Ich suche für ein Häuschen einer Kleingartenanlage ein PV-Panel. Die Vereinsregeln besagen dass höchstens 2m² PV-Fläche verbaut werden darf. Dies heisst dass die Panelgrösse 1762x1134mm so ziemlich das maximum ist. Natürlich soll die erlaubte Fläche ausgenutzt und die höchste Leistung erzielt werden.
Leider ist die Suche nach einem Panel einer spezifischen Grösse etwas schwierig. Oder ich habe noch nicht die passende Webseite gefunden.
Aktueller Spitzenreiter ist ein AIKO mit 500W (AIKO-A500-MCE54Mw) Ja Solar mit 460Wp (JAM54D40-460/LB)
Kennt jemand ein Panel dass dies übertrifft? Oder eine Seite mit einem gescheiten Suchmodus nach Abmessungen?
Also die 2m² Regel für Gebäude gibt es ja nicht mehr, orientiert sich die Vereinsregel ggf. daran und ist ggf. auch nicht mehr gültig? Vielleicht mal hinterfragen…
Und falls das trotzdem noch gilt, ich wusste gar nicht dass es jetzt tatsächlich schon 500Wp bis 2m² gibt…
Gabs das mal in Deutschland? Kenne ich nicht aus der Schweiz, aber nun macht Steffens Antwort auch etwas mehr Sinn. Der Verein hat dies so festgelegt für ihr Gelände. Aber so wie es aussieht sind die 500W die höchste Leistung auf dieser Fläche.
Sehr viel mehr wird wohl auch nicht möglich sein, die Leistung kommt ja aus der Fläche der Siliziumzellen und da braucht man eben eine Fläche X für Leistung Y.
die 2m² wurde wohl in den meisten Bundesländern hier in Deutschland durch die 3m² Regel ersetzt … Wahnsinn
Es ging wohl um die zulässige Fläche in der Einzelverglasung … sprich baurechtlich wie eine Glascheibe zu betrachten.
Wenn das 530W Modul natürlich viel mehr kosten sollte als ein fast vergleichbares 500W oder 480W … dann wohl das preiswertere … Wenn es denn wirklich um einen maximalen Ausbau geht … dann spielt das Geld wohl wieder eine untergeordnetere Rolle.
Könnte man wohl, als Privatperson und auf meinem eigenen Gartenhaus würde ich das wohl auch riskieren, aber nicht als Anlage welche ich für jemanden anderes baue. Die 30W sind mir den möglichen Ärger nicht wert.
Und bei diesen Angaben sollte man nicht vergessen, daß das NUR funktioniert, wenn auch von hinten “Licht” auf das Modul kommt…
daher bifacial… nur, bei den meisten Anwendungen ist es halt (kaum) möglich. Von daher sind , aus meiner Sicht, die Angaben etwas sehr optimistisch… und machen sich kaum bemerkbar .. außer evtl. bei “Zauninstallation” ;O))))
Genau das dachte ich anfangs auch, weil ich das aus manchen Datenblättern auch so kannte (dass die angegebene Leistung nur mit dem bifacialen Anteil erreicht wird), doch hier schein es anders zu sein:
Vielleicht hab ich dich auch nur falsch verstanden, - ich dachte, du meinst die Nennleistung von z.B. STC 510Wp wird nur erreicht wenn auch von hinten Energie zugeführt wird. Darum meinte ich, dass das bei dem Modul wohl nicht der Fall ist, und es bei Licht von vorne und hinten sogar weit aus mehr als die 510Wp liefern kann…
Dass das Licht von vorne und hinten gleichzeitig auf ein Modul fällt, ist nur bei Aufständerung möglich, hinter dem Modul muss auch etwas reflektieren (z.B. weiße Hauswand). Wieviel das bringt bei besten Voraussetzungen ist eine Sache, bei flacher Montage auf einem Dach, ist das wohl ohnehin irrelevant.
Was ist mit einem 500W Panel auf dem Dach und einem als Tisch vorm Häuschen der nach der Nutzung am Wochenende zusammengeklappt in eine Wandhalterung verräumt wird damit er sturmfest verstaut werden kann??
Die Montage von Modulen an einer Fassade sollte grundsätzlich immer in Betracht gezogen werden. Diese können ja dann auch über einen Drehpunkt aufklappt und dann wieder an die Fassade angelegt und gesichert werden. Nun muss man eine Kleingartenanlage als Anschlussnehmer wieder etwas anders betrachten. Meistens gibt es ja EINEN Hauptzähler für die gesamte Anlage und jeder Kleingarten hat einen Unterzähler. Deshalb darf normalerweise in der Kleingartenanlage nur ein einziges Balkonkraftwerk betrieben werden. Dann sollte man schonmal schauen ob in der Hauptmessung schon wenigstens eine moderne Messeinrichtung sitzt. Bevor jetzt also viel Energie in die Aufdachmontage geht einmal prüfen ob die Fassade eine Alternative wäre.