Verständins Smart-Shunt Settings 100%?

Die Einstellung “Entladungsboden” hat keinen Einfluss auf den SOC, sondern wird für die Berechnung der Restlaufzeit verwendet. Heisst die angezeigte Restlaufzeit wird in diesem Beispiel bis auf 10% SOC berechnet. Weiter ist dies die Schwelle für den SOC Tief Alarm.

Der SOC ist lediglich “Entladene Ah” / “Batteriekapazität” * 100
Wenn der SOC nicht die volle Kapazität beinhalten soll, müsste die Batteriekapazität tiefer angegeben werden, z.B. nur 282Ah für 10% Restkapazität.

Genau das ist oft am unteren Ende ein Problem, das dort keine Kalibrierung stattfindet, stattfinden kann. Gleichzeitig werden Standbyverbräuche von BMS, Ballancer und sonstiges nicht berücksichtigt werden. Dadurch läuft im Winter der Soc oft weg, was gerade beim DESS nicht gerade hilfreich ist.

ich benutze den smart shunt auf einer 12V anlage als monitor… die BMS lassen sich nicht direkt in victron integrieren also der selbe fall… der peukert exponent ist sportlich eingestellt … 1,01 ist das minimum für lithium… ich nutze 1,05 bei schweifstrom 2% und zustandserkennung 3 min was hier tadellos funktioniert und zu 100% mit den BMS anzeigen übereinstimmt. auch in einem zwischenbereich und gegen entladeschluss selbst wenn mehrere tage nicht vollgeladen wurde was n typisches winterproblem ist

versuch also mal peukert 1,05 bei ladewirkungsgrad 95% , damit sollte das problem verschwinden
der schweifstorm gibt an welcher A wert in % der kapazität in Ah unterschritten werden muss über die erkennungszeit um auf 100% voll zu synchonisieren , ist der wert zu tief kann die standbyleistung verhindern das der wert nicht unterschritten wird. bei 314Ah batterie kapazität sind 0,5% n strom von ca 1,5 A … definitiv zu wenig wenn da noch n balancer hinten dran ist der noch arbeitet. da du mehrere hast teste doch mal an einer meinen vorschlag :slight_smile:

der effekt der peukert exonente wird wichtiger wenn grosse ströme in A aus der batterie entnommen werden , hohe ströme bringen termische verluste mit sich und die kapazitätsberechnung wird darüber angeglichen. perfekt treffen kann man das nur mit tests in mehreren zyklen. stimmt am entladungsboden der SOC des shunt mit dem BMS überein hat man den batterie spezifischen wert getroffen

selbes bei der ladung : der zeitpunkt wo der shunt 100% anzeigen soll ist nahe an dem zeitpunkt wo der ladestrom gegen 0 schnell zusammenbricht (teils wenige minuten) das gibt n guten hinweis auf den getroffenen peukert. nimmt die batterie lange danach noch weiteren strom auf arbeitet der balancer (kontrolle im BMS) , sind die zellen aber ausgeglichen war der peukert ne spur zu hoch. 1,01 ist aber n sehr unrealistischer wert da n 1,00 nur per supraleitung erreicht werden kann

bei korrekten einstellungen sind die shunt überaschend genau… teils viel genauer als die standart billig BMS

um den 1. test zyklus vorzubereiten : batterie vollladen bis nix mehr rein geht , shunt auf die neuen werte umstellen und manuel auf 100% synchonisieren. batterie normal nutzen und zeitenweise SOC des shunt mit dem BMS vergleichen.

wenn das funktioniert wäre ich um eine antwort froh damit das thema als gelöst geschlossen werden kann und anderen personen mit ähnlichem problem hilft :slight_smile:

im optimal fall sieht das so aus bei 1200 Ah kapazität , läuft seit 4 jahren so
die ladung ist auf C10 begrenzt via DVCC um die zellen zu schohnen. diese anlage dient als USV für das modem , pumpen der heizung und der solar thermie sowie der kellerkühlung . gleichzeitig auch die nachtverbraucher wenn das DESS an der hauptanlage mal wieder den ganzen batterie inhalt verkauft hat^^
die nicht lineare stromkurve begründet sich aus 4 einzelbatterien zu je 300Ah die minime abweichungen aufweisen , dieses system ist also das backup mit knapp 15 kwh batterie und 3 x multiplus 1200 VA als drehstrom verbund

schaut man genau hin mit n lineal am bildschirm erkennt man die 3 min verzögerung bevor der shunt die 100% meldet.
an n system das mehr abweichung und balancer arbeit hat verlängert sich die zeit bis der strom unter schweifstrom und ablauf der erkennungszeit ist was der grund ist warum die erkennungszeit gering sein sollte , über den wert des schweifstrom lässt sich der balacer ausklammern da die zellen ansich ja schon voll wären was stress der geladenen reduziert

ist SOC 100% erreicht und das system läuft im standby beginnt in den multis der timer “max absorpionszeit” das bewirkt das die spannung noch eine (eingestellte) zeit lang gehalten wird bevor die reduktion auf “float” eintritt das die zellen weiterhin schohnt… die meisten konfigs vergessen das was zu unnötiger batterie alterung führt , die float spannung liegt minim über der ladeschluss spannung…

an meiner 16 serie BYD batterie liegt die float spanung bei 54,8V , das ist der punkt wo weder strom rein noch raus geht oder anders gesagt “die schwimmende ladung”

als letzten tipp : der entladungsboden sollte 20% des SOC nicht unterschreiten… DoD 80%… hat lithium nicht gern troz das man das machen kann und jedem selber überlassen ist

ByD fürhrt n art “mutti heft” in dem punkt… es zählt ladung über C10 und entladung über C10 sowie anzahl der entladungen unter 20%… in 6 jahren gab es kein vorfall dieser art wershalb mein SoH (state of health) bei 92% unnormal hoch ist… kollege hat die selbe batterie und liegt nach 4 jahren bei 88%