Die hab ich alle vier auf 44,8 V, das sind 2,80 V Zellspannung.
Das ist jene Spannung, bei der ESS abschaltet. Im BMS sind die Werte dann meist noch darunter (2,6 bis 2,5V). Das BMS sollte aber auch das letzte Auffangnetz sein.
Schau dir auch den low battery Alarm-Wert in der Registerkarte “Wechselrichter” an. Dort hab ich auf 46,00 V (2,88 V/Zelle) reduziert.
Wie ich aber oben bereits geschrieben habe:
durch meine Hausautomatisierung wird bereits spätestens bei 46,40 V (2,90 V/Zelle) das Entladen beendet.
Ich habe jetzt tatsächlich mal ins ESS-Design und Installation-Manual geschaut . Ich gebe zu, dass ich nicht immer die Anleitungen zuerst lese…
Aber da steht ja auch genau das, was ich vermutet habe: Dass dieser Parameterwert auch für die dynamische Ausgabe der Warnmeldung zuständig ist. Allerdings werde ich vielleicht bei einer erneuten Korrektur nach unten lieber den Neustart-Offset reduzieren. Nicht zuviel natürlich, das ist klar.
Für dich mals so als erste Richtschnur. Änderungen kann (soll) man dann immer mit Erfahrung vornehmen, aber zum Start find ich das als Ausgangsbasis ganz gut. Mach mal
Danke für den Link, interessanter Artikel.
Ich bin übrigens nicht der Threadstarter. Meine Anlage läuft schon länger und ich korrigiere vielleicht mal Kleinigkeiten. Der Artikel beschreibt in erster Linie die Einstellung der Ladespannungen, soweit ich das sehe (oder habe ich was übersehen?), und da liege ich schon gut auf Linie.
Für die Entladung (um die es hier geht, bzw. den Alarm hierzu) im ESS-Betrieb habe ich in dem Artikel jetzt nichts gefunden. Aber die Victron-Manuals sind schon sehr gut, man muss sie halt lesen
Also kann ich die Warnungen einfach deaktivieren? Aber eigentlich steht dort, dass man diese auf “nur Alarme” stellen soll, was bei mir aber schon der Fall war.
Ich sehe gerade das in meinem ESS die battery capacity auf 280Ah gestellt ist, kann es sein, dass es daran liegt und der Wert eigentlich auf 560Ah sein müsste?e
hallo,
da es diese alarmeldung in bestimmten situationen gibt, unabhaengig davon, wie hoch die spannung oder wie voll der akku ist, habe ich auch schon vergeblich versucht, die ursache zu finden.
dabei habe ich festgestellt, dass die meldung jedesmal kam, wenn das ladegeraet des multis zwischen 2 bestimmten zustaenden gewechselt hat.
aber fragt mit nicht wieso das so ist. ich habe den alarm im cerbo deaktiviert, da unter diesen bedingungen absolut nutzlos.
Grid lost ist ja nicht wirklich ein Alarm. Das kann man unter ESS (glaub ich) ausschalten.
Das kommt hin und wieder vor, evtl. sind es kurze Schalthandlungen im Netz die den NA Schutz auslösen, das kann so kurz und minimal sein dass deine Backofenuhr davon nichts bemerkt.
Mich würde das nicht beunruhigen wenn das selten vorkommt.
Titel: MultiPlus II 24/3000 meldet „Low Battery“ unter Last trotz geladener LiFePO4-Batterien
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit meinem Victron-Setup und würde mich über eure Einschätzung freuen.
System:
Victron MultiPlus II 24/3000
24 V Bordnetz
3 × 100 Ah LIONTRON LiFePO4 Batterien (parallel)
2 × Arctic
1 × Standard (integriertes BMS)
Victron Orion-Tr Smart 24/24-17A (Ladung über Lichtmaschine)
MPPT-Solarladeregler (2 × 400 W)
Batterieüberwachung über Shunt
Problem:
Der MultiPlus meldet wiederholt „Low Battery“, obwohl die Batterien laut Messung geladen sind.
Beobachtetes Verhalten:
Nach einem Reset läuft der Wechselrichter kurzzeitig normal (grüne Anzeige).
Sobald ein 230 V Verbraucher zugeschaltet wird, schaltet das Gerät sofort ab.
Direkt danach erscheint wieder die Meldung „Low Battery“.
Auffälligkeit bei den Batterien:
Zwei Batterien liegen bei ca. 100 % Ladezustand.
Eine Batterie liegt nur bei ca. 80 % und zeigt ein abweichendes Verhalten.
Meine Fragen:
Ist dieses Verhalten typisch für einen Spannungseinbruch im DC-System, den der MultiPlus als „Low Battery“ interpretiert?
Kann eine einzelne schwächere Batterie im Parallelverbund einen solchen Effekt verursachen?
Ist es denkbar, dass das BMS einer Batterie unter Last begrenzt oder kurzzeitig abschaltet und dadurch die Gesamtspannung einbricht?
Welche Messungen würdet ihr empfehlen (z. B. Spannung direkt am MultiPlus unter Last, Logging), um die Ursache eindeutig einzugrenzen?
Mein Eindruck ist, dass es sich um einen lastabhängigen Spannungseinbruch im Batterieverbund handelt, vermutlich verursacht durch eine einzelne auffällige Batterie – ich würde das aber gerne mit eurer Erfahrung abgleichen.
ich tippe einmal auf falsche kabelquerschnitte oder irgendwo ein unzulaessiger uebergangswiderstand.
ich habe auch ein 24V-system und selbst mit dem alten bleiakku, der sofort in die knie ging, kommte ich da eine hoeher last zuschalten und die spannung ist zwar stark gefallem, bis die mppts nachgeregelt hatten, aber es ging. aber beim einschalten von hohen lasten musste das system schnell die last reduzieren, damit es nicht zur abschaltung kam.
aber mit der akkukapazitaet sollte es da eigentlich keine probleme geben.
wenn du ein gx hast und node-red aktivierst, vereinfacht das die diagnose sehr!
es gibt verschiedene bedingungen, bei denen diese meldung kommt und nicht immer ist die akkuspannung wirklich niedrig. manchmal wird die auch von einem statuswechsel des ladegeraetes ausgeloest.
aber bei dir schaltet das system ja ab, also muss die spannung am multi runtergehen. es gibt auch schrott-sicherungsautomaten, die an dem problem schuld sein koennen, wenn bei dir sowas verbaut ist. da hilft leider nur alles pruefen und messen ob die meldung auch wirklich stimmt.
wenn die last nicht zu hoch ist (max ca. 800W) koennte ich auch noch ein dickes labornetzteil anschliessen, um zu sehen, ob es wirklich der akku ist oder etwas anderes.
Wenn du selbst nicht nach den Kabelquerschnitten, Klemmstellen, Sicherungen, Programmierung des MultiPlus usw. schauen kannst, können wir dir aus der Ferne auch schlecht helfen.
Da wirst du dir eine Caravanwerkstatt suchen müssen.