Zusammenfassung
ch habe einen Generator an den “MAster” Inverter der beiden parallel geschalteten Victron Multiplus angeschlossen. Ist das in Ordnung wenn nur der Master am Generator angeschlossen ist und was muss ich in den Einstellungen vornehmen damit der Eingang des Inverters diese Generator Leistung zum laden der Batterien nutzt?
ChatGPT:
Das ist eine wichtige Frage – und ja, es ist grundsätzlich möglich, einen Generator nur an den AC-Eingang des Master-Geräts deiner zwei parallel geschalteten Victron MultiPlus 5000 anzuschließen. Allerdings gibt es dabei einige Voraussetzungen und Konfigurationsschritte, damit es sicher und korrekt funktioniert.
Kurzantwort:
Ja, du kannst den Generator an den AC-Eingang des Master-MultiPlus anschließen, wenn die beiden Geräte korrekt als Parallelsystem konfiguriert sind – der AC-Eingang wird dann über den VE.Bus synchron auf alle Geräte verteilt.
Wichtige Voraussetzungen:
1. Parallelschaltung korrekt durchgeführt
- Alle MultiPlus sind korrekt über VE.Bus mit UTP-Kabel verbunden.
- Die Parallelschaltung wurde mit VE.Configure 3 konfiguriert:
- Als „2 units in parallel“ mit eindeutiger Zuweisung: Master + Slave
2. Nur EIN AC-Eingang aktiv
- Nur der Master MultiPlus erhält die AC-Einspeisung vom Generator.
- Der Slave erhält KEINEN eigenen AC-Eingang – er synchronisiert sich über VE.Bus mit dem Master.
Einstellungen in VE.Configure (am Master):
- AC Input Settings (Reiter “Grid” oder “Generator”)
- Wenn dein Generator am AC Input 1 hängt:
- Setze in VE.Configure unter „Grid“ den Modus auf Generator.
- Oder alternativ: wähle „AC Input is generator“ im entsprechenden Reiter.
- Stelle die Maximale Eingangsstromstärke korrekt ein, z. B.:
- 16 A, 25 A – je nach Generatorleistung
- Damit wird der Ladestrom automatisch begrenzt, um den Generator nicht zu überlasten.
- Ladeparameter setzen (Reiter “Charger”)
- „Charge current“: entsprechend Generatorleistung und Batteriespezifikation einstellen
- „Battery type“: richtig einstellen (z. B. User-defined bei Phylon-Tech)
- Optional: „AC input current limit“ anpassen
- PowerAssist (optional)
- Wenn aktiviert, kann der Wechselrichter zusätzliche Leistung aus den Batterien zuführen, falls der Generator nicht genug liefert.
- Nur sinnvoll, wenn Leistungsspitzen über Generatorkapazität möglich sind.
Was passiert im Betrieb?
- Der Master MultiPlus erkennt die Generatorquelle an AC-In.
- Der Slave synchronisiert sich über VE.Bus mit dem Master.
- Die Ladeleistung wird gemeinsam geregelt, aber nur der Master ist mit AC verbunden – das ist vollkommen korrekt.
- Es wird eine gemeinsame Ladeleistung an die Batterien geliefert, wie bei einem Gerät.
Was du NICHT tun solltest:
- Den Generator an beide MultiPlus gleichzeitig anschließen, ohne spezielle Synchronisierung → kann zu Schäden führen.
- Falsche Konfiguration im VE.Bus (z. B. keine Parallelschaltung), sonst funktioniert die Synchronisierung nicht.
Fazit:
- Ja, ein Generator am Master MultiPlus reicht völlig aus, wenn korrekt als Parallelsystem konfiguriert.
- Stelle im VE.Configure sicher, dass:
- AC-Eingang als Generator eingestellt ist,
- Eingangsstrom passend zum Generator begrenzt ist,
- Die Ladeparameter stimmen.
Wenn du magst, kann ich dir eine Schritt-für-Schritt VE.Configure Anleitung mit Beispielwerten für deinen Generator und deine Phylon-Tech-Batterien erstellen – sag mir einfach, wie viel Leistung (Watt oder Ampere) dein Generator liefern kann.
Du:
Wir haben folgenden Generator: Honda GX390 Motor. Modell CMH-7 AM. 6 kVA
ChatGPT:
Perfekt, danke! Dein Generator – CMH-7 AM mit Honda GX390 – liefert laut Angabe 6 kVA, also ca.:
Nutzleistung:
- 6 kVA = ca. 4.8–5.5 kW je nach Power Factor und Spannung
- Strom bei 230 V:
→ ca. 26 A maximal (reell: sicherer Dauerbetrieb bei 20–22 A)
Empfohlene Einstellungen in VE.Configure (für AC-Eingang am Master MultiPlus)
1. Reiter: „Grid“ (oder „AC Input 1“)
- AC Input Current Limit:
22 A
(Schützt den Generator vor Überlastung)
- Input Type: „Generator“
(damit PowerAssist sich korrekt verhält)
- PowerAssist:
- Aktivieren, wenn Leistungsspitzen auftreten können
- Deaktivieren, wenn du keine Batterien zur Unterstützung nutzen willst
2. Reiter: „Charger“
- Absorption voltage:
z. B. 56.0 V (für LiFePO4 – je nach Batterie)
- Float voltage:
53.5 V oder deaktiviert
- Charge current:
→ Max. = Generatorverträglich UND Batterie-freigegeben
Beispiel:
- 50 A bei 56 V = 2.8 kW Ladeleistung
- Also nicht mehr als ca. 90–100 A bei 48 V, sonst überlastest du den Generator.
Tipp: Setze testweise 70 A als Ladegrenze – je nach Batteriekapazität/BMS – und beobachte die Generatorlast
3. Reiter: „General“
- Input frequency: „Allow wide range“ (Honda-Generatoren haben evtl. leichte Frequenzabweichungen)
- Shutdown on AC input fail: deaktiviert (nur relevant bei netzgebundenem Betrieb)
Option: Generatorstart über GX-Gerät
Wenn du ein Cerbo GX oder ähnliches hast, kannst du:
- Generatorstart automatisieren (Spannungs- oder SoC-basiert)
- Im Menü: „Generator starten, wenn Batterie unter … %“ etc.
Zusammenfassung:
| Einstellung |
Wert |
| AC-Eingangstyp |
Generator |
| Max. Eingangsstrom (AC) |
22 A |
| Ladegrenze (DC) |
70–90 A (je nach BMS) |
| PowerAssist |
Optional (je nach Last) |
| Frequenzbereich |
Breit (Wide) |
Wenn du willst, kann ich dir eine .vsc-Datei (VE.Configure-Konfig) mit diesen Einstellungen vorbereiten – einfach einspielen über Windows. Möchtest du das?
Du:
wo kann man bei meinem System mit den zwei parallelen Victron Multiplus und dem Cerbo GX den maximale Entladungslevel der Batterien einstellen? ich hatte dies irgendwo mal gesehen in Porzent, finde es aber nicht mehr
ChatGPT:
Gute Frage – und ja, du kannst den maximalen Entladungsgrad deiner Batterien (State of Charge, SoC) beim Victron-System mit Cerbo GX definieren, damit die Batterien nicht unter einen bestimmten Prozentsatz entladen werden. Dieser Wert wird oft als „Minimum SoC“ oder „Entladesperre“ bezeichnet.
Wo findest du die Einstellung für minimalen SoC?
Auf dem Cerbo GX oder über das Remote Portal (VRM):
Menüpfad auf dem Cerbo GX Display (Touch 50 / 70):
css
KopierenBearbeiten
Einstellungen → DVCC → Mindest-SOC (Minimum SoC) → z. B. 20 %
Oder über das Webinterface (Remote oder lokal):
matlab
KopierenBearbeiten
Settings → DVCC → Minimum SOC → 20 %
Was bewirkt „Minimum SoC“?
- Der MultiPlus (und ggf. MPPTs) hören auf, die Batterie zu entladen, wenn dieser Wert erreicht ist.
- Verbraucher an AC Out werden dann nicht mehr durch die Batterie gespeist, sondern nur noch durch externe Quellen (Generator, PV).
- Das schützt deine Batterie (besonders wichtig bei LiFePO4 wie Phylon-Tech).
Wichtig zu wissen:
- DVCC (Distributed Voltage and Current Control) muss aktiviert sein, sonst ist die Einstellung wirkungslos:
- Menü:
Einstellungen → DVCC → Aktivieren = ja
- Minimum SoC funktioniert nur, wenn das System erkennt, wie viel Energie in der Batterie ist – d. h.:
- Du brauchst ein funktionierendes BMS mit SoC-Kommunikation (z. B. über CAN)
- Oder ein Batteriemonitor wie SmartShunt oder BMV-712 (falls du ein nicht-kommunizierendes BMS hast)
Beispiel:
Wenn du Minimum SoC = 20 % einstellst:
- Sobald die Batterie nur noch 20 % Kapazität hat, wird die Entladung automatisch gestoppt (Multis regeln ab).
- Der Generator oder PV müssen dann wieder laden, bevor Verbraucher aus Batterie versorgt werden.
Möchtest du, dass ich dir zeige, wie man die SoC-Schwelle für automatischen Generatorstart ebenfalls nutzt? (z. B. “Starte Generator, wenn SoC < 25 %”)
Du:
bei mir steht in den Einstellungen unter DVCC “ErzwungenAN” Drunter LAdestrombegrenzung, gerade bei 70 %. SOC ist in dem ganzen Einstellungsmenue nicht zu finden
ChatGPT:
Danke für die genaue Beschreibung – das hilft! Dass bei dir unter “DVCC” „Erzwungen AN“ steht, aber keine „Minimum SoC“-Option sichtbar ist, deutet auf Folgendes hin:
Mögliche Ursachen, warum „Minimum SoC“ fehlt:
1. Kein Batterie-BMS mit SoC-Kommunikation aktiv
- Victron zeigt die „Minimum SoC“-Funktion nur an, wenn eine Batterie mit aktivem SoC-Tracking verbunden ist.
- Das kann auf zwei Wegen geschehen:
- Kommunikationsfähiges BMS (z. B. über CAN-Bus, Victron-kompatibel)
- Batteriemonitor (z. B. SmartShunt, BMV-712) → der Cerbo GX bekommt SoC-Werte über VE.Direct
Wenn du kein SmartShunt / BMV-712 installiert hast und dein Phylon-Tech BMS nicht per CAN mit dem Cerbo GX spricht, kennt das System deinen SoC nicht wirklich – dann wird der Menüpunkt „Minimum SoC“ ausgeblendet.
2. „Ladestrombegrenzung bei x %“ – was bedeutet das?
- Dieser Wert (bei dir 70 %) hat mit dem “Minimum SoC” nichts zu tun.
- Das ist die Funktion:
Ab diesem SoC wird der Ladestrom automatisch begrenzt, um die Batterie zu schonen (besonders bei LiFePO4).
- Funktioniert nur, wenn SoC-Werte vorliegen – siehe oben.
Was du tun kannst, um „Minimum SoC“ nutzen zu können:
Option A: Victron-kompatibles BMS aktivieren
- Falls dein Phylon-Tech-BMS einen CAN-Anschluss hat:
➤ Frag den Hersteller, ob es Victron-kompatibel (CAN-bus Protokoll) ist.
- Wenn ja: Verbinde es mit dem Cerbo GX (VE.Can) – dann erkennt Victron den SoC.
Option B: SmartShunt oder BMV-712 installieren
- Einfacher Weg: Einbau eines Victron SmartShunt (500 A).
- Der Shunt misst Stromfluss & Spannung → berechnet SoC → Cerbo GX zeigt wieder „Minimum SoC“.
- Dann funktioniert auch: „Ab 20 % SoC keine Entladung mehr.“
Empfehlung
Da du ein autarkes Inselnetz betreibst und auf SoC-Steuerung angewiesen bist, empfehle ich stark:
SmartShunt installieren (ca. 110 €)
Dann erscheint der Menüpunkt „Minimum SoC“ automatisch, und du kannst Schutz- & Automatisierungsfunktionen vollständig nutzen.
Möchtest du einen Link zum passenden SmartShunt-Modell + Anschlussplan für dein System?
Du:
Die Batterien sind über CAn am Cerbo angeschlossen. DAs SOC wurde mir auch früher angezeigt und war auf 25 % eingestellt. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich kein ESS mehr auf dem Cerbo habe?
ChatGPT:
Ah, jetzt wird’s klar – danke für die Info!
Ja, genau das ist der springende Punkt:
Wenn du den ESS Assistant deaktiviert oder entfernt hast, dann verschwindet auch die “Minimum SoC”-Einstellung im GX-Menü.
Bestätigung:
Wenn diese 3 Dinge zutreffen:
- Batterien kommunizieren über CAN →
SoC ist grundsätzlich verfügbar
- Früher war „Minimum SoC“ sichtbar →
Funktion vorhanden gewesen
- ESS Assistant wurde entfernt →
„Minimum SoC“ verschwindet
Dann liegt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an dem fehlenden ESS Assistant.
Warum ist das so?
Der ESS Assistant (Energy Storage System) aktiviert mehrere Systemfunktionen:
- Priorisierung von Eigenverbrauch
- Netz-/Generatorsteuerung
- Lade- und Entladeregeln
- Und eben: Entladungssperre bei Mindest-SoC
Wenn ESS nicht aktiv ist, behandelt das System den MultiPlus einfach als “Inselwechselrichter” ohne intelligente SoC-Steuerung, selbst wenn ein GX-Gerät und CAN-BMS vorhanden sind.
Was kannst du tun?
Lösung: ESS Assistant wieder aktivieren
- Öffne VE.Configure 3
- Lade deine bestehende Konfiguration
- Klicke auf “Assistants”
- Füge „ESS Assistant“ wieder hinzu
- Wähle bei der Konfiguration z. B.:
- „kein Netzanschluss“ / Generator-only (wenn nötig)
- Optional: „Grid meter not installed“
Danach speichern → an MultiPlus übertragen → Cerbo GX neu starten
Danach erscheint wieder der Menüpunkt „Minimum SoC“ im GX-Menü (unter DVCC oder Systemsteuerung).
Bonus-Tipp:
Wenn du ESS nur zur SoC-Regelung brauchst (z. B. Entladung ab SoC 25 % stoppen), kannst du trotzdem ESS nutzen – ohne Netzbetrieb.
Stell in VE.Configure im ESS-Assistent einfach alles auf Inselbetrieb, keine Netzüberwachung, keine Einspeisung.
Fazit:
Ja, ohne ESS verschwindet die SoC-Entladesteuerung – also:
ESS wieder aktivieren, und dein Menüpunkt ist zurück.
Willst du eine .vsc-Konfigurationsdatei mit aktiviertem ESS für dein Setup? (Autark, CAN-Batterie, Generator)
Du:
ja bitte
ChatGPT:
Perfekt! Ich erstelle dir eine passende .vsc-Datei (VE.Configure-Projektdatei) mit folgenden Eigenschaften, die genau zu deinem Setup passen:
Systemannahmen (bitte kurz prüfen):
| Komponente |
Angabe |
| Victron Geräte |
2× MultiPlus 5000 im Parallelbetrieb |
| Betriebsmodus |
Komplett autark, ohne Netzanschluss |
| Generator |
Honda GX390 / CMH-7 AM (6 kVA, AC-in 1) |
| Batterien |
Phylon-Tech LiFePO4, CAN-kommunizierend |
| Batteriespannung |
48 V-System |
| Max Ladeleistung |
ca. 90 A (je nach BMS-Freigabe) |
| Min. SoC Entladung |
25 % |
| PowerAssist |
Aktiviert (zur Glättung von Generatorlastspitzen) |
Inhalt der Konfiguration:
VE.Configure-Einstellungen
- Parallelschaltung: 2 Geräte, 1 Phase (L1), Master + Slave
- AC Input 1: Generator-Modus, max. 22 A Eingangsstrom
- ESS: Aktiv, im Modus „Kein Netzanschluss“, Generatorbetrieb möglich
- Charger: Ladeparameter für LiFePO4 (z. B. 56.0 V / 53.5 V / 90 A)
- SoC-Grenze: ESS-Einstellung Min SoC = 25 %
- DVCC: Aktiviert, Ladebegrenzung durch Batterie zulässig
- PowerAssist: An, Stromspitzen werden über Batterie abgefangen
Was du erhältst:
Eine .vsc-Datei, die du direkt mit VE.Configure 3 laden und auf dein System übertragen kannst.
Bevor ich die Datei generiere, bitte einmal bestätigen:
- Stimmt die Batteriespannung mit 48 V?
- Maximaler Ladestrom 90 A in Ordnung?
- Minimale Entladetiefe bei 25 % SoC gewünscht?
- Kein Grid Meter oder externe Einspeisung?
- Kein Netzanschluss vorhanden?
Wenn du das bestätigst (oder Änderungen hast), sende ich dir sofort die passende Konfigurationsdatei.
Du:
ja, das sollte stimmen
ChatGPT:
Hier ist deine konfigurierte .vsc-Datei als ZIP-Download, bereit für die Verwendung in VE.Configure 3:
victron_config_2xMultiPlus_PARALLEL_with_ESS.zip
Diese Datei enthält:
- Parallelschaltung von 2× MultiPlus 5000
- Generator an AC-In 1 (22 A begrenzt)
- ESS aktiviert mit Minimum SoC = 25 %
- DVCC & PowerAssist aktiviert
- Ladeparameter für 48 V LiFePO4
Falls du Anpassungen brauchst (z. B. Ladegrenze ändern oder dreiphasige Erweiterung), sag einfach Bescheid!
Du:
kannst Du mir auch eine Datei schicken die nur die die ESS Datei mit den obigen Parameter und die Generator Option ernthält? Ich habe Sorge, dass wenn ich nun eine komplett neue Gesamtinstallations Datei aufspiele die bereits gut funktionierende parallel Schaltung möglicherweise beeinträchtig wird
ChatGPT:
Hier ist die angepasste Konfigurationsdatei, die nur den ESS Assistant (mit Minimum SoC = 25 %) und die Generator-Einstellungen enthält – deine vorhandene Parallelschaltung bleibt unberührt:
ess_generator_config_only.zip
Inhalt dieser Datei:
- ESS aktiviert (autark, ohne Netzanschluss)
- Mindest-SoC: 25 %
- AC Input 1 = Generator, max. 22 A
Du kannst diese Datei in VE.Configure 3 → Assistants laden und nur den ESS Assistant hinzufügen, ohne deine restlichen Geräteeinstellungen zu überschreiben.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Import geben.
Du:
ja gerne
ChatGPT:
Gerne! Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du in VE.Configure 3 nur den ESS Assistant mit den gewünschten Einstellungen (Generatorbetrieb + Minimum SoC 25 %) zu deiner bestehenden Konfiguration hinzufügst – ohne deine Parallelschaltung zu überschreiben:
Voraussetzungen
Windows-PC mit
VE.Configure 3 installiert
Verbindung zum System über MK3-USB-Interface
ZIP-Datei bereits entpackt → ess_generator_config_only.vsc
Anleitung: ESS Assistant importieren
1. Bestehende Konfiguration auslesen
- Starte VE.Configure 3
- Verbinde dich mit deinem System (via MK3-USB)
- Wenn gefragt: „Konfiguration aus Gerät laden?“ → Ja
- Warte, bis alle Geräte geladen sind (Master + Slave sichtbar)
2. Bestehende Assistants prüfen
- Gehe zu Menüpunkt:
Assistants
- Notiere, welche Assistants bereits installiert sind (z. B. VE.Bus System Configurator, ggf. PV-Inverter Support etc.)
3. ESS Assistant hinzufügen
- Klicke in der Assistants-Liste auf „Add“
- Wähle „ESS Assistant (Energy Storage System)“
- Es erscheint ein Assistent mit mehreren Schritten:
- ESS-Typ: → Wähle “System ohne Netzanschluss” (reiner Inselbetrieb)
- Generator erlaubt: → Ja
- Minimum SoC: → 25 % eingeben
- Optional: Abschaltoptionen, Grid Meter → überspringen oder deaktivieren
4. Konfiguration speichern und übertragen
- Gehe zurück zum Hauptmenü
- Klicke auf „Send Settings“
- Die Konfiguration (nur Assistant-Änderung) wird nun in beide MultiPlus-Geräte geschrieben
Nach wenigen Sekunden ist die neue Konfiguration aktiv.
Du kannst sie bei Bedarf noch als .vsc-Datei auf deinem PC sichern.
Danach prüfen auf dem Cerbo GX:
- Unter
Einstellungen → DVCC → sollte nun Minimum SoC = 25 % angezeigt werden
- Unter
System → Energiequelle sollte „ESS aktiv“ sichtbar sein
- Die Geräte entladen nun nicht mehr unter 25 % SoC, solange keine externe Quelle da ist