ich beschäftige mich gerade mit der Elektrik unseres Campers, den wir gerade bauen. Dabei ist mir in den Datenblättern aufgefallen, dass manche Geräte nur bis max 2000 m Höhe betrieben werden dürfen. So zB die MP2 in der 230 V Version. Die 120 V MP2 haben gar keine Angabe. Die Phoenix Inverter haben bei 230 V keine Höhenbegrenzung.
Bei den MPPT haben die kleinen bis zum 150/45 keine Höhenbegrenzung. Die größeren haben eine maximale Höhe von 5000 m (Nennleistung bis 2000 m).
Wieso ist das bei manchen Geräten so? Was passiert wenn man darüber geht? Leistungsverlust, Abschaltung oder gleich eine Supernova
Das hat glaube ich mit der internen Isolierung zwischen/in einzelner Komponenten zu tun und damit auch mit der Zertifizierung.
Victron gibt vermutlich einfach nur weiter, was von den Komponenten Hersteller vorgegeben wird.
Isolierung klingt nach keiner guten Idee es zu ignorieren. Aber ich habe nun nur Geräte geplant, die keine Begrenzung der Höhe haben. Ist zwar mehr Aufwand mit Kabeln, aber das ist ja nur einmal.
Wie sieht das eigentlich bei LFP Akkus aus? In den Datenblättern von z.B. EVE habe ich nichts dazu gefunden.
Grundsätzlich gilt dies für alle Geräte und Maschinen, es wird auch mit der dünneren Luft dort oben zu tun haben, welche dann eine reduzierte Wärmeleitung hat bzw. weniger Atmosphäre = weniger Wärmeaufnahme von demselbem Volumen.
Dies gilt auch bei Umrichtern und Motoren in grosser Höhe
Mir ging es hauptsächlich um die Auswirkung. Das auf 4000 m und höher in den Anden nicht mehr alles wie gewohnt läuft ist klar. Aber wenn das zu Kurzschlüssen oder ähnlichem führt wäre das nicht so prickelnd.
Und selbst wenn das so wäre, muss man es nur wissen. Einfach den Aufbau stromlos machen und halt die Zeit die man da oben ist wieder mit Gas kochen.
Auch Gas verbrennt dort schlechter, und Wasser kocht schon weit unter 100°C.
IMO sind es eher die Druckverhältnisse, denen manche elektronischen Bauteile - v.a. wohl Kondensatoren - nicht gewachsen sind. Die haben ja kein Ventil drin, das bei Überdruck öffnet.