ESS ohne BMS betreiben

hallo,
hier mal ein paar hardcopies:
das sind die dvcc-einstellungen meines 24V-systems:

das ist die vom gx eingestellte ladespannung:


die im mppt eingestellte ladespannung liegt irgendwo zwischen 27V und 28V, wenn du es genau wissen willst, muesste ich nachsehen.

und genau diese 30V sind das problem. auf diesem system wird die ladespannung ueber den ladestrom begrenzt oder die charger einfach komplett abgeschaltet!

und so sieht das aus, wenn ich auf dem cerbo fuer die pv die ladespannung ueber node-red und mqtt einstelle:

und so sieht das aus, wenn dvcc aktiv ist und ein bms angeschlossen ist:

was das gx jetzt im 48V-system normalerweise einstellt, weiss ich nicht, dafuer muesste ich das node-red programm deaktivieren!

bei dir muss also irgend etwas die ladespannung begrenzen, nur glaube ich nicht, dass das die dvcc-spannungseinstellung ist.

tschuess

Dieter du brauchst mir deine Einstellungen überhaupt nicht zeigen. Wenn du sagst es funktioniert bei dir nicht ohne an Nodered herum zu manipulieren, wem hilft es dann? Ich weiß das es bei mir und auch bei vielen anderen wunderbar funktioniert. Also worüber diskutieren wir hier überhaupt? Deine Anlage funktioniert nicht fehlerfrei nach eigener Aussage von dir und dann erteilst du anderen Ratschläge. Merkst du es nicht eigentlich irgendwann mal selber?
Jetzt habe ich mich doch hinreißen lassen und geschaut. Natürlich begrenzt das DVCC die maximale Ladespannung. Ladespannung und Ladestrom…beides

hallo,
mich interessiert eben, wieso bei deinem system etwas funktioniert, was bei mir nicht funktioniert!

wie schon mehrmals gesagt, es gibt im venus-os keine moeglichkeit, eine ladekurve ohne node-red zu hinterlegen und du sagtest ja, dass dein system eine ladekurve benutzt!

und das problem mit der dvcc-spannungsregelung habe ich in mehreren systemen und nicht nur in einem und alle haben kein bms! auf systemen mit bms funktioniert die dvcc-spannungsregelung naemlich!

tschuess

Bei mir funktioniert die Spannungsregelung übers DVCC problemlos. Wobei es mir sogar so etwas von egal ist welches Gerät oder Finktion die Spannung regelt. Die ist überall gleich hinterlegt und fertig. Die Anlage geht regelmäßig in Bulk und Absortionladung und gut ist. Völlig ohne Nodered Manipulation und ohne BMS Kommunikation UND genau das war hier die Frage. Genau darauf hast du geantwortet das das nicht möglich ist. Und genau das ist Blödsinn. Deshalb bin ich hier überzeugt reingegrätscht

hallo,
ich habe nie behaupted, dass man zwingend ein bms braucht, ich sagte nur, dass es dinge gibt, die ohne bms nicht funktionieren.

es freut mich ja, dass bei dir immer alles fehlerfrei laeuft. bei mir ist das leider nicht der fall. genauso war es auch mal bei einem arbeitgeber. als ich nicht da war, war es eben ein fehler, weil der zentrale switch ausgefallen war. als ich da war, war ich daran schuld!
das gleiche galt, als der zentrale router abgeraucht ist!
hauptsache man hat einen schuldigen!

als mein wlan der fritzbox 7590 nicht mehr funktioniert hat, war auch kein firmware-fehler dran schuld, das war mein netzwerk. komisch irgendwann ging es nach einen firmware-update wieder, ohne dass ich irgendetwas anderes gemacht habe, als den firmware-uppdate zu installieren.
aber avm hatte da auch einen schuldigen gefunden und das problem nicht weiter analysiert!

glaubst du wirklich, dass alle geraete aller herstellt garantiert immer fehlerfrei arbeiten?

tschuess

Warum gibst du aber dann immer überall Ratschläge, wenn es bei dir selber schon nicht läuft. Warum regst du die Leute immer zu Nodered Manipulationen an? Warum stellst du diese Geschichte immer als einzige Lösung da? Warum bringt man eine Anlage nicht erstmal sauber zum laufen und verfeinert dann irgendwas?
Blickst du bei deinen ganzen Nodered Geschichten eigentlich noch selber durch?

Nur weil bei “vernetzter Betrieb” 30V steht, heißt das nicht, das der MPPT auch bis 30V lädt.

Hab auch eine Kundenanlage die ohne BMS läuft, da steht bei “vernetzter Betrieb” irgendwas mit 59V, geladen wird aber normal nach den programmierten Werten im MPPT/MultiPlus bzw nach DVCC Begrenzung geladen.

Wir sollten mal eins klären…
Völlig ohne jegliches BMS? Oder ohne Informationen des gx vom BMS.

Die Akkus haben ein internes BMS, aber das hat keinerlei Möglichkeit zur Kommunion.

So hab ich es auch verstanden. Dann ist alles gut. Völlig ohne ist da noch eine andere Hausnummer

Vor Lithium mit BMS gab es Bleiakkus, die hatten auch kein BMS.

Solche Lithiumakkus ohne BMS bzw Bleiakkus ohne Kommunikation hat man oft in Wohnmobilen und da kann man DVCC auch ganz wunderbar benutzen.

Aber auch für ESS nutzen einige noch Bleiakkus mit DVCC.

Ich hatte nie eine Kommunikation zwischen BMS und Gx …und werde auch keine Installieren und hatte nie ein Problem mit der Spannungsregelung. Ich bin da auch etwas anderer Meinung als der Mainstream was diese Verbindung angeht aber das ist ein weites Feld. Aber die Aussage das ohne diese Kommunikation keine Spannungsregelung möglich ist, ist Blödsinn

hallo,
also ich habe bei meinem test-ess erst die ladespannung mit node-red ueber den ladestrom gesteuert, nachdem sie deutlich ueber den bei dvcc eingetragenen wert angestiegen war!

normalerweise steht bei vernetzter betrieb die spannung, mit der geladen wird. wenn die ladespannung dann trotzdem niedriger ist, wenn der akku voll ist und die leistungsabnahme fehlt, muss die spannung ueber einen anderen weg begrenzt werden. und da kommt nur der ladestrom und die dc-ueberschusseinspeisung in frage!

es spielen eben viele faktoren eine rolle, die einfluss auf die effektive ladespannung haben und die ladespannung des mppts deutlich ueber die erlaubte ladespannung einzustellen finde ich jedenfalls grob fahrlaessig! deshalb habe ich meine mppts immer niedriger eingestellt, so dass bei ausfall der steuerung ueber das gx keine zu hohe ladespannung auftreten kann!

leider wird auch nur beim vernetzten betrieb mit bms der maximale ladestrom angezeigt und ohne bms nicht. aber ueber mqtt kommt man an die entsprechenden werte.

ich habe das mit der dvcc-spannung mehrmals getestet und sie wurde jedesmal ueberschritten! und auf gut glueck lasse ich ein system so nicht laufen! natuerlich schaltet im zweifelsfall das bms ab, aber wenn ich den akku nicht immer zu 100% voll laden will, kann ich doch nicht jedesmal die spannungseinstellung vom bms aendern! und genau dafuer ist doch die dvcc-spannungssteuerung auch da!

und so lange der mppt die bat-parameter nicht bekommt, regelt der nach den im ladegeraet eingestellten spannungen! und das sind dann auch die spannungen, die die dc-ueberschusseinspeisung steuern!

tschuess

Zitat:also ich habe bei meinem test-ess erst die ladespannung mit node-red ueber den ladestrom gesteuert, nachdem sie deutlich ueber den bei dvcc eingetragenen wert angestiegen war!

Das sagt doch alles. Du hast gleich bei den Tests mit Nodered begonnen. Schreibst du selber. Du merkst es wirklich nicht oder?

hallo,
und du kennst die regeln nicht: wenn man eine ladespannungsbegrenzung einstellt, dann ist die auch einzuhalten!

tschuess

Das Thema ist komplett eskaliert - bitte nur konstruktive Beiträge die mit dem Ursprungsthema zu tun haben!

Zum meiner Ausgangsfrage: Ich kann das BMS der Pylontech als Batteriemanager im GX eingetragen lassen, die anderen Batterien laufen nebenher mit und werden über den Smartshunt und dem eingetragenen Ah-Wert miterfasst was den SOC anbelangt. Dieser wird richtig angezeigt weil der SH nun die geladenen bzw. entladenen Amperestunden aller Batterien zählt. Das man den SOC über einen nachträglich installierten Shunt messen und anzeigen kann wusste ich nicht und das war mein Hauptanliegen bei diesem Beitrag. Der Menüpunkt taucht erst auf wenn dieser neue Messwandler installiert ist.

Das mit den 15 Zellen ist übrigens kein Problem, warum auch. Im JK-BMS wird die Batterie entsprechend als Fünfzehnzeller konfiguriert und gut ist.

Ach so, und diese Messmethode hat den Vorteil das ich den SOC jederzeit auf 100% kalibrieren kann was bei der Pylontech-SOC-Anzeige nicht ging. Meine eingestellten 51,3 Volt als Ladeschluss hat dann immer 95% ausgegeben. Mein Fazit, so ein Smartshunt ist nicht teuer und ein sinnvolles Teil wenn man genauer messen möchte als es ein BMS macht.

Hallo Matthias

Das mit dem Meßshunt ist bestimmt gut. Wir hatten im Wohnmobil auch eine andere Batterie (Hersteller) und nach dem Einbau (SmartShunt) konnte man das erst einmal richtig kontrollieren. Ich glaube unser BMS hat seine Wert gewürfelt. :wink:

Das shunt misst einfach viel genauer. Das shunt ist genau für solche Zwecke gebaut und entwickelt und wirft nicht den Soc Wert als “nebenbei gemessenen” Wert ab. Oder würfelt😎. (Schöne Formulierung). Ist im Vergleich zur Gesamtanlage nicht der ganz große Kostenfaktor und für jeden der darauf angewiesen ist den Soc sauber zu erfassen einfach total sinnvoll. Bei mir teilt sich der Lade und Entladestrom wie erwähnt auf 7 Blöcke auf. Das heiß bei geringer Leistung fließen zum einzelnen Block nur sehr geringe Ströme und werden vom einzelnen BMS teilweise überhaupt nicht erfasst. Zentral übers shunt aber sehr wohl. Dabei kommen dann, wenn es einige Tage ohne Kalibrierung gelaufen ist ganz merkwürdige Kuriositäten heraus. Shunt sagt Soc 80%, die einzelnen BMS geben unterschiedliche Soc Werte zwischen 50-90% an, haben aber alle eine identische Spannung. Wenn dann eine “Volladung” passiert passt exakt das noch in den Akku was das shunt angegeben hat, alle Blöcke nehmen ungefähr die gleiche Leistung auf und kalibrieren auf 100%. Nein die soc Berechnung übers BMS ist für den A….und läuft übers shunt Blitzsauber. Was die anderen Ladeparameter angeht, schau in die Grundkonfigurationen der Mp2, der Mppt und ins VRM, stell die Werte sauber ein und beobachte selber wie die Geräte die Ladeparameter einhalten. Dann siehst du ja selber was passiert. Das kostet zu Anfang etwas Zeit, aber lernt die Anlage zu verstehen. Eigentlich ganz einfach

Ich falle hier mal rein. Hat zwar nicht unbedingt etwas mit den Pylons zu tun, aber habe auch ein großes reines 48V (15er/400A) System am laufen. Es hat kein integriertes BMS und wird ausschließlich über Smart Shunt ausgelesen. Bin mir nach 6 Monaten immer noch nicht sicher ob es sauber funktioniert. Am Anfang hat das System nach empfohlenen Einstellungen immer 0,3%/ pro Tag weniger angezeigt. Bei ca 91% habe ich mit Peukert und max. Ladespannung und Erhaltung rum experimentiert. Das System setzt ziemlich schnell aktuell meinen Ladezustand auf 100% und einmal im Monat wird automatisch ausgeglichen. Die Anlage arbeitet in reiner Insel, aber bei ca 30% ist zappen duster. Ist das normal oder kommt es auf die Leistung an die gezogen wird, das es so einen Spannungsabfall gibt, das die LiFePo4 abschalten? oder ist die einstellung im Shunt noch nicht in ordnung?
System ist:
4x100A 48V Li-Time
3x MPII 5000
Smart Shunt 500A
Smart RS 400/200
11KW Solar auf 3 Strings
100% Insel