Hallo zusammen. Ich möchte an mein Victron ESS System (3x Victron MultiPlus-II 48/5000/70, Victron Cerbo GX MK2, Victron VM-3P75CT Energy Meter, Pylontech US3000C 14kWh ) eine Wärmepumpe der Fa. Lambda anbinden. Leider habe ich dazu bisher im Internet nichts gefunden. Das Ziel ist unbedingt die Wärmepumpe möglichst effizient zu steuern bei PV - Überschuss (PV Anlage 30kWp, keine Verbindung zur Wärmepumpe und kein zus. Smartmeter). Gibt es hier im Forum Erfahrungen bzw. Tipps zu diesem Thema?
I always use the Node-Red availble in the GX device for programming user-specific needs. And yes I have made some interesting automations using surplus power. First of all you need to measure your surplus. How you can do it depends on your setup. I guess your meter is placed at the grid entry point of your house. In that case any negative sum of all phases is surplus. You could use an integrator with switching hysteresis to detect a long enough period of surplus power higher than you heat pump’s power. If your heatpump can be controlled in an analog way even better. I have made projects with switching and analog surplus loads. I could write you a formula but I need a lot more details of your setup. Also the way your energy company calculates the bill is important. If they calculate the average delivered/collected power every 15 minutes it is something to take advantage of in the written Node-Red software. The more info you give me the better my advise will be.
Hallo Markus,
Ich mach’ das mit einer Lambda EU13L, 13kWp Solar mit Speicher und IP-Symcon:
Aktualisierungen für Export/Bezug zum/vom Grid kommen über MQTT topic “N/…/grid/40/Ac/Power” vom Cerbo (ausgelesen aus dem VM-3P75CT). Bei Aktualisierung dieses Topics schreibe ich den Wert aus “value” in die Lambda-Steuerung (Modbus-register 102 “GEM Actual power (input or excess)”, INT16). Der Wert wird dann in der Steuerung im “Energie Management” angezeigt (nach Konfiguration s. unten).
Einstellungen an der Lambda-Steuerung:
-
Energy Manager:
E-Meter Kommunikationsart: Modbus Client
E-Meter Messpunkt: Neg. E-Überschuß
Leistungsanforderung Minimum/Maximum ggf. anpassen (bei mir 0 und 4kW für eine EU13L)
Betriebsart “Automatik”Die Einstellungen zum E-Meter muß evtl. der Installateur machen, der Rest geht mit Berechtigung “Anwender”.
-
Puffer:
PV-Betrieb Solltemperaturoffset eintragen -
Heizkreis:
PV-Betrieb Temperaturerhöhung eintragen
Cheers, -Hannes.
Uff , das klingt interessant aber mqtt erfordert einen weiteren Server (raspi?) im Netzwerk?
Gibt er ein gutes Einstiegstutorial?
Das schwirrte mal vor einiger Zeit zum Thema Heizstab herum … könnte man ja als einfacher Meldekontakt umbauen.
Erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen!
Ich habe nun auch noch ein wenig recherchiert und werde eine ähnliche Lösung wie von @hfi vorgeschlagen umsetzen. D.h.: Ich werde im Cerbo GX Node Red aktivieren und die Werte vom Smartmeter an die Lambda Wärmepumpe übertragen. Für mich war wichtig, ob die Einbindung dieser Wärmepumpe (vollmodulierender Betrieb, kein Ein/Aus via Meldekontakt) in die “Victron - Welt“ möglich ist, das ist für mich nun abgeklärt. Die Wärmepumpe kann nun bestellt werden! Vielen Dank nochmal, super Community
Hm…. was passiert wenn der PV-Überschuss nicht kontinuierlich oberhalb des Strombedarfs der WP liegt? Geht die dann ständig an und aus?
Für nen Heizstab kein Problem, für den Kompressor einer WP jedoch tödlich.
Vermutlich hat die WP-Steuerung noch sowas wie Totzeiten um ein zu häufiges Takten zu verhindern. Aber trotzdem unschön….
Idealerweise berücksichtigt die WP-Steuerung auch den vorhergesagten PV-Ertrag abzüglich vorhergesagtem Stromverbrauch. Kenn mich da nicht im Detail aus, aber bei iDM WP ist des definitiv so dass die Steuerung eine Vorhersage des PV-Ertrags verwendet.
Ansonsten würde ich eher zu nem festen Zeitplan tendieren und die Warmwasserbereitung einfach in die Mittagsstunden legen wo i.d.R. der meiste PV-Überschuss entsteht.
hallo,
herzlichen glueckwunsch, du hast die richtige frage gestellt!
genau das ist auch mein problem und leider gibt es waermepumpen, die kennen nur 3 aktionen auf eine externe ansteuerung:
- aus
- leistung erhoehen
- aus
lediglich fuer die panasonic bekam ich inzwischen ueber eine KI die info, dass die nicht abschaltet, sondern die leistung auf das minimum runter faehrt und nur abschaltet, wenn dann die vorlauftemperatur weiter ansteigt. ueberprueft habe ich das aber noch nicht, nur die doku, in der es stehen soll, runtergeladen.
eine bestimmte WP eines bekannten herstellers arbeitet wohl nach dem angegeben prinzip und wenn du etwas suchst, findest du vieleicht ja den gleichen beitrag in einem forum wie ich, bei dem die wp dann alle 3 monate ausgefallen ist, weil er sie ueber die sg-ready-schnittstelle gesteuert hat und repariert werden musste!
ich kenne zwar den hersteller, bin mir aber nicht mehr zu 100% sicher, aber es war eine bekannte deutsche marke!
abgesehen davon, bin ich auch immer noch auf der suche, nach informationen ueber die optimale betriebsart, damit die WP moeglichst lange lebt. aber auch dazu gibt es nichts. das einzige, was ich weiss ist das:
- die WP soll moeglichst lange laufen
- takten ist schlecht, weil es auf die lebensdauer des kompressors geht
- der kompressor hat eine lebenserwartung von 50-80000 stunden
- bei den meisten WP muss einmal der kompressor getauscht werden
- lebenserwartung 15-25 jahre
aber daraus kann man die optimalen betriebsbedingungen leider nicht ableiten!
meine bisherige analyse hat deshalb folgendes ergeben: wie bisher mit splitklimanlagen heizen und die raeume, die ich damit nicht heizen kann und in denen es zu kalt ist, einfach mit einem oder mehreren heizlueftern heizen ist guenstiger als jede waermepumpe, die ich mir einbauen lassen kann!
oder die guenstigste waermepumpe (blaupunkt) selbst einbauen!
was ich dann mache, haengt von einigen informationen ab, die ich noch brauche. nur eines duerfte inzwischen sicher sein: kein heizungsbauer wird mir eine waermepumpe installieren, weil alle ueber 30000 euro verlangen! das wuerde reichen, meine aktuelle stromrechnung 30 jahre lang zu bezahlen! also laenger als die waermepumpe haelt und muss sie dann auch noch ohne strom heizen!
tschuess
Wenn Du Dich in diverse Datenblätter / Installationshandbücher vertiefst wirst Du feststellen dass Lambda-WP deutlich weiter runtermodulieren als alle anderen Hersteller. Die EU-10L kommt z.B. auf 1.5kW runter bei 0C. Das ist wichtig für die Übergangszeit.
hallo,
die lambda hat zwar die besten werte, fliegt aber, wegen des preises, aus der auswahl raus.
abgesehen davon, in der uebergangszeit heize ich rein elektrisch mit kostenlosem PV-strom. das ist immer noch am guenstigsten!
normalerweise duerfte mich eine waermepumpe nicht mehr als 1-2000 euro kosten, incl. einbau. aber alleine schon die nebenkosten (neuer zaehlerschrank + verteilung mindestens 2-3000 euro + neues kabel zum HAK mindestens 500 Euro, waermetausche + anschluss etwas mehr als 1000 euro, filter und sicherheitsventile bestimmt auch nochmal mindestens 500 euro) machen das teil bei mir unrentabel. aber da ich den neuen zaehlerschrank sowieso in den naechsten jahren oder zum einspeisen brauche, kann ich daran schon mal nichts aendern und der waermetauscher ist leider bei meinem system auch pflicht!
eventuell kommt auch noch ein pufferspeicher dazu, das sind dann nochmal ca. 1200 euro und dann ist das alles auch noch nicht installiert, das sind nur die materialkosten!
damit sich die ausgabe irgendwann rechnet, habe ich also nur einen sehr kleinen spielraum!
und wegen der vorschriften des netzbetreibers habe ich auch schon darueber nachgedacht, wie ich mich komplett autark machen kann, aber zum einen kostet das auch viel geld und dann schlaegt auch wieder die lebensdauer der komponenten knallhart zu!
wenn ich meine ganze technik im winter abschalten wuerde, wuerde wohl mein solarstrom ausreichen, aber dann brauche ich eine andere heizenergiequelle und eine waermepumpe scheidet dann, wegen des strombedarfs leider aus. aber wenn ich 1-2000 m² mehr pv-flaeche haette, wuerde es vieleicht reichen!
tschuess
Das Regulieren mit Solar-Ertrag ist “etwas” schwierig….. da es vor allen Dingen wichtig ist, das der Kompressor fast immer läuft… bzw. sehr wenig abgeschaltet wird.
Und im Winter, wenn man Heizung braucht … bekommt man leider den Akku vom MP II auch nicht immer voll ;O))))
hallo,
ob das wirklich so stimmt, konnte ich noch nicht herrausfinden, aber wenn du infos dazu hast, waere ich dir dankbar.
bisher weiss ich nur, was ich schon geschrieben habe und bei 4 monaten dauerbetrieb ueber den winter und maximal 50000 betriebstunden wuerde es keine 18 jahre dauern, bis der kompressor ausfaellt! bei 5-6 monaten dauerbetrieb entsprechend frueher!
deshalb suche ich ja noch nach der antwort auf die frage, ob ich besser ein modell nehme, das in der zeit, wo es benoetigt wird 24h am tag durchlaeuft oder lieber ein groesseres modell, das sich auch mal ein paar stunden pause genehmigen kann.
es ist eben alles nicht so einfach, wie es die heizungsbauer versprechen, dafuer sind aber die preise ganz schoen hoch!
das ist auch der grund, warum ich klimaanlagen vorziehe: sie sind deutlich guenstiger, haben einen hoeheren wirkungsgrad, ich brauche also weniger strom und ich kann im sommer damit kostenlos mit pv-strom kuehlen, so dass ich nicht so viel schwitzen muss!
der nachteil ist aber, ich kann damit nicht ueberall heizen kann, wo ich heizen will! abgesehen davon, laesst auch die regelgenauigkeit zu wuenschen uebrig!
tschuess
Genau das war ja der Punkt auf den ich hinaus wollte ![]()
Hallo Markus,
ich würde nicht den Überschuss - also was die MP2s nicht mehr in die Batterie bekommen - sondern einen geglätteten Anteil des PV-Ertrags in die Wärempumpe geben.
Z.B. könntest Du die PV-Leistung der letzten 5 Minuten nehmen (glätten) und diesen Wert zwischen durchschnittlich Hausverbrauch, Batterie-Ladung und Wärmepumpe aufteilen.
Bei 30kWp kam man auch einfach bei PV-Leistung oberhalb 3 kW der WP 1 kW geben und dann mit steigender PV-Leistung der WP mehr zu billigen. Wahrscheinlich kannst Du ab 09:00 auch im Winter sie schon voll versorgen…
Bei starken Schwankungen von z.B. Wolken oder taktenden Verbrauchern (Herd) reagieren dann die MP2 mit der Batterie und die Wärempumpe fährt eine relativ konstante Leistung. Das EV würde ich eher nach PV Überschuss laden.
Wie schon von anderen geschrieben, kannst Du Dich mit NodeRed austoben.
Na ja … Klimaanlagen billiger .. das stimmt nicht immer …. gute kosten auch > mehr als 1000-2000 € pro Stück.
Und sie machen Geräusche beim Heizen + Kühlen.. und Du brauchst pro Raum mindestens 1 Stück…
Und bei der Wärmepumpe ist wichtig, das sie nicht laufend ein/aus schalten… sondern möglichst durchgängig laufen und ihre Leistung halt regeln.
hallo,
also ich heize hier mit einer klimaanlage alle zimmer einer etage, die ich benutze. lediglich die oben ist etwas knapp bemessen, da waere eine groessere besser gewesen, aber bisher hat sie es immer geschaft, kueche, bad und schlafzimmer soweit aufzuheizen, wie gewuenscht. im winter allerdings nur im 24h-betrieb. die anderen laufen entweder nur tagsueber oder zeitweise (schlafzimmer).
und zum preis einer waermepumpe haette ich damals problemlos 12 3,5 kW klimaanlagen incl. einbau bekommen!
dass die zu teuer sind, kann ich auch nicht sagen, das letzte angebot fuer eine 3,5 kW klimaanlage lage bei ca. 650 euro + 1900 euro einbau + mwst.
das problem sind immer die kosten fuer den einbau/anschluss/inbetriebnahme wenn man es nicht selbst machen kann oder darf!
tschuess