also ich habe einen 300mA FI vor den 50 A Sicherungen zu den AC In Eingängen der drei Victron eingebaut.
Ich hoffe das das auf Dauer keine Probleme macht.
Hinter dem Victron an AC Out 1 und 2 bekommt jeder Stromkreis seinen eigenen 30mA FI. Auch die daran hängenden Stromerzeuger.
Soweit es geht nehme ich möglichst FI-LS um Platz zu sparen. Aber notfalls tut es auch ein Kombination aus FI und LS getrennt.
Da ich noch einen 4pol Lastumschalter hier vorgesehen habe, der zwischen Netz und AC Out 1 über 0 Stellung manuell geschaltet wird bin kann ich auch bei Ausfall der Victronanlage notfalls mal alle kritischen Geräte direkt mit dem Netz verbinden. Ich hätte das gerne automatisch aber den billigen Chinateile traue ich nicht und professionelle gehen erst bei ein paar mehr hundert € los (ABB).
Schade ist das man die Victrons nicht auf automatisches durchleiten schalten kann wenn die Victrons nicht arbeiten.
Ich habe im Rahmen des Aufbaus der PV den gesamten Verteiler erneuert. Zuvor waren nur die Naßbereiche mit FI gesichert. Ich habe dann jeden Stromkreis mit einem eigenen FI-LS 30mA direkt abgesichert.
Zwei FI-LS haben sich gegenseitig beim Schließen ausgelöst.
Mein Elektriker hat einen ganzen Tag lang insgesamt rund 30 Unterputdosen, Schalter und Steckdosen mit Kreuz- und Wechselschaltungen durch gemessen bis er die vom Ersteller des 30 Jahre alten Hauses falsch verdrahtet PE-Leitung gefunden hatte. Sie erstreckte sich über drei Unterputzdosen und einer dreifach-Kombi aus Schaltern und Steckdose mit zwei Stromkreisen.
Der Fehler kann also auch in der Bestandselektrik liegen und erst jetzt sichtbar werden.
Das war teuerer als die Anmeldung und Inbetriebnahme von PV und Speicher. Aber ich bin froh, dass jetzt jeder Stromkreis sicher ist.
Es hängen pro FI zwölf LS-Kreise dran, halt Standard von vor ein paar Jahren. Warum man die Kreise im Zuge des neuen Sicherungskasten, der notwendig war für PV Anmeldung, nicht auf mehr als zwei aufgeteilt hat ist mir auch suspekt.
Aber die FIs lösen im Normalbetrieb niemals aus, ergo gibt es keinen Fehlerstrom. Auch im Notstrombetrieb bleibt alles “drin”. Nur wenn das Netz ausfällt und die ESS-Anlage umschaltet fliegt ein FI in der Hausverteilung, exakt wenn umgeschaltet wird. Ein größerer FI als 30mA macht, für mich, keinen Sinn, da kann ich ihn auch gleich ausbauen/tot legen. Ich habe einen EM24 LAN und der braucht ein Netzwerk/Fritzbox um die Daten an das GX weiter zu geben. Bin am überlegen ob ich auf RS485 umrüste, damit wenigstens die Kommunikation der Anlage weiter läuft weil die Fritzbox an dem FI hängt.
nur weil ein FI im normalfall nicht ausloest, bedeutet das nicht, dass es keinen fehlerstrom gibt. das bedeutet nur, dass der fehlerstrom kleiner ist als die ausloeseschwelle!
ich nehme mal an, wenn du selbst auf inselbetrieb umschaltest, bleibe der FI auch drin.
das problem ist, dass es beim umschalten wegen netzausfall zu einem kurzen spannungsausfall kommt. den bekommt zwar normalerweise kein geraet mit, das aendert aber nichts daran, dass dadurch durch die entstoerkondensatoren und sonstige kapazitaeten ein deutlich hoeherer impulsstrom fliessen kann und wenn sowieso schon ein fehlerstrom fliesst, kann das den FI raushauen.
bei mir im buero reichen alleine die pc-netzteile und usvs, dass ein 30 mA FI sofort ausloest und sich auch nicht einschalten laesst. ich musste deshalb einen groesseren einbauen!
abgesehen davon, dass so viele stromkreise an einem FI auch nicht mehr erlaubt oder empfohlen sind!
da wird dir nichts anderes uebrig bleiben, als einen groesseren FI einzubauen oder die stromkreise auf mehrere FIs zu verteilen!
mein fritzboxen fuer den internetzugang haengen uebrigends DC-seitig am akku, da faellt normalerweise nie was aus. das gleiche gilt auch fuer einige switche und viele andere geraete haben eine redundante ac-versorgung, so dass da auch nichts lange ausfaellt. aber das konnte ich nicht fuer alle geraete realisieren.
Wenn es der Nezseitige EM24 wäre der ausfällt, wäre dies ja im Falle eines Netzausfalles völlig egal … der kann ja nichts mehr zählen … oder hätte dieser eine andere Nutzung ?
Zum Testen (natürlich in Absprache mit allen weiblichen Mitbewohnern) könntest du mal ALLE LS-Schalter ausschalten und dann mal auf Notbetrieb umschalten.
Sollten jetzt die FI´s auslösen wäre es eben keiner der Stromkreise … dann nacheinander alle LS wieder einschalten und mal sehen ob irgendwas auslöst …
Was ändert sich denn technisch gesehen, wenn ein Netzausfall wäre ? … Nur die Multis selber erzeugen ja eine Verbindung zwischen N und PE … das findet ja im Normalfall im HAK statt … fehlt der Anlage eventuell ein “PE” der irgendwie “vorher” abgegriffen wurde … ?
wenn man von hand umschaltet, wird das netz weggeschaltet, ohne dass man das hinter dem multi feststellen kann.
wenn das netz ausfaellt oder man die sicherung zum multi rausmacht, gibt es immer einen kurzen spannungsausfall auch am ausgang, selbst wenn nur 1 oder 2 perioden lang der strom weg ist. aber das reicht aus, um eine aenderung des fehlerstroms zu verursachen. daher wird wohl auch sein problem kommen.