrät, und meistens kosten reine spezielle DC-Ladegeräte mit angemessener Leistung ja auch nicht weniger als ein MP2.