Drehstrommotor an AC out

Hallo zusammen

Ich habe da eine Idee….bin mir aber nicht sicher ob das klappt…..

Also ich baue eine 3 Phasige Victron Anlage auf…. soweit kein Problem…. und bei Stromausfall nehme ich einen Kleinen drehstrommotor und klemme Disen an den AC Out an….. jetzt überdrehe ich den Motor aufca 1560 U/min somit sollte ere eigentlich zum stromerzeuger werden…… und bei einem SOC vom 90 % schalte ich das ganze wieder ab……. Ich dachte so an 3x 10 KW Victron wechselrichter und an einen 5 KW Motor also wirklich deutlich kleiner….. in der software von victron sage ich das ein wechselrichter am Ausgang dran hängt…. geht das ? und wenn ja warum nicht?

Grundsätzlich ist das nichts anderes als es ein BHKW macht. Mit einem ganz einfachen Asynchronmotor müsste das funktionieren. Die Einstellungen im Assistenten sind dabei aber vermutlich nicht hilfreich, es wird ja dann die Frequenz und die Drehzahl etwas erhöht aber den Sinn des WR Assistenten erfüllt es nicht.

Eine Frage an unsere Ingenieure hier würde ich sagen.

Hmm ich denke halt wenn der Wechselrichter nicht weiss das er einen erzeuger am Ausgang hat dann lädt er Batterie einfach nicht…. aber das habe ich mir eher so zusammengereimt…. wissen tue ich das auch nicht drum frag ich ja

Dann wird der Motor über 50 Hz erzeugen was die MPII nicht lustig finden. Es ist ja gerade ihre Aufgabe die Frequenz stabil zu halten…

Ein Ladegerät betreiben und die 48V als Futter nehmen, oder einem vierten Multiplus als AC/DC Wandler den Generatorstrom anbieten.

Oder gleichrichten/glätten und über MPPT zuführen.Mr Mining YT hat das gemacht, nicht ganz so einfach.

Da erwacht wieder die “interne Frankensteineinheit zur Zweckentfremdung von Victronprodukten” :wink:

Hast du noch einen Traktor mit Zapfwellenantrieb herumstehen oder womit willst du den Motor antreiben … denn so einfach nur die Drehzahl zu erhöhen wird nicht klappen … du benötigst schon eine kontrollierte Erregung der Läuferwicklung … ala Schleifringmotor. Mit einem einfachen Käfigläufer, den du einfach überdrehst kommt keine Leistung heraus. Eine Reglung muss schon irgendwie sein … Deshalb die Frage um den Aufwand :slight_smile:

Warum muss ich bei Frankenstein immer an dferdi denken :thinking:. Das wäre doch die perfekte Frage an Ihn.

… das ist noch die “Untereinheit” NodeRed … :grin: … da haben wir keine Zugangsberechtigung … ohne den richtigen Code

Hallo ich würde das gerne so machen weil ich alles was ich dazu brauchen würde rumstehen habe…. die idee mit dem Traktor und der zapfwelle finde ich aer fast noch besser…
aber das Problem bleibt das selbe…..wenn ich einen Drehstrommotor am netz überdreh dann wird er zu generator funktioniert bei einem Kumpel von mir seit vielen Jahrzenten….
Warum denkt Ihr das es nicht geht ?
Wenn die drehzahl auf 52HZ steigt macht mir das erstmal nichts aus… ich muss halt abschalten vor die BAtterie voll ist aer das würde ich über den SOC hin bekommen…

Schau mal was das für ein Motor ist … Es ist bestimmt eine Art “Neben- oder Haupterregter” Schleifringmotor … Käfigläufer sind eigentlich keine Syncronmotoren und “hinken” dem Drehfeld immer ein bisschen mit Schlupf hinterher … daher kein Schweranlauf möglich weil “nur” ein Eisenkäfig im Rotor dem Drehfeld “hinterher läuft”
Umgedreht erzeugt dieser “Eisenkern”, weil nicht magnetisch, beim Drehen kaum Energie im Statorfeld. Deswegen mach dich mal , auch für uns hier , bitte schlau was das genau für ein Motor ist … Typenschild etc.

Meine Idee wäre eher ein 48 Netzteil, wieder von Hauwai,Eltek oder Meanwell und auch ganz neu von Eaton :wink: … die haben ein seehr weiten Netzeingang von runter bis zu 120V Ac … da kann die Erzeugerseite gerne auch in der Spannung absacken … nur die Frequenz sollte einigermäßen stabil sein … deshalb die Drehzahl gleichmäßig halten …

Ich behaupte das geht, ein asynchronmotor eines BHKW funktioniert ja genau so auch im Inselbetrieb einer Victron Anlage. In wie weit eine Regelung da notwendig ist sei mal dahingestellt.

Das wäre eine Stink normaler DASM von der stange………keine Schleifringe nichts einfach nur Motor

@ denniub ja das glaube ich egentlich schon auch….. ich dachte halt einfach das ding bei 90 % SOC abschalten und gut ist…..so das der Victron noch nicht die frequenz anhept um dern “ wechselrichter zu bremsen “

Da man den Motor über die Frequenz nicht regeln kann braucht es den Assistenten sowieso nicht. Dieser hat nur den Zweck.

Aber wie bereits erwähnt lehne ich mich nicht soweit aus dem Fenster dafür hab ich zu wenig Ahnung.

@d_ferdi ist Ingenieur der „Alten Schule“ mich würde hier seine Meinung interessieren.

Ich würde ohne es beweisen zu können behaupten dass die Mosfet Endstufen aller drei Victrons sterben werden.

Im besten Falle schalten die Schutzkreise ab bevor es soweit kommt. Es sind da aber keine?

Da der ACout direkt am Ringkern anliegt und die Endstufe detto ohne eine Trennstelle ist, glaube ich das da aber kein Schutz gegen ein externes Frequenz shifting vorhanden ist.

Das Prinzip (Generator - Erzeuger) im Inselbetrieb setzt grundsätzlich voraus dass die Victrons die Frequenz des Netzes bilden- somit der Master sind.

Eine kontrollierte Energiezufuhr auf der sekundärseite darf daher nur durch eine Spannnungserhöhung am ACout erfolgen.

Die Spannung treibt wiederum den Strom und definiert dadurch die Energieflußrichtung.

Das wären meine Gedankengänge zu diesem Thema.

hallo,

der multi hat damit keine probleme. sobald etwas versucht, die spannung anzuheben, laedt er den akku. jedenfalls im normalbetrieb. im ess-betrieb wird das dann ueber den netzzaehler geregelt.

es ist also kein problem, am ac-out1 energie einzuspeisen, zumindest solange der akku nicht voll ist!

was genau passiert, wenn der voll ist kann ich nicht sagen, aber es kann dann sehr gut sein, dass die ac-spannung ansteigt, weil er die energie nicht mehr in den akku laden kann!

aber der multi wird auf jeden fall versuchen, die frequenz zu halten! ausser die wird ueber einen assistenten veraendert! aber auch in dem fall wuerde eine erhoehung der frequenz die leistung des generators reduzieren!

aber fragt mich jetzt nicht, wieviel leistung ein asynchronmotor bei ueberdrehzahl liefert. ich hatte einmal ein notstromaggregat mit asynchrongenerator hier, bei dem ein kondensator defekt war, das konnte 2 kVa oder so liefern.

aber das hatte eine drehzahlregelung!

wenn er wirklich einen async-motor als generator benutzen will, braucht er also auf jeden fall eine drehzahlregelung fuer den antrieb oder wenigstens eine automatische abschaltung, wenn der akku voll ist! ansonsten sollte das kein so grosses problem sein, wenn er den antrieb erst zuschaltet, wenn der motor schon im leerlauf laeuft. ansonsten wird es naemlich komplizierter. wie das system reagiert, wenn der motor schon dreht und dann erst das netz zugeschaltet wird, kann ich nicht sagen. da es aber ein async-motor ist, sollte eigentlich nichts passieren. im zweifelsfall lieber ueber ein paar dicke gluehbirnen als anlaufwiderstand zuschalten, dann sieht man auch gleich ob strom fliesst oder nicht! irgendwelche hohe einschaltstroeme sollte man jedenfalls vermeiden!

frueher hat man so den generator mit dem netz synchronisiert und wenn alle lampen aus waren, das netz zugeschaltet.

tschuess

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Danke für die antworten ich dachte halt ich sags dem Multi halt auf jeden fall das aus der richtung ( AC Out ) auch was kommen kann nicht das er die Ladung sonst gar nicht freischaltet…..keine Ahnung ob das nötig ist….. ich würde dann halt bei einem SOC von 90 % das ganze wieder abschalten…….. ausserdem würde ich die Leistung des Generators auf jeden Fall deutlich kleiner wählen Also z.b. 3x 1000 er Multis und einen 5 KW Motor… Ich dachte an eine feste DRehzahlregelung und wenn die Drehzahl steht den Motor zu schalten….

hallo,

es besteht zwar keine gefahr, dass der generator abgewuergt wird, aber du hast dann immer noch das problem, dass im motor KEIN strom fliesst und KEINE nennenswerte spannung induziert wird! mit anderen worten: beim einschalten wird also trotzdem ein hoeherer strom fliessen, bis das magnetfeld aufgebaut ist!

deshalb solltest du in dem fall sicherheitshalber immer ueber einen widerstand einschalten und gluehbirnen sind da ideal. am besten vieleicht gleich 2 in reihe, da ich nicht weiss, wie hoch die spannung beim einschalten des stromes gehen kann. immerhin muss sich das system ja auch erst einmal einpendeln!

bei einem synchrongenerator muesstest du mit bis zu 460V rechnen, bei dem asynchronmotor sollten es aber spitze nur 230V sein. nur wie gesagt, ich habe sowas noch nie ausprobiert!

mit 3 x mp2 3000 sollte es mit einem 5 kW motor keine probleme geben, die koennen ja ueber 6 kW, aber im sommer, wenn es richtig heiss ist, koennen das auch weniger sein! ich hatte das damals auch nicht bedacht und einen multi compact mit 1,6 kVA installiert, das war dann aber fuer 800 W last zuwenig!

optimal waere es auch, wenn der motor beim einschalten moeglichst genau 3000 U/min oder etwas weniger hat, damit er dann noch keine leistung einspeist!

die eingespeiste leistung ist naemlich auch von der drehzahl abhaengig! und du hast ja auch keine spannungsregelung fuer deinen generator!

tschuess

man kann so einen Motor nicht “überdrehen” - er kann auch nicht mehr als 50Hz liefern - zumimdest theoretisch nicht

Praktisch geht irgendwas kaputt

Überleg Dir was passieren würde wenn ein Kohlekraftwerk im Verbundnetz versucht den Generator zu “überdrehen”

Er wird nicht schneller laufen, aber irgendwann durchbrennen

Warum hängst Du nicht ein drei-phasiges 48V-Netzteil an den an Generator und lädst damit den ne Akku? Die Netzteile verkraften häufig weite Spannungs- und Frequenzbereiche. Es muss nur die Ausgangsspannung konstant und einstellbar sein.
Ein AC-PV-Wechselrichter an AC_out macht auch nichts anderes.

hallo,

das ist kein synchronmotor, sondern ein asynchronmotor und wenn du den antreibst, so dass er mit einer hoeheren drehzahl laeuft, dann wird er zum generator. natuerlich kann man ihn damit genauso ueberlasten, wie als motor, wenn der antrieb mehr leistung liefert, als der motor bei nennlast liefern kann!°

aber passieren kann da nichts. was glaubst du wohl, was in einem e-auto beim bergabfahren passiert, da dreht der motor auch mit einer hoeheren drehzahl als gewuenscht und liefert strom!

wenn du natuerlich einen motor, der fuer 3000 U/min gedacht ist, mit 10000 U/min drehen laesst, werden dir das die lager uebel nehmen!

tschuess