ich hoffe, dass mir jemand helfen kann und eine Lösung für mein Problem hat.
Im letzten Jahr hatte ich ein Firmwareupdate meines Wechselrichters durchgeführt (Multiplus II 48 5000). Bis dahin hatte das System fehlerfrei funktioniert.
In diesem Zuge hatte ich auch Firmwareupdates von meinen 3 Pylontech US-2000-C Akkus durchgeführt. 2 Modelle sind alt, 1 Modell war das Modell mit einem neuen Chip und leicht geänderter Anordnung auf dem Frontpanel. Der neue Akku kommunizierte nicht mehr mit den alten Modellen und wurde ausgetauscht. Auch hier war die Firmware bei der Lieferung auf dem aktuellen Stand.
Nun habe ich das Problem, immer wenn genügend Solarenergie vorhanden ist und die Akkus die 100% erreichen, meldet mir das System “BMS lost’ on 'VE.Bus System [261]”. Das Problem bekomme ich nur gelöst, wenn ich den Wechselrichter am Schalter ausschalte und kurz danach wieder einschalte.
Ein Neustart vom Venus GX oder auch die Abschaltung des Wechselrichters über die Remotekonsole lösen das Problem nicht, wirklich nur der Hardwarereset am Multiplus II.
Wenn der Fehler ansteht, entladen die Akkus auch nicht und bleiben auf 100% stehen. Die Solarplanels sind auf der Sekundärseite des Multiplus angeschlossen, meine Idee war, die Panels auf die Primärseite umzuverdrahten, wenn ich keine Lösung für das Problem finde.
Aber ich hoffe, dass jemand noch einen Tipp hat. Leider kann man die Ladeleistung nicht auf z.B. 80% begrenzen, evtl. wäre das schon die Lösung damit die Kommunikation zu dem BMS nicht unterbrochen wird.
vielen Dank für deinen Tipp. Ich schaue mir die aktuelle Spannung mal an, wenn in den nächsten Tagen wieder Sonnen vorhanden ist. Habe ich ehrlich gesagt noch nicht drauf geachtet.
Hallo Holger,
ich habe mal nach der Batteriespannung geschaut, wenn der Fehler auftritt.
Die Spannung beträgt 52,64 V in dem Moment. Habe die Ladespannung mal auf max. 51 V gesetzt, mal schauen ob es das Problem löst.
Jetzt habe ich schrittweise versucht, die max. Batteriespannung in den Einstellungen zu begrenzen. An 2 Tagen gab es dann kein BMS-Error, das war aber leider die Ausnahme.
Der Ladevorgang berücksichtigt meine Einstellungen auch anscheinend leider nicht.
der Wechselrichter der Solarpanels ist auf dem Sekundäreingang des MultiPlus II angeschlossen.
Ich habe die 50V nur zum Testen eingestellt, um zu sehen ob der Ladevorgang der Akkus bei Erreichen der 50V unterbrochen wird, leider bringt das aber nichts wie man auf meinen Screenshots sieht.
Die Akkus schalten zumindest nacheinander ein, wenn ich den ersten Akku per roter Taste aktiviere. Ob der Wechselrichter alle 3 Akkus erkannt hat, weiß ich leider nicht.
Meine Idee war nun, die Solareinspeisung mal auf den Primäreingang des MultiPlus II anzuschliessen um zu sehen, ob das Problem dann noch besteht:
Hat evtl. noch irgendjemand eine Lösung für mein Problem mit der Fehlermeldung “**BMS lost’ on 'VE.Bus System [261]”?
**
Inzwischen habe ich einiges versucht, trotzdem muss ich fast täglich die Akkus und den Wechselrichter aus- und wieder (immer wenn die Akkus den Ladezustand 100% erreichen) einschalten, damit der Fehler wieder gelöscht wird und die Akkus sich wieder entladen, wenn nicht mehr genügend Sonnenergie vorhanden ist.
Inzwischen habe ich die Solaranlage von der Sekundärseite des Wechselrichters auf die Primärseite umverdrahtet und auch die Konfiguration des MultiPlusII über VEConfigure 3 angepasst.
Die Log- und Eventdateien der Pylontech US-2000C Akkus habe ich an den Support von Pylontech geschickt, hier kam die Aussage, dass es keine Auffälligkeiten in den Logfiles gibt, die Akkus nicht das Problem sind und ich mich an den Victron Energy Support wenden sollte.
Selbst über ChatGPT habe ich versucht, eine Lösung zu finden. Hier hatte ich die Information, dass der neuere US-2000C Akku mit dem neueren Chip nicht der Master sondern einer der beiden älteren US2000C der Master und somit die Kommunikation mit dem VenusGX übernehmen sollte. Leider bekomme ich in dieser Reihenfolge die Akkus überhaupt nicht ans Laufen, hier bleibt immer ein Akku mit roter LED im Fehlermodus.
Über VSS habe ich versucht, die maximale Ladespannung für die Akkus auf 51V zu begrenzen. Diese Einstellung wird aber anscheinend ignoriert, wenn die Akkus geladen werden zeigt die Übersicht trotzdem Spannungen zwischen 51-52V an.
Mit meinen Ideen für eine Lösung bin ich leider inzwischen am Ende und das Problem nervt doch extrem. Vor allem wenn ich mal im Urlaub bin und die Anlage nicht resetten kann, bringen mir die Akkus überhaupt nichts.
Gerne poste ich hier nochmal die Screenshots aller Einstellungen, welche ich über VEConfigure 3 eingestellt habe.
Wenn jemand noch Ideen oder Lösungsvorschläge hat, gerne auch per TeamViewer etc. wäre ich sehr dankbar.
Master muss unbedingt einer der neuen C Modelle sein. Seit dem neueren FW Update für das GX kannst du auch wunderbar ein Update für die Pylontechakkus durchführen. Hat schon ein paar mal ohne jegliche Komplikationen funktioniert. Interessant wäre ob dein System in der Console alle deine Akkus von der Stückzahl her findet oder ein Kommunkationsfehler vorliegt.
Erkläre uns nochmal unbedingt wie und womit du deine PV Leistung ins System bringst … MPPTs und/oder externer PV Wechselrichter … das liest sich fast so.
wenn ich mit dem BatteryView von Pylontech an die Anlage gehe, findet die Software alle 3 Akkus. Der mit dem neuen Chip wurde erst getauscht, weil der vorherige die anderen Akkus nicht erkannt hatte und laut Hersteller defekt war.
Den Master wechseln klappt wie gesagt nicht, aber den Neuen mal rausnehmen und nur die beiden alten Akkus anschließen und Konfiguration anpassen wäre ein Versuch wert.
Zusätzlichen Stromsensor habe ich nicht angeschlossen.
Firmwarestände der Akkus sind auf dem Neuesten Stand (zumindest zu dem Zeitpunkt als ich den Austauschakku Mitte letztes Jahr erhalten hatte).
Gerne schaue ich aber nochmal nach und berichte über die Firmwarestände der Akkus.
@Steffen: Vielen Dank für den Hinweis, das mit dem Update der Akkus über das GX wusste ich nicht, hab das immer direkt per seriellem Kabel und dem Pylontech BatteryView durchgeführt.
Ich teste die Vorschläge mal und schaue nach den FW-Ständen.
Melde mich in Kürze, schonmal vielen Dank.
Die FW auf dem GX sollte natürlich aktuell sein … wie Holger schon schrieb, sollte die DVCC “erzwungen AN” sein. Die FW ist also noch relativ alt … die Updatefunktion für die Pylontech steht somit wohl noch nicht zur Verfügung.
Also, Firmware vom VenusGX ist v3.72 und wenn ich auf neue FW prpüfe, gibt es keine Neuere.
Akkus habe ich nun mal nur die beiden alten US2000C Akkus angeschlossen und die Konfiguration des WR auf 100Ah geändert.
In den Einstellungen habe ich mal geschaut, unter Batteriewächter gibt es nur die Einstellung “Automatic” oder “No battery monitor”. Die Akkus kann ich nicht auswählen bzw. werden evtl. nicht vom System erkannt?
@Holger: welchen Stromsensor meinst du, wo sollte einer eingeschaltet sein?
Firmwarestand des MultiplusII ist übrigens v558.
Firmwarestände der alten Akkus sind US2000_Plus_V3.4_Crc.bin und die des neuen Akkus V3.0 vom 24.07.2025.
Wie kann ich prüfen, ob die Akkus richtig vom Victron-System erkannt wurden?
Vom “Master-Akku” bin ich per RS485 zum VenusGX auf Can2 mit 3 Adern auf den Klemmen GND/Can-H/Can-L verbunden. Woher ich das habe und ob es richtig ist, weiß ich leider nicht mehr. Ist schon ein paar Jahre her, dass ich das eingerichtet habe, damals noch in Zusammenarbeit mit dem Bosswerk-Support.
Liegt hier evtl. mein Problem?
klingt absolut logisch mit dem CAN-Anschluss, ich vermute dass durch irgendeinen Umbau bzw. Erweiterung der Stecker einfach mal in der falschen Buchse gelandet ist, wobei ich mir da nicht sicher bin.
Ihr seid die Besten!!!
Die Batterien wurden erkannt, zeigen nun auch die Temperatur an und bei Batteriwächter gibt es nun “Pylontech battery on CAN-bus” als Auswahl
Ich bin mir fast sicher, dass ich die Akkus noch nie im System gesehen habe, seit ich das System besitze. Habe mich schon immer gewundert, warum diese nicht mit Namen usw. angezeigt werden, da es aber die Anzeige in der Übersicht gab mit dem aktuellen Ladezustand usw. bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass da nicht mehr Datenaustausch erfolgt.