ESS mit Multiplus 2 / 3000 1 Phasig . Verständnis der Regelung durch welche Geräte

Jeder irgendwo eingetragene Installateur kann das übernehmen. Auf der Liste der VNB stehen immer nur die welche bei Ihnen eingetragen sind. Aber jeder bekommt einen Gastzugang.

Nur ein eingetragener Installateur darf überhaupt an Kundenanlagen erweitern, hinterher zu jammern dass man keinen findet der das abnimmt wird dir nicht helfen, aber ja ich verstehe dass es lästig ist.

Bei mir war das im Grunde nicht anders. Auch mir hat mein Netzbetreiber EAM eine Liste mit den bei ihr eingetragenen Elektrikern zugesandt. Ich hab’ zwar nicht alle hunderte auf der Liste angeschrieben, sondern vielleicht nur 20, hab’ aber auch nur Absagen erhalten. Und mit der Information “alle auf der Liste haben abgesagt” bin ich wieder zum Netzbetreiber, und genau der hat mir dann eine bundesweit handelnde Firma im Marburg genannt, die sowas übernimmt. Diese Fa findet auch Google als eine der ersten Adressen.

Bei mir war’s dann noch anders, denn nach hartnäckigem Nachfragen hat dann doch einer von der EAM-Liste aus meiner Region meine Anmeldung übernommen (Preis 500 €, inkl Prüfung und Inbetriebnahme, zzgl ca 140 € für Austausch der Überspannungsschutz-Dinger im Zählerkasten entsprechend neuester Normen). Und erst nach erfolgter ANmeldung bin ich dann durch Zufall auf Johannes Hübner gestoßen, der das auch in meiner Region macht, ohne bei der EAM gelistet zu sein.

Es geht also immer.

Und was ist das jetzt wieder? “Können" bedeutet ..jemand ist dazu befähigt…was nützt es …wenn niemand den Aufteag annimmt…Mir “Helfen” völlig falsche Sicht…Das ist ein Staatswunsch…und ich sehe mich nicht als Staatsdiener in dem ich stunden um stunden verbringe.
Wenn gar nichts geht..nehme ich die Sicherungen aus dem HAK und gut ist…für genannte 1500euro ..gehe ich mehrere Winter in den Süden…ohne Strom.

Deutschland ist krank….und diese Krankheit unterstütze ich nicht…es Bedarf Änderung…

Was hat jetzt plötzlich der Staat damit zu tun? Der schreibt weder vor, dass Du einen Zugang zum Stromnetz haben musst, noch dass Du eine PV-Anlage betreiben musst.

Der Staat hat wie immer nur die Aufgabe, eines der wesentlichen demokratischen Prtinzipien durchzusetzen: den Kant’schein Imperativ. Und demzufolge hast Du Dich stets so zu verhalten, dass Du niemanden anderen schädigst oder verletzt, und nicht mehr als den Umständen nach unbedingt erforderlich belästigst.

Wenn Du am Stromnetz hängst, hast Du Dich gefälligst so zu verhalten, dass Du dessen Stabilität durch Dein Verhalten nicht gefährdest, weil nämlich auch alle anderen am Stromnetz hängen wollen. Und genau deshalb MUSS der Staat Vorschriften für die Nutzung des Stromnetzes aufstellen. Halte Dich dran, und wenn’s Dir nicht gefällt, dann melde Dich aus dem Netz ab. Dann darfst Du machen, was immer Du willst.

Deutschlands Krankheit besteht genau darin, viel zu viele Bürger Deiner ideologischen Orientierung zu haben.

Genau das ist mein Grundsatz, das Netz nicht für Regelzwecke zu nutzen zu schädigen oder zu missbrauchen…und ? Was hat das mit Papieren zu tun? Was hat das mit einem Elektriker zu tun?
Wenn du meine Dialoge verfolgt hast …ist mir der Eingriff zu Regelzwecken durch den Victron .multiplus schon zu viel. Ich hab keine Ahnung was du mit Ideologie meinst…ist ein beliebtes Wort…ich bin unparteiisch…und folge meiner biologischen und verantwortungsbewussten Überzeugung…

Eigentlich sollte das jedem denkenden Menschen einleuchten: Die Allgemeinheit hat zu wenig Vertrauen in Deine technische Kompetenz, und befürchtet zurecht, dass Du mit Deinem anarchistischem Herumgewurstel am öffentlichen Stromnetz dessen Stabilität gefährdest. Das ist genau so wie in der Medizin: die Allgemeinheit verlangt als Nachweis ihrer Kompetenz Zeugnisse und Zertifikate von den Leuten, die an den Körpern anderer Leute herumschnippeln wollen, um deren Blinddarme zu entfernen.

Du hast also die Wahl: entweder baust Du Dir Deine Insel ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz, oder Du hältst Dich an die Auflagen, die die Allgemeinheit Dir beim Herumwursteln am öffentlichen Stromnetz auferlegt.

ich will ein paar Tage weg ohne Aufsicht über den Akku. 55,2V möchte ich als Grenzspannung einstellen. Bei den mppt´s kein Problem wo beim MP 2?

bzgl. Anmeldung bzw. finden eines Elektriker dafür:
Du hast da scheinbar den gleichen Fehler gemacht, wie viele andere auch schon.

Erst die Anlage in kompletter Eigenleistung gebaut und danach einen Elektriker suchen, der die Anmeldung übernehmen soll.
Das macht keiner gerne.

Man sollte das schon vorher abklären und idealerweise bei dem Elektriker auch die Komponenten kaufen, dann sind die meisten eher bereit, die durch den Kunden installierte Anlage abzunehmen/anzumelden.

ok diese Leute habe ich sowas von gefressen. Menschen die einem Stück Papier mehr glauben. Das ist mir so peinlich. Papier sagt nichts überhaupt nichts über einen Menschen.
Deinen Charakter halte ich für sowas von niedrig. Genau aus diesem Holz sind Beamte, Versicherungsmakler, Politiker, Juristen, Ärzte (viele) … geschnitzt. Papier gilt und lügt nie. WOW.. armer Mensch.

Typischerweise übernimmt das ESS die EInstellungen vom BMS dafür. Ansonsten kannst Du das in VEconfigure einstellen:

Vernünftiger aber ist es, einen Mindest-SOC im ESS einzustellen. 55,2V ist aber in aller Regel die 100%-SOC-Schwelle.

Das dürfte meistens schon daran scheitern, dass der Elektriker keine Victron Komponenten verkauft. Ich beispielsweise habe meine Victron-Teile bei einem der bekanntesten und hier oft zitierten Victron-Händler gekauft, der zufällig auch in meiner Region sitzt, und der konnte und kann keine Installateure nennen, die Victron Anlagen installieren.

Aktuell geht es um eine Anlage für einen Verein, und da läuft exakt das gleiche Trauerspiel. Weil hier aus Versicherungs- und Haftungsgründen kein DIY in Frage kommt, haben wir einen Elektroingenieur gefunden, der mit mir die Anlage plant, und der dann einen beauftragten Elektriker überwacht und die Anlage dann kontrolliert, anmeldet und in Betrieb nimmt.

das ist komplexer, ich hatte bereits eine Anlagennummer und war im guten Glauben die Anlage sei gemeldet und ich bräuchte sie nur fortpflegen. Aber dieses nach hinten blicken . für mich ist das eine Unart… ich käme damit nicht klar.. Es ist jetzt und heute und damit lebe ich und in die Zukunft.

Meinem Netzbetreiber genügt ein Netztrennnschalter (entgegen der Aussage der Bundesnetzagentur) um die Anlage offgrid als Insel zu betreiben. Das mache ich jetzt auch. Bis zum Spätjahr.
Es funktioniert alles, und mein Eingriff ins Netz also beim netzparallelen Betrieb ist lediglich die Regelleistung des Multiplus . Also Stand der Technik.

danke hab es gefunden , bei victronconnect heist das

Konstantspannung 55,2

und

Float voltage (Erhaltungsspannung) 54V

damit bin ich safe

Das Verhalten kenne ich grundsätzlich auch. Bei meiner Anlage (Cerbo GX + MultiPlus II + LiFePO₄) habe ich beobachtet, dass das ESS bei schnellen Lastwechseln (z. B. getaktete Kochfelder) kurzzeitig überregelt. Dann folgt auf einen Netzbezug eine kurze Einspeisung, die anschließend wieder durch Netzladung ausgeglichen wird.

Zunächst würde ich prüfen, welcher Messwert vom ESS tatsächlich als Netzmessung verwendet wird. Entscheidend ist nicht der SoC, sondern die Leistung am Netzanschlusspunkt. Ein unterschiedlicher SoC von BMS, SmartShunt und MultiPlus macht die Sache zwar unübersichtlich, ist aber meist nicht die Ursache für das Überschwingen.

Mich würden daher folgende Punkte interessieren:

  • Nutzt Dein ESS den Tasmota-IR-Zähler, einen Victron Energy Meter, den MultiPlus oder etwas anderes als Netzmessung?
  • Welcher Grid Setpoint ist eingestellt (0 W, +50 W oder etwas anderes)?
  • Ist DVCC aktiv?
  • Welche ESS-Betriebsart verwendest Du (Optimiert mit/ohne BatteryLife oder Batterien geladen halten)?

Bei meiner Anlage haben kleine Änderungen am ESS das Verhalten nur begrenzt verbessert. Deshalb experimentiere ich inzwischen mit einer ereignisgesteuerten Node-RED-Logik, die dem ESS vorgibt, wann der MultiPlus im Modus „Ein“ und wann im Modus „Nur Wechselrichter“ arbeiten soll. Ziel ist es, unnötige Lade-/Entladezyklen und kurze Batterieeinspeisungen ins Netz zu vermeiden. Die ersten Ergebnisse sehen vielversprechend aus, aber ich teste noch.

Mich würde interessieren, ob andere dieses Überschwingen ebenfalls beobachten oder ob ihre ESS-Regelung bei getakteten Lasten deutlich ruhiger arbeitet.

Ein “Überschwingen” kenne ich nicht, aber es gibt diverse Grenzen für die Regelgeschwindigkeit, allen voran die maximal zulässgen 400 Watt pro Sekunde Änderung. Das bedeutet grundsätzlich, dass bei jeder Laständerung um beispielsweise 2 kW das System bis zu 5 Sekunden durch unerwünschten Netzbezug bzw Netzeinspeisung “nachschwingt”. Gegenüber dieser unerwünschten Netzeinspeisung bzw Netzbezug sind alle Verzögerungen durch vermeintlich zu langsame GridMeter (ich verwende einen Shelly 3 EM) völlig Pillepalle.

Im Winter, wenn der Akku sowieso nie voll wird und dadurch das ESS also niemals planmäßig Strom ins Netz eingespeist, kann man recht gut messen, wie viel unerwünschte Einspeisung dann durch Regelverzögerungen zustande kommen. Bei mir ist das absolut vernachlässigbar, im gesamten Januar hatte ich beispielsweise nur 0,8 kW unerwünschte Einspeisung:

Geheizt habe ich im Januar ausschließlich mit Wärmepumpe, und ich verwende einen Induktionsherd. Da kommt durchaus einiges an Takten zusammen. Aber in Summe sind das dann Werte, über die es nicht lohnt, auch nur ein Wort zu verlieren.

Danke für die Erläuterung. Die Begrenzung auf etwa 400 W/s erklärt die von mir beobachteten Ausschläge bei schnellen Lastwechseln tatsächlich recht gut. „Überschwingen“ war daher möglicherweise nicht ganz der präzise Begriff – eher eine verzögerte Nachführung, die beim nächsten Lastwechsel kurz in die Gegenrichtung sichtbar wird.

Entscheidend ist vermutlich weniger die momentane Leistungsspitze als die über einen längeren Zeitraum tatsächlich entstehende Energiemenge. Deine genannten 0,8 kWh im Januar – ich nehme an, kWh statt kW – wären in der Tat vernachlässigbar.

Ich werde das bei meiner Anlage deshalb nicht nur anhand einzelner Peaks beurteilen, sondern Netzbezug und unerwünschte Einspeisung über mehrere Tage getrennt aufsummieren. Interessant wäre außerdem, ob sich Anlagen mit Verbrauchern auf AC-out gegenüber netzparallel angeschlossenen Verbrauchern bei getakteten Lasten messbar unterscheiden.

Beachte dabei, dass das nicht so einfach ist. Das System kann ja nicht zwischen unerwünschter und erwünschter Netzeinspeisung unterscheiden. Letztlich kannst Du das nur in einem Zeitraum messen, in dem das System laut seinen Regeln nichts einspeisen sollte, und das ist bei mir nur im Dezember und Januar der Fall, wo der Akku nie voll wird und deshalb jeder Solarertrag in den Akku geladen werden sollte. Nur dann kannst Du sicher sein, dass jede dennoch angezeigte Einspeisung (gerne auch VRM-Daten und offiziellen Zähler vergleichen) auf Regelverzögerungen zurück zu führen ist.

Beim Netzbezug ist es noch komplizierter, denn dazu müsstest Du Dein System so ausgelegt haben, dass ausnahmslos jede Hauslast durch das Victron-System abgedeckt werden kann. Das ist in aller Regel nicht so. Ich habe beispielsweise im Sommer immer knapp 20 kWh Netzbezug pro Monat, obwohl weit mehr als genug Strom für alles da ist. Davon entfallen ca 15 kWh auf einen Durchlauferhitzer, der noch zwei Waschbecken versorgt, und ca 5 kWh auf gelegentlich höhere Hauslasten, als mein MP2-3000 und der alte BKW-WR decken können. Aus beiden Daten wird ersichtlich, dass es sich nicht lohnt, beispielsweise in Warmwasserspeicher zu investieren, oder in einen größeren MP2, der auch Backofen und mehrere Induktionsplatten versorgen könnte.

Die neuen Energymeter wie z.B. das VM-3P75CT sollen zusammen mit aktueller Firm- und Software schneller reagieren als die alten Energymeter wie z.b. der EM24 oder der (nicht offiziell) unterstütze Shelly. Ich kann Tom aber nur beipflichten, dass die “Verbesserung” so marginal sein wird, dass sich ein Wechsel nie lohnen würde.

Ich mach Nulleinspeisung und meine zwei MP3000 decken meinen Verbrauch sicher ab. Unser Induktionsherd wird viel benutzt.

Durch die Regelverzögerung habe ich zur Zeit ca. 20 kWh Verbrauch im Monat aus dem Netz und speise 3 kWh unerwünscht ein.

Das wäre ja schon ziemlich viel. Wie hast Du das gemessen? Und müsste unerwünschte Einspeisung und unerwünschter Bezug nicht spiegelbildlich gleich groß sein?