Kann ein Lesekopf an Cerbo GX angeschlossen werden

Weiß jemand, ob man so einen Lesekopf über aktive USB Verlängerung an Cerbo GX anschliessen kann?

Möchte mit Nodered

die Werte weiterverarbeiten!

anschließen ja

Aber einfach so wird da nichts erkannt oder ausgewertet

Aber auf dem Cerbo läuft auch nur eine Linux-Variante, Du kannst zus. Programme installieren

Es ist aber oft nicht ganz so einfach wie z.B. bei Debian

Was willst Du denn auslesen? Deinen Hausstromzähler? Dafür gibt es einfachere Varianten

Nur für den Zweirichtungszähler, um die Einspeisung Richtung 0 zu bekommen,
habe schon VM3p75ct im Einsatz,
aber dieser Lesekopf liegt von einem früheren Projekt rum!

dann reicht doch der VM3p75ct?

Ich hatte früher hiermit direkt Victron gesteuert:

Der Hichi den Du runliegen hast - ist das ein reiner Lesekopf oder hat er auch einen Controller drin?

sollte eigentlich mit Raspberry betrieben werden

viel zu viel Aufwand heutzutage

Es gibt diese Hichi-Kopfe auch mit ESP-Chip drin, da dann Tasmota drauf flashen

Oder den oben gezeigten Vorschlag - die meisten Zähler senden eh nur, brauchen keine Antwort

Wenn du einen VM-3P75CT schon verbaut hast und den als Netzzähler eingerichtet hast, brauchst du nichts anderes. Wie ist der VM-3P75CT verbaut, wenn der so wie in der Doku verbaut ist und du ein ESS System hast wird das über dem ausgeregelt. Du kannst im VenusOS noch zusätzlich einstellen wie viel er in Netz einspeisen darf.
Komplette Nulleinspeisung wird es nie geben, bisschen was geht immer ins Netz!

Hab 3Stck VM-3p75ct verbaut,
einer misst Produktion der PV WR SMA STP,
einer misst ACGrid,
einer hat die Rolle EV Charger, den nehm ich als Grundlage für die Leistung der Heizstäbe,
da aber noch eine ältere Anlage mit Überschusseinspeisung läuft, hätte der Lesekopf noch ran sollen,
(Kontrolle ist besser):wink:

Es heisst ja immer, komplette 0 Einspeisung geht nicht im Victron System,
dann würde ich mal Fragen:
wieviel Watt Einspeisung/Tag ist das geringste, was man schaffen kann?

Das hängt von den Verbrauchern ab. Je größer die Sprünge beim Einschalten und Abwerfen von Lasten, desto größer die Überschwinger und damit der kurzzeitige Bezug und Einspeisung. Der absolute Betrag des Einspeisestroms ist etwa gleich der Höhe der Last, die gerade abgeschaltet wird (z.B. Herdplatte, Bügeleisen).

Die Geschwindigkeit der Regelung spielt auch eine Rolle, mit einem Lesekopf als Quelle dürfte die relativ langsam sein.

So zwischen 0,2 und 1 kWh pro Tag konnte ich bei meiner Anlage beobachten.

Das hängt in erster Linie von Deinem Lastprofil ab, und zwar auch in kleinen Details wie stark taktenden Geräten. Wenn Du z.B. eine spezielle Herdplatte hast, die nur mit voller Leistung von z.B. 2 kW Heizen kann, und bei “halber Leistung” dann im Zehntelsekundentakt ein- und ausschaltet, dann kommt da logischerweise sehr viel unerwünschte Einspeisung und unerwünschter Netzbezug zusammen. Im ungünstigsten Fall ziehst Du dann deren Leistung vollständig aus dem Netz, und speist - leider, leider nicht zeitgleich - gleich viel Leistung aus Deinem PV-System ins Netz ein.

Ein weiterer relevanter Grund für unerwünschte Netzeinspeisung und Netzbezug ist natürlich die in DE geltende Regelgrenze von 400 W/s für die am Netz hängenden Wechselrichter. Wenn Du die Herdplatte mit 2 kW Last anschaltest, dann wirst Du ein paar Sekunden lang deren Last zunächst voll und dann immer weniger aus dem Netz ziehen.

Im Verhältnis zu beiden ziemlich irrelevanten Einfluss hat die Datenrate Deines Gridmeters. Ob der nun einmal pro Sekunde die Hauslast misst oder jede Zehntelsekunde, ist fast egal.

Mit Nulleinspeisung hat das alles übrigens nicht zu tun, sondern mit erwünschter Nicht-Einspeisung. Nulleinspeisung hast Du deshalb nicht, weil Dein Zähler saldierend wirkt. Wenn die Herdplatte mit 2 kW Last an Phase 2 hängt und Dein Victron System 2 kW an Phase 1 einspeist, dann hast Du zwar bilanziell keinen zu bezahlenden Strombezug, speist aber natürlich 2 kW ins Netz und ziehst zeitgleich auch 2 kW aus dem Netz.

Mein System (Single-Haushalt mit Induktionsherd, elektrischem Warmwasser und Wärmepumpenheizung) zieht pro Woche gut 1 kWh unerwünscht aus dem Netz und speist auch ungefähr gleich viel ins Netz. Das ist nix, worüber man sich den Kopf zerbrechen sollte.

Das kann kein netzgekoppeltes System, da bei Lastwechseln immer kurz Energie aus dem Netz bezogen oder eingespeist wird.

Für 0-Einspeisung/Bezug musst du den Stecker ziehen und Off-Grid gehen.

Unter 1kW hab’s noch nicht bekommen!

Danke,
man möchte halt Vergleichswerte haben, damit man seine Anlage richtig einschätzen kann!

1 kWh, vermutlich. Pro Tag? Pro Woche? Pro Monat? Pro Jahr?

ja, 1kWh pro Tag natürlich

Das halte ich für sehr viel. Was für ein System hast Du, welche Lasten, und wie ermittelst Du diese unerwünschte Netzeinspeisung überhaupt?