Hallo
ist es inzwischen möglich, die Einstellungen eine GX-Gerätes zu speichern und auf ein neues Gerät zu übertragen?
Ich habe dazu weder in der deutschen noch in der englischen Community was gefunden.
Hallo
ist es inzwischen möglich, die Einstellungen eine GX-Gerätes zu speichern und auf ein neues Gerät zu übertragen?
Ich habe dazu weder in der deutschen noch in der englischen Community was gefunden.
Da warte ich auch sehnlichst drauf
Wozu soll das gut sein, und warum sollte ein Entwickler sich damit beschäftigen? Welchen Mehrwert bringt das? Oder anders gefragt, wie oft wechselt ihr ein GX, und was ist an den paar Einstellungen so kompliziert, das man sie in 5 Minuten nicht wieder auf den alten Stand eingestellt bekommt?
Grundsätzlich bin ich deiner Meinung, für Endverbraucher sehe ich da auch keine dringende Notwendigkeit.
Aber für Händler/Installateure könnte es durchaus interessant sein, wenn man etliche Anlagen vorkonfiguriert oder bei der Inbetriebnahme immer die gleichen Grundeinstellungen vornimmt.
In diesem Dokument wird ein wenig zum filesystem erklärt.
Alle Einstellungen stehen in der unter /data gemounteten partition.
Die Frage ist, was muss alles vom Quell- zum Zielsystem gleicher Bauart und Firmwarestand aus dieser Partition kopiert werden.
root@einstein:~# ls -l /data/conf/
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 19 06:44 flashmq.d
-rw-r–r-- 1 root root 33 Jan 21 16:09 mqtt_password.txt
-rw-r–r-- 1 root root 75504 Mar 8 17:27 settings.xml
-rw-r–r-- 1 root root 0 Feb 18 13:38 vncpassword.txt
-rw-r–r-- 1 root root 17 Jan 21 16:09 vrm_auth_token.txt
In /data/conf/ gibt es eine settings.xml, in der ich sehr viele meiner Einstelungen gefunden habe.
Hätte ich ein zweites GX device würde ich es probieren. Zur Not das zweite GX device wieder in den factory status zurücksetzen, falls es schief geht.
Da hast du natürlich Recht, wenn man öfter Anlagen in Betrieb nimmt, vereinfacht das die Arbeit. Ich denke MSl1 hat da einen guten Tip wie es gehen könnte.
Hallo Steffen Graap,
naja, man macht Backups, um Systeme möglichst schnell und problemlos wieder herstellen zu können. Jahre nach der Einrichtung oder bei frende Anlagen kann das durchaus eine Herausfoderung sein, besonders, wenn es schnell gehen muss.
In dem Augenblick, wo Du weitere Schnittstellen nutzt und das System entsprechend angepasst hast, kann es sehr hilfreich sein ein Backup in der Schublade zu haben.
Ich habe im System mehrere gekoppelte Geräte auf die ich von außen per Modbus TCP zugreife und steuere. Da müssen dann natürlich die festen IP Adressen stimmen, die Geräteadressen, Einstellungen wie sich der Cerbo zu verhalten hat / in welchem Modus er arbeiten soll. Da ich noch einen zeiten Cerbo parallel betreibe, muss ich auch die Geräteadresse des Cerbos selber anpassen.
Nach einer erneuten Einrichtung wurden im Cerbo die Geräte-IDs der angeschlosenen Geräte durch das System neu vergeben. Bis ich die Ursache gefunden hatte waren Stunden vergangen. Ein Backup hätte mir viel Ärger und Zeit erspart! Das Anpassen der Geräte ID im SPS Programm der Gegenstelle war danach das kleinste Problem. Man braucht nur igendwo vergessen die Steuerberechtigung zu aktivieren, einen falschen Modus einzustellen oder sich bei der IP oder geräte-ID vertippen und man sucht Stunden nach dem Fehler. Insbesondere, wenn man sich nicht sicher ist, ob ggf. auch andere Geräte beschädigt sind.
Es ist immer gut eine Rückfallebene zu haben, insbesondere bei einen Notstrom- oder Bordstromsystem.
Einer meiner Cerbos ist aus der Serie mit dem 48V Problem, ich scheue mich den Einzuschicken, weil ich keinen Bock habe ihn hinterher punkt für Punkt wieder aus meinen Screenshots zu rekonstruieren.
Es kann doch keine so enorme Herausforderung sein, zumindest die Möglichekit zu schaffen ein Image des Cerbos zu ziehen, also komplett, mit Einstellungen und Firmware, das man einen alten Zustand (Firmware und Einstellingen) 1:1 wieder herstellen kann.
Gruß Regenwetter