Erhaltungszustand und low battery Meldung ESS

… bin raus :waving_hand:

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Dein Studium zählt hier gar nichts, hier zählen nur Sachargumente und der Stil, in dem diese vorgetragen werden. Und Victron hat hier im Forum das Hausrecht, und darf deshalb alleine bestimmen, wer welche Kritik wie äußern darf. Bisher zeigt sich Victron ja wirklich äußerst liberal.

Ja, Deine Kritik am Wildwuchs der unzähligen Victron-Einstellungen ist durchaus berechtigt, und auch Deine Aufforderung zu dessen Überwindung und einer Vereinheitlichung. Mit beidem kommst Du hier ja weißgott nicht als Erster an. Und es sind ja auch hin und wieder Bemühungen von Victron zu erkennen, daran zu arbeiten. Aber es scheint oft so zu sein, dass durch neue Funktionalität mehr neuer Wildwuchs in das System reinkommt, als durch Vereinheitlichung überwunden wird.

Das Ganze wird verständlich, wenn man sich die Geschichte von Victron ansieht. Die kommen aus dem Boots- und Camping-Bereich, und bei jeder Neuerung muss auch immer mit bedacht werden, dass die vielen unterschiedlichen Anlagenkonfigurationen, die die Leute draußen haben, allesamt damit klar kommen müssen. Deshalb gibt es hier für ein Problem manchmal eben 5 verschiedene “Bohrungen”. Und während daran gearbeitet wird, wenigstens zwei oder drei dieser “Bohrungen” zu vereinheitlichen, kommen schon wieder zwei oder drei neue “Bohrungen” dazu.

Ich persönlich fand’s übrigens sehr schwer, herauszufinden, woher die im Cerbo angezeigten Daten überhaupt kommen, beispielsweise die angezeigte Akkuspannung. Und da gab es dann hier in den Foren auch dutzende unterschiedlicher Meinungen, ebenso felsenfester wie falscher Überzeugungen, und noch mehr Spekulationen. Heute weiß ich, dass die angezeigten Daten manchmal vom BMS kommen, manchmal aber eben aus dem MP2, und bei Dir dann eventuell doch vom Smartshunt. Man sieht es den Daten aber nicht an, woher sie kommen, und das führt dazu, dass man bei Problemen manchmal an der falschen Stelle guckt. Ganz exakt der “low battery” Alarm trat bei mir so auf wie bei Dir, und da wurde dann hier in den Foren wild spekuliert. Bis ich dann eben selbst herausfand, dass der Spannungseinbruch vom Akku kam.

Kurzes Resümee: ich glaube nicht, dass Victron eine starke Vereinfachung überhaupt schaffen kann, und ich glaube auch eher nicht, dass ich sie wirklich will. Ich will, dass einige konkrete Dinge geändert werden, beispielsweise sollte Systemeinstellungen auf eine einheitliche Weise durch eine einzige Software erfolgen. Daran wird AFAIK auch gearbeitet. Und ich hätte gerne, dass die Datenfelder, die in meiner Konfiguration sowieso obsolet sind, dann auch in meiner Einstellungssoftware gar nicht erst angezeigt werden. Damit wäre schon viel gewonnen.

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denke ein ESS macht schon mehr, zum Beispiel darauf zu achten das deine Akkus keinen Schaden nehmenm aber dafür sollte man die entsprechenden Einstellung machen. In deinem Fall könnte
die Einstellung für “Erhaltungsspannung”( =Sustain-Spannung) der Auslöser sein. Was ist in deinen ESS Assistenten hier eingestellt?

hab ich geschrieben , weiter oben, das ich auf 48V runter bin. Das ist aber die falsche Stellschraube. Die richtigen Regler waren die cutoff Werte. Ja schön , das hatte ich auch schon eine Nacht lang, bis ich raus bin und hab den ganzen Plunder abgeschaltet. 15 Minuten laden….dann wieder entladen …undsofort, das meinen die mit “gesund”. nun denn.

Da Frage ich mich jetzt aber, warum es im SmartShunt/BMV so viele Einstellungen gibt, wenn man doch nur die Kapazität eingeben muss?!

Mit falschen Einstellungen springt der SOC u.U. zu früh auf 100% und stimmt damit dann natürlich nicht.

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Die da wären? Es ist ganz einfach ..der multiplus und alle anderen Geräte arbeiten nur nach einem physikalischen Gesetz..und das ist das ohmsche…mehr braucht es nicht. Ein shunt hat die Spannung und die Kapazität und ermittelt daraus die Energie. Mehr braucht es nicht. Einfach ohmsches Gesetz….

Das Problem ist behoben der threst kann geschlossen werden. Die eingangsleistung aus dem Netz und ins Netz zappelt halt wie verrückt rum, verstößt für mich ganz klar nach den Nutzungsrichtlinien eines Stromvertrages, das man seinen Regelmüll einfach so in’s öffentliche Netz kippt, aber weil es scheinbar jeder so macht und es scheinbar technisch nicht besser geht..lässt man das so…und der Netzbetreiber bekommt nebenbei noch ein paar kWh geschenkt. Das ist für mich einfach diletantische Technik. Wenn man es nicht besser hinbekommt sollte man es lassen.. und auch hier wieder …einfaches ohmsches Gesetz. Der mp2 hat lediglich eine einzige Größe um die Flussrichtung zu steuern..und das ist die Spannung. Der träge Trafo soll das dann umsetzen was das energiemeter in Millisekunden erfasst. Ist halt Krampf, wenn die Entwickler glauben , Software könnte mehr als die Physik hergibt…kann sie nicht…und wird sie niemals können…

Und nun ist gut

hallo,

du siehst das falsch:

der multi ist weder eine konstantstromquelle, noch eine konstantspannungsquelle, die werte aendern sich abhaengig von der belastung und den spannungsschankungen im netz.

wenn du das verhindern willst, musst du alle geraete, die schnell ihre leistung aendern, verbieten. dazu gehoeren dann z.B. pcs, elektrischheizgeraete mit thermostat, sowie e-herde und lampen, die staendig ein- und ausgeschaltet werden!

du musst den multi nur in den inverteronly betrieb umschalten und da zappelt am netz nichts mehr und er regelt die lasten sofort aus, weil er versucht, die spannung konstant zu halten. wuerde er das auch am netz machen, waeren die regelschwankungen noch groesser. am netz versucht er dagegen, auf eine bestimmte netzleistung auszuregeln!

und je hoeher die leistung des systems, desto hoeher die schwankungen der netzleistung, das gleiche gilt auch fuer die last, jet groesser die leistungsaenderung ist, desto hoher die abweichen, da das system ja erst reagieren kann, wenn die lastaenderung stattgefunden hat!

natuerlich koennte man das besser machen und exakt auf 0 ausregeln, aber hast du auch nur im entferntesten eine ahnung, wie aufwaendig das waere und wie hoch die verluste? wenn du das absolut exakt ausregeln willst, dann braucht man naemlich eine sehr schnelle regelung und das funktioniert nicht ueber spulen und trafos! aber man koennte die leistungsschwankungen reduzieren, wenn die regelverzoegerung nicht bei ca. 1 s liegen wuerde, sondern bei 1 ms. das funktioniert aber dann nicht mehr ueber einen zaehler, dann brauchst du einen direktmessung und einen wechselrichter, der mit einer deutlich hoeheren frequenz arbeitet, der muss dann aber auch, wegen der oberwellen, staerker gefiltert werden, damit er die stroeme schnellstens ausgleichen kann!

und je haeufiger die leistungstransitoren schalten muessen, desto hoeher werden die verluste! ich schaetze mal, fuer eine optimale ausregelung muesste der sinus-wechselrichter mit mindestens 10 kHz arbeiten, damit er den strom auf weniger als 1% ausregeln kann. denn hier schlaegt dann auch nochmal der messfehler zu!

tschuess

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Don’t Feed The Troll!!!

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ich hatte jetzt auf ein 3er Match gehofft :wink: … aber es wird ein 2 er … :beer_mug:

und wie regelt ein WR die Netzleistung aus, in dem er die Spannung senkt oder erhöht, weil mehr kann er nicht . es gibt nur Spannung als regelgröße . Ist sie höher als das Netz fließt der Strom nach draußen , ist sie niedriger , fließt der Strom rein. Ich halte es für sehr schwer realisierbar das genau auf 0 zu treffen. Nur es wird überall propagiert sogar ein Wort geschaffen “Nulleinspeisung” ..
Man stelle sich mal vor… der Netzbetreiber untersagt die Fremdnutzung seines Netzes oder stellt es unter Strafe… geile Nummer. In jedem Dienstleistungsvertrag steht die Richtung klar definiert, Bezug von Energie…das ist eindeutig.
Ich werde weiter daran arbeiten die Anlage wieder in den netzserielen Betrieb zu bringen. So kann ich nicht belangt werden , das Stromnetz in irgend einer Art missbraucht zu haben, und ja … es ist so …früher wurden Oberwellen und Hochfrequenzmüll im Netz geahndet das es für Regelinkompetenz missbraucht wird.. kommt sicher auch noch…
Ich brauche auch nicht Erklärungen warum und wieso, die aber nur victron in Schutz nehmen sollen.. das es schier nicht machbar ist weiß ich selbst , weil ein Trafo einfach viel zu träge ist (egal ob 10khz oder 20khz) … Aber das ganze ist ein Produkt …was eigentlich verboten sein sollte… wer auf einem fremden Grundstück parkt wird abgeschleppt… früher oder später..

hallo,

und genau diese arbeitsweise des systems inclusive bezug oder einspeisung wurde vertraglich mit dem netzbetreiber vereinbart und der kann sich nicht beschweren, wenn man sein netz so benutzt, wie man es vertraglich vereinbart hat!

mal abgesehen, jeder verbraucher der keine konstante leistung aus dem netz zieht, verursacht entsprechende lastschwankungen!

wenn du absolut nichts ins netz einspeisen willst, musst du dafuer sorgen, dass du immer energie aus dem netz bezieht, auch das ist mit dem victron-system moeglich!

tschuess

Läuft… :popcorn: :clinking_beer_mugs:

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Warum gibt’s hier keinen Button fürdie negative Bewertung eines Beitrags? Da schadroniert einer über Physik, und hat doch so herzlich wenig Ahnung davon …

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@TomBerger
mit der „kleinen Flagge“ unter einem Beitrag kann man diesen melden. Ggf zuvor „…“ drücken

Nöö, auch Unsinn sollte unbedingt geschrieben werden dürfen, und denunzieren will ich schon gar niemanden.

Dann doch einfach ignorieren und denen helfen, die es wert schätzen…
Schönes, sonniges Wochenende :wink:

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Die Akkukapazität ist nicht relevant. Wenn die Leitungen zu dünn und/oder zu lang sind oder du anderweitig kontaktprobleme hast, bricht nunmal die Spannung ein.

I had a similar problem running ESS. I solved it by setting SOC to 50%. The balance of the cells was far better and I no longer get ‘Low Battery Voltage’.

Da irrst du dich aber gewaltig. Der Ladewirkungsgrad und der Wert für den Strom und die Spannung ab wann der Smart Shunt auf 100% springt ist äußerst wichtig. Ansonsten laufen dir die SOC Werte nach einigen Tagen Nutzung völlig weg und sind nicht mehr plausibel. Da der SOC aber die Grundlage für wichtige ESS Funktionen ist, muss gerade bei dieser Einstellung sorgfältig gearbeitet werden und auch die Werte auf Plausibilität geprüft werden, da so eine Batterie ja auch ihre Kapazität verändert.

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