Ich plane mein BPV zu erweitern und zu einer echten und rechtssicheren Insel umzubauen. Der PV-Stromkreis soll die Energie nicht wie eine Gießkanne im Netz verteilen, sondern einzelne systemrelevante Verbraucher sollen am PV-Netz hängen und autonom versorgt werden. Und das Ganze rechtssicher, d.h. OHNE ACIN!
Zur leistungsabhängigen Steuerung von Verbrauchern benötige ich NodeRed und schwanke zwischen CerboGX und einer Raspi Lösung.
Die Leistungselektrische Verschaltung der Komponenten ist mir klar (da habe ich auch Hilfe eines Elektrikers), aber bei der Kommunikation der Geräte untereinander war selbst die KI überfordert.
Hat jemand diese Kombination im Einsatz (also zumindest das BMS in Verbindung mit dem Phoenix)?
SmartSolar/Phoenix/Cerbo oder Pi kommunizieren über VE.direkt mit einem Adapterkabel über einen USB-Hub
Wie aber kommunizieren BMS und Phoenix?
Wenn eine Verbindung zwischen BMS und Phoenix besteht - kommt man dann irgendwie direkt über das Phoenix-Interface an die Oberfläche des BMS oder läuft das komplett separat - und in dem Fall: geht das dann mit dem Cerbo überhaupt oder ist da ein Pi zwingend vonnöten?
Ich kenne zwar den Phoenix nicht, aber ich vermute, der wird genau so mit dem VenusOS kommunizieren wie der Multiplus-2. Und dann muss nur der Cerbo oder Raspi mit dem BMS kommunizieren, was über CAN funktioniert. Achte beim Kauf auf das richtige Kabel (Typ A).
Es gibt wohl eher gar kein Phoenix-Interface, sondern nur das vom Cerbo. Und darin werden vom JK-Inverter-BMS alle relevanten Daten angezeigt (allerdings nur höchste und niedrigste Spannung der Zellen, nicht alle 16 Spannungen).
Das Problem ist nicht das Monitoring, sondern man kann am BMS unendlich viele Einstellungen tätigen!
Der Phoenix hat - so wie ich das auf dem Bild sehe nur VE.direkt …
Funktioniert es so:
4 VE.direkt/USB Kabel von den SmartSolar zum USB-Hub
1 VE.direkt/USB Kabel vom Phoenix zum USB-Hub
1 VE.direkt/USB Kabel vom Hub zum Cerbo
Variante A:
1 RS465/USB Kabel von der Batterie zum USB-Hub
Variante B:
CAN-Bus Kabel von der Batterie zum Cerbo
Also diese beiden Varianten habe ich mir so zusammengefrickelt - so kann man es hardwaremäßig machen - aber was funktioniert? Und wie funktioniert es? Zwei IP-Adressen (Cerbo und BMS) und zwei WebUIs?
Kann es sein, dass der Phoenix inzwischen einfach nur “Wechselrichter Smart” heißt? Ich finde im Handel Phoenix und auf der Victron Seite den Wechselrichter Smart - beide scheinen aber identisch zu sein … ich bin verwirrt …
@Locutus_von_Borg
Das JK BMS kommuniziert mit dem Venus-OS (Cerboe, Ekrano, RPi+hat) per CAN-Bus.
Empfehlung: Cerbo MK2 - beide CAN sind isoliert und hat VE.Direkt.
Das Venus-OS kommuniziert mit den anderen Geräte per VE.direkt und gibt denen Soll-Wete vor.
So wird mein MPPT 150/45 gesteuert.
Ich habe aber kein Erfahrung mit dem Phoenix, bin aber der Meinubg das hier im Forum schon mal so gelesen zu haben.
Der Cerbo hat 3 VE-Direct-Ports und zwei USB-Ports.
Du kannst also mir 3 VE-Direkt und zwei Ve.Direct-USB-Kabeln alle fünf Geräte mit dem Crbos verbinden. Die VE-Direct-USB-Kabel können auch per USB-Hab mit dem Cerbo verbunden werden.
Ichwürde einen größen Phoenix nehmen, da die Verbäuche sehr änlich sind. Dann kannst Du ggf. ein paar mehr Verbracher drann hängen. Die MP2 haben im untern Leistungsbereich (1000 beim 5000er) die höchste Effizienz. Ich weiß nciht, wie es beim Phoenix ist, würde aber von demselben Inverter ausgehen.
Das könnte man aus einigen Äußerungen von Bundesnetzagentur/MaStR usw schließen, aber ein rechtssicheres Inselsystem ist ganz sicher nicht nur darauf beschränkt. ich hab’ hier beispielsweise einen Solar-Taschenrechner, den müsste ich ja auch anmelden, oder?
Völlig unbestreitbar ist ein Inselsystem dann rechtssicher, wenn es absolut keine Verbindung zum Netz hat. Auch keine DC-Verbindung über ein Ladegerät. Ich gehe aber davon aus, dass eine DC-Verbindung völlig OK ist, und dass es bei einer Insel nur darum geht, dass diese keine AC-Verbindung zum Netz haben darf. Abschließend beantworten kann das nur ein Gericht, aber es dürfte wohl eher nie dazu kommen, dass Bundesnetzagentur/MaStR/Netzbetreiber das je vor Gericht bringen werden.
Mir ist inzwischen ein grandioser Fehler aufgefallen … meine Panels liefern max. 49V … ein bisschen wenig, um damit eine 48V Batterie zu laden (Oooops… worauf man nicht alles achten muss). Also muss ich doch je zwei Panels seriell schalten. Dann brauche ich nur 2 SmartSolar - aber der Wechselrichter 48/1600 hat nur einen VE.direkt. Also doch Hub und ich werde die Batterie an den Cerbo klemmen.
Gibt es einen Unterschied zwischen “Phoenix” und “Wechselrichter Smart” - mir fällt da nichts auf und auf der Victron-Seite sehe ich nur den “Wechelrichter Smart”.
Zwei Ergänzungen:
Die externe Ladung der Batterie wird voraussichtlich nur im Vorfeld einer Katastrophe nötig sein (Wintersturm im Anmarsch). Dann klemme ich sie ab und lade sie mit einem externen Ladegerät (Notstrom)
Die Verbraucher ziehen gut kakulierbare Leistung (Kühl-/Gefriergeräte, Serverfarm/Kommunikation). Ich schalte vor meine Verbraucher je einen Notstromschalter (ATS), der über einen Shelly/NodeRed gesteuert das Netz wechseln kann. Also wenn die Batterie zur Neige geht und keine Aufladung über Solar ansteht gehen die Verbraucher ist Hausnetz. Kommt die Sonne gehen sie auf die Insel - genau wie wir Menschen. Clever - gell!
Aus diesen Gründen stellt sich die rechtliche Frage nicht. Es gibt keine Möglichkeit Hausstrom ins Inselnetz einzuspeisen. Punkt.
Danke für die Hinweise.
Inzwischen habe ich auch die verschiedenen Optionen zur Nutzung der Oberfläche des BMS mit der KI durchgecheckt. Da ich MacOS/iOS einsetze bin ich gekniffen … die Apps gibt es nur auf chinesisch. Werde mir wohl oder übel ein billig Tablet bei Temu oder AliExpress holen und das über Bluetooth machen.