Mppt 150/45, Cerbo und Pytes 48100 Batterie, obskurer Spannungswert begrenzt Ladung

Bei halbvoller Batterie (Pytes 48100) legte der mppt 150/45 nicht zur Ladung los. Daraufhin habe ich alle Spannungswerte per remote console überprüft. Welche auf 55,4 Volt gesetzt sind.

Als ich in das Menu der Pytes Batterie ging, fiel mir auf, unter Parameter ist die Ladespannungsbegrenzung bei (CVL) 53,1 Volt, diesen Wert übernimmt der mppt 150/45.

Wie bekomme ich den Wert hoch?

(Der Wert ergab sich durch keine andere Begrenzung, wie Strom oder Temperatur etc.)

Das CVL kommt vom BMS, das kann man nicht anpassen.

hallo,

am besten einmal laengere zeit mit der maximalen spannung laden, da hat eventuell eine zelle eine zu hohe spannung und dann muss der balancer arbeiten. bei einem passiven balancer kann das dann aber einige wochen dauern!

tschuess

Das wollte ich nicht wahrhaben, wird irgendwie damit zusammenhängen. Anfänglich auch nur mit einem Block Online ebenso.

Das sieht doch gar nicht schlecht aus .. 40 mV Zellenunterschied ist (fast) normal…

Ladespannungsbegrenzung von 53,1 V ist schon merkwürdig… die sollte bei ca. 3,5V*16 Zellen liegen. also ca. 56V

sind 4 mV Zellunterschied (wenn ich mich nicht irre)

das ist bei Pytes normal. Pytes fährt eine dynamische Spannungskurve und sorgt so für ein besseres balancing. Das sieht dann so aus:

Da kann man das Verhalten prima sehen. Auch der Absorptions / Float Bereich.

Da muss irgendwas anderes krumm sein. Laut Console ist auch Charge / Discharge erlaubt.

Ist ggf im DVCC igendwas eingestellt? Zeig uns doch auch mal den Parameter Eintrag der Pytes in der Remote Console.

Aber bei 53,1 V findet doch überhaupt noch kein Balancing statt ? Und dyn. Spannungskurve macht victron in Verbindung mit Pylontech auch.. aber nicht so früh..

Es geht bei der Spannung ja auch nicht um balancing. Es geht um das schonende Laden der Zellen. Die Spannungsregelung kommt ja auch vom BMS und nicht von Victron. Es ist teil des intelligenten Ladealgorithmus, das viele BMS mittlerweile bieten (z.b. auch Pylontech oder Batrium etc). Es gibt entsprechende Dokumente, in denen Victron die Anforderungen an ein BMS definiert und dynamisches CVL gehört dazu. Viele Hersteller von BMS richten sich aber nicht danach und das gibt dann ggf lustige Probleme beim DC Feedin. Da kann man eine Menge an Dokus bei Victron finden (Stichwort “Battery Compatiblity”)

Das Regeln ist ja auch okay..

aber hier geht es darum, das schon bei dieser kleinen Spannung abgeregelt wird … also schon ab soc von ca. 55%… und das ist halt “sehr” merkwürdig.

hallo,

wie sehen denn beim bms die parameter aus?

tschuess

System lädt, nach dem die Spannung erstmalig unter den vorgegebenen Wert fiel. Bei einer anderen Inselanlage habe ich die Verzögerung auch bemerkt, allerdings nicht so lange.

Danke für die Hinweise.

Weiteres 48100 Modul kommt hinzu.

Wenn ich mir die Spannung so ansehe und die CCL, dann würde ich wetten, dass der SOC einfach falsch ist. Hast Du eine initale 100% Ladung des Akkus vorgenommen und den Zellausgleich abgewartet ? Bei 2 Packs müsste der CCL bei 100 stehen, wenn der Akku im normalen Ladebereich ist. 60 Ampere bedeutet, dass das BMS schon Ladeleistung herausnehmen möchte. Hast Du dem BMS die Führung überlassen (was bei Pytes sehr wichtig ist) oder hast Du die Spannung irgendwo eingeschränkt ? Falls ja: nimm am besten die Limits raus und lass das BMS seinen Job machen. Fall nein: Lade die Akkus bitte einmal bis 100% und lass auch hier das BMS arbeiten, bis der Zellspannungs unterschied bei 20 oder 30 mV ist. Nur dann ist der Akku wirklich sauber geladen und wird in Zukunft auch das machen, was Du möchtest.

Es gab bis jetzt keine initiale Ladung. Das findet jetzt statt. Die Batterien standen 3-4 Monate ausgeschaltet und eine wurde kurz gebraucht.

BMS hat die Führung, nur hatte ich Spannung (55,4V) und Strom begrenzt.

Werden jetzt langsam geladen, später kommt dann Last und weitere Laderegler hinzu.

Habe des Öfteren gelesen, das die Begrenzung der Spannung auf 55,4 Volt hinsichtlich der Lebensdauer nützlich sei.

Das ist bei Pytes nicht richtig. Die Lebensdauer ist bei 6000 Zyklen sowieso nur in den seltensten Fällen relevant. Selbst wenn du jeden Tag einen Vollzyklus schafft, wird der Akku den Alters tod sterben und nicht den Zyklenrost. In der Regel schafft man 200-250 Zyklen im Jahr ….. das sind weit über 20 Jahre.

Einfach das BMS seinen Job machen lassen. Es reduziert nach einer Absorptionszeit so oder so von selber die Spannung.