ESS Frequenzregelung von WR am AC-Out

Vielen Dank für deinen Hinweis. Das Blockschaltbild werde ich mir mal genauer ansehen.

@Ludo

Oh, je was hast du denn für einen Schnäppchentarif gewählt.

Ich glaube bei dir wird es jetzt auch Zeit einen ersten Schritt in Richtung Offgrid zu gehen

Um einen smarten Zähler habe ich mich nicht bemüht. Wenn der zwangsweise kommt, möchte ich gern den Netzanschluss kündigen.

hallo,
du hast das problem immer noch nicht verstanden.

wenn du ein 100A ladegeraet installierst und einschaltest, das liefert zwar in weniger als einer sekunde seine voll leistung, das sind dann genau 100A und die liefert es, bis es wieder abgeschaltet wird oder die akkuspannung wieder so hoch ist, dass sich der strom wieder reduziert. mal abgesehen davon, dass die geraete von victron wohl auch einen remote-ein-aus haben.

wenn eine akku dauerhaft 100A liefern kann, du im moment aber dauerhaft 150A brauchst, wuerde das ladegeraet davon 100A liefern und nicht die fehlenden 50A! damit das ladegeraet nur die fehlenden 50A liefert, muss seine spannung so eingestellt werden, dass eben nur diese 50A fliessen und das erfordert eine regelung, die wohl von den meisten ladegeraeten nicht unterstuetzt wird.

also erhlich gesagt, bevor ich 1000 euro oder mehr fuer ladegeraete und zusaetzhardware ausgeben wuerde, nur damit ich damit den akku unterstuetzen kann, weil er zu schwach ist, wuerde ich eher ein 2. system mit multiplus installieren, die sich entsprechend steuern lassen und dann die noetige energie liefern!

glaub mir, egal wie du das ganze betrachtest, die ganze zusaetzliche technik wird dich warscheinlich mehr kosten als die noetige akkukapazitaet und wuerde das system nur komplizierter machen, weil eben 2 systeme mit unterschiedlichen funktionen perfekt zusammenarbeiten muessen!

abgesehen davon, wo dir normalerweise 3 x mp2 3000/5000 ausreichen wuerden, brauchst du dann auch noch eine deutlich hoehere wechselrichterleistung und das alles nur, damit du deine pv-wechselrichter ueber das system steuern kannst!

dann wirf die pv-wechselrichter raus und ersetze sie durch mppts um die dc-leistung zu erhoehen und schalte das netz zu, wenn du mehr leistung brauchst, als die multis liefern koennen, wenn dir die sache mit dem ess nicht gefaellt!

ich habe in meinem 24V-system ein 24V-ladegeraet auf 24V eingestellt, damit der akku (blei) nur zu max. 50% entladen wird und obwohl der akku nie in der lage war, mir die noetige leistung fuer den 9 kW sauna-ofen zu liefern, habe ich den nur mit pv betrieben, weil ich ihn nur an sonnigen tagen benutzt habe, so dass der akku nur noch maximal 200A liefern musste und das auch nur kurzzeitig, bis die wolke vorbei war.

mit dem aktuellen system koennte ich problemlos die sauna auch im akkubetrieb benutzen, wuerde sie aber trotzdem nur bei ausreichen pv-leistung nutzen und das waeren aktuell ueber 20 kW ueber mindestens 6 stunden bei sonne!

tschuess

Alsonmann kann ja viel bauen aber ob sich das lohnt ein huawai r4850g2 kann man steuern über CAN nutze so eins selbst für mein generator um ggf den akku zu laden aber die komplette steuerung zu bauen die auch noch läuft ist nen problem auserdem müsste das netzteil auch ganze zeit mitlaufen und würde standby strom nutzen da man ein netzteil nicht einfach einschalten kann und es liefert innerhalb von ms strom das ist schaltungstechnisch schon nicht möglich kondensatoren müssen laden spannung muss sich stabilisieren. Ich empfehle einfach einfach anmelden und fertig macht das leben einfacher.

Ich würde es großartig finden, wenn wir mit dieser einfachen Variante ohne sündhaft teure SuperCaps einen Blackout im Offgrid-Haushalt mit eigentlich unzureichender Akku-Kapazität verhindern können.

Es ist auch völlig klar, dass mit dem 100 A Konstantstrom-Ladegerät eigentlich doppelt so viel Strom aus dem Netz bezogen wird, wie mit einem ideal ausregelndem Ladegerät.

Im Gegensatz zu einem Blackout würde ich den kleinen Mehrstrombezug aus dem Netz überhaupt nicht schlimm finden. Nehmen wir mal an, das Ladegerät würde 12-mal im Jahr einspringen, also durchschnittlich einmal im Monat einen Blackout im Offgrid-Haushalt verhindern.

Der theoretisch mögliche maximale Mehrstrombezug lässt sich auch noch durch eine kleine Überlegung vor der Auswahl des Ladegeräts minimieren. Du nimmst dein Haushaltsgerät mit der höchsten Einschaltleistung und dividierst den Wert durch die ausgegebene Spannung. Bei einem Wasserkocher mit 2,2 kW und einem 48 Volt System wärst du mit einem 50 Ampere Gerät schon auf der sicheren Seite. In dem Moment, wo sich das Ladegerät zuschaltet, könntest du gleichzeitig einen Warnton aktivieren. Der Warnton würde signalisieren, jetzt wird Netzstrom bezogen, unser Offgrid-System kommt an die Grenzen und nun bitte vor dem Zuschalten von weiteren Verbrauchern überlegen, was abgeschaltet werden kann.

Mit solch einem Offgrid-System hätten wir eine höhere Ausfallsicherheit als das öffentliche Stromnetz. Unsere auf Sicherheit bedachten Ehefrauen hätten auf einmal auch kein Problem mehr mit unserer Offgrid-Anlage und wollen das System auch.

Fällt das öffentliche Netz aus, läuft das Offgrid-System natürlich normal weiter. Lediglich das Ladegerät zum Abfangen von Überlastfällen ist temporär nicht mehr verfügbar.

Für Euphorie ist es aus meiner Sicht trotzdem noch zu früh. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail und da wäre noch einges zu klären.

Du hast weiter oben geschrieben, dass bei einem Offgridsystem mit 3 x Multiplus 5000 mindestens 30 kWh Akkukapazität erforderlich sind.

Rechne oder schätze einfach mal, wie viel Investitionsersparnis eine Halbierung auf 15 kWh Akkukapazität erbringen können. Frage dich, ob dieser Wert annähernd durch ein Ladegerät mit etwas Steuerung erreicht werden kann.

Haushalte, in denen ein Wasserkocher mit 2,2 kW das größte Verbrauchsgerät ist, werden wie oben berechnet mit einem 50 A Ladegerät hinkommen.

Einfach anmelden kenne ich nicht.

Wie war die Entwicklung in der Vergangenheit?
Einspeiseanlagen wurden und werden mit zunehmender Bürokratie, Regulierung und Kosten bei sinkender Vergütung verbunden. Der Zubau ist im März diesen Jahres auf den niedrigsten Wert seit 2022 gefallen.

Bestandsanlagen erhalten in Abhängigkeit von der Modulleistung schrittweise SmartMeter mit den entsprechenden Zusatzkosten aufgedrückt. Irgendwo habe ich gelesen, dass bei steigender PV-Modulleistung die jährlichen Kosten für identische SmartMeter-Technik ansteigt. Ja, man legt so etwas einfach fest.

Kündigen geht derzeit auch nicht ohne Vergütungsverlust. Läuft die Anlage aus der Vergütung raus, hat man trotzdem noch die Modulleistung auf dem Dach und ggf. die teurerste SmartMeter-Technik während der Nachbar ohne PV für die gleiche SmartMeter-Technik deutlich weniger bezahlt. Am Ende verbrennt die Anlage mit Netzanschluss noch mehr Geld als sie ohne EEG-Vergütung erwirtschaften kann. Sind das nicht tolle Aussichten für ausgeförderte aber weiterhin noch funktionierende EEG-Anlagen?

Ist eine Besserung in Sicht?
Das mag jeder für sich selbst beurteilen.

Ich möchte jedenfalls kein ESS-System.

Das macht ein normales netzgekoppeltes ESS auch, es trennt sich vom Netz und versorgt deine Verbraucher weiter.
Solange das Netz da ist, kann das System Lastspitzen unproblematisch aus dem Netz versorgen.

Die Diskussion zu on-grid, off-grid, Insel oder nicht und anmelden oder nicht hatten wir hier aber auch schon mehr als einmal.
Ich bitte euch das Thema hier nicht erneut zu erörtern.

Das sehe ich nicht so.

Hier geht es um eine technische Lösung für eine PV-Anlage mit Netzunterstützung UND Frequenzregelung am AC-Out.

Es hilft der Übersichtlichkeit, wenn primäre Diskussionen über on-grid, off-grid und Insel an anderer Stelle geführt werden. Danke!

Erstens eine. Netzgrequens regelung ongrind wird es nicht geben wenn braucht msn nen passenden wechselrichter der sich dementsprechend über eine schnittstelle regeln lässt sobald eure anlage in irgendeiner weise sei es über ladegerät oä mit dem netz gekoppelt ist ist sie in DE anmeldungs pflichtig .

Selbst wenn es china wechselrichter sind die ihr zwischenschaltet entweder netz entkoppelt also richtig offgride oder ihr seid illegal unterwegs sonst könntet ihr ja auch legal die china bomba nutzen. Melder eure anlagen an alles ist gut in DE werdet ihr wenn ich nicht 600 kw vorhaltet den winter nicht überstehen die wenigsten hier haben hier soviel fläche um im winter genug raus zu bekommen das ihr plus mach off grind in de über winter da sehe ich schwarz. Es ist rechnerisch schon unrentabel.

Matthias hatte darum gebeten, dass hier keine Diskussion über On-grid, Off-Grid, Insel und Anmeldung geführt wird. Ich schließe mich ihm an.
Die an einer technischen Lösung für eine PV-Anlage mit Netzunterstützung UND Frequenzregelung am AC-Out Interessierten (wo auch immer in der Welt diese dann auch betrieben wird) werden es zu schätzen wissen, wenn wir uns auf die technische Lösung in der Diskussion beschränken.

hallo,
ich habe gerade einmal nachgesehen, von victron kostet ein 50A 48V ladegeraet fast das doppelte eine mp2 5000, allerdings braucht der ein paar sekunden, um den ladestrom hochzufahren. das victron-ladegeraet hat auch einen remote-on-off!

also den letzten 16s akku, den ich fuer einen bekannten zusammengebaut habe, duerfte um die 2000 euro gekostet haten und inzwischen sind die nochmals guenstiger geworden!

das problem mit der anmeldung kenne ich. ich haette mein system schon angemeldet, haette es da nicht staendig irgendwelche huerden gegeben wie kein zaehlerplatz frei, falscher stromtarif, zuviel pv und eventuell noch ein paar andere. aber ich hoffe, dass es dieses jahr endlich klappt!

auf besserung wuerde ich da eher nicht hoffen und was die smartmeter angeht, die muesste man kostenlos bekommen und wenn man sich netzdienlich verhaelt, auch eine entsprechende belohnung!

meine alte anlage wird, sobald die foerderung wegfaellt, in mein victron-system integriert, damit ich im winter mehr power habe. ich koennte zwar mit meinem alten wechselrichter noch weiter einspeisen, aber da werde ich dann wohl auch nicht mehr kostendeckend arbeiten koennen. zudem ich an den wechselrichter keine aktuellen module dran haengen kann, der nur max 7,5A stringstrom.

obs bei mir was mit der einspeisung wird, weiss ich noch nicht. nach einer anmeldung und nachdem ich inzwischen die ganzen hindernisse beseitigt habe, duerfte ich jedenfalls einspeisen. max koennte ich ca. 13 kW einspeisen.

tschuess

Wenn das Multiplus so schleppend in Gang kommt, können wir es als Lösungsbestandteil ausschließen.

Spannend klingt für mich die i-Version mit CAN-Bus zum direkten Anschluss an das BMS. Im Alarmfall kann das BMS das Ladegerät um Hilfe bitten. Zu einer Standby-Möglichkeit, Leistungsaufnahme konnte ich nichts finden. Auch wenn kein Schlafmodus von Victron vorgesehen wäre, ließe sich bestimmt trotzdem ein effizienter Betrieb erreichen. Technisch ist der Victron Leistungsumfang beeindruckend, wenn auch leider nur für 24 V und nur für Victron LiFePo, wenn ich das richtig recherchiert habe.

Danke für deinen Tipp! Kein Noname und mit CAN, das gefällt mir. Wenn es keine weiteren Alternativen gibt, werde ich es für eine Versuchsschaltung anschaffen.

2000 € sind für einen 15 kWh Akku ja wirklich nicht viel. Hoffentlich kann der mit den Haltbarkeitsversprechen der bekannten Hersteller mithalten.

Das Ladegerät mit Steuerung würde im Eigenbau schätzungsweise max. 20% vom Akku kosten.

Wenn Victron nichts flottes, fertiges für 48 V und BMS namhafter Hersteller hat, ist es für mich eine mehrfache Motivation, eine Versuchsschaltung auf die Beine zu stellen, weil das Ladegerät mit Steuerung

  • ressourcensparender,
  • ausfallsicherer,
  • deutlich kostengünstiger

zu bekommen ist, als zusätzliche Akkukapazität zur Vermeidung von mehr oder weniger häufigen Offgrid-Blackouts.

hallo,
du bekommst von victron leistungsstarke ladegeraete fuer alle akku-spannungen von 12/24/48V, nur fuer 36V habe ich noch keines gesehen, aber die mppts koennen auch 36V!

was den anschluss eines ladegeraetes per can-bus angeht, so wird das von victron nicht unterstuetzt, aber es gibt verschiedene ladegeraete, fuer die du eine netzanbindung bekommst.
hier wird sowas angeboten: https://trucki.de/

aber das netzteil braucht dauerhaft netz, sonst funktioniert das auch nicht!

das der akku haelt, kann ich dir garantieren, es wurden naemlich die besten zellen verbaut, die man bekommen kann und inzwischen sind die auch wieder guenstiger geworden. wenn du die jetzt in de kaufst, ohne gehaeuse, sollte der preis unter 1500 euro liegen, incl. bms.

und ein groesserer akku erhoeht auch die selbstversorgung deiner pv, im gegensatz zu einem netzteil/ladegeraet bringt er dir auch einen finanziellen vorteil.

ich habe bei meinen entscheidungen nie vorher ausgerechnet, wie lange es dauert, bis es sich finanziell rechnet, sondern nur darauf geachtet, was ich erreichen will und was es mich kostet! dadurch ist meine akku-kapazitaet inzwischen so gross, dass selbst ein paar truebe tage um diese zeit, kein grund sind, auf das netz zurueckzugreifen und die entscheidung, soviel pv wie moeglich zu installieren, habe ich auch nicht bereut. ich musste im letzten winter nur ca. 3200 kWh strom dazukaufen und gas habe ich schon seit 2 jahren keines mehr gekauft! und bei der letzten rechnung, bei der ich noch alles kaufen musste, waren gas und strom zusammen ca. 30.000 kWh!

und nachdem ich module sehr guenstig bekommen habe, ist jetzt auch die letzte wand mit 30 modulen bestueck, obwohl die normalerweise immer verschattet ist!

natuerlich hat sich dadurch die amortisationszeit verlaenger, aber nicht so stark, wie ich es anfangs befuerchtet hatte.

tschuess

Schau dir bitte mal die Skylla i Reihe an. Dieses hat NMEA 2000 CAN-bus-Anschluss.

Wenn die Module nicht gerade die billigsten sind, gehe ich der Langlebigkeit und Qualität aus. Für eine Offgrid-Anlage würde ich auch alles belegen was möglich ist.

Bei den Akkus bin ich durch Erfahrungen in meinem Umfeld und Berichten im Internet vorsichtiger. Akkus sind nicht so langlebig wie Module und verursachen die höchsten Systemkosten bezogen auf den zu erwartenden Nutzen.

Die Akku-Entwicklung geht rasant weiter und Lithium ist ein begehrter Rohstoff. Es widerstrebt mir, jetzt mehr als unbedingt nötig davon zu kaufen. Akku-Kapazität, die ich nur deshalb installieren würde, damit ich nicht einmal im Monat einen Offgrid-Blackout erlebe, möchte ich mir sparen. Da warte ich lieber auf ein E-Auto mit bidirektionaler Lademöglichkeit und setze beim smarten Offgrid-System auf einen für Offgrid-Anlagen eigentlich zu kleinen Akku ergänzt durch ein Ladegerät mit Steuerung.

Mit dem Rechner der HTW Berlin kann man schön ausrechnen, welchen Effekt die Veränderung der Modulleistung, Akkukapazität und des Strombedarfs auf den erwartbaren Autarkiegrad hat.

Ein Bekannter von mir hat 30 kW Modulleistung und nur knapp 6 kWh Akku. Er bezog von Anfang Februar 2024 bis Ende Februar 2025 nur ca. 350 kWh Strom. Ohne PV mit Akku hatte er ca. 3000 kWh. Aber er heizt nicht mit Wärmepumpe, sondern noch mit Gas.

hallo,
siehst du, es macht einen grossen unterschied ob man mit gas oder elektrisch/waermepumpe heizt und vor allem sinkt mein leistungsbedarf nachts nur auf ca. 1800W. wuerde ich den noch entsprechend reduzieren, koennte ich wohl meinen strombedarf im winter komplett decken.

auch wenn das geraet einen nmea-can-bus hat, bedeutet das noch nicht, dass du das teil einfach in kombination mit einem multi und gx benutzen kannst. hast du das auch geprueft?

die module, die ich gekauft habe, war ein restposten von einem hersteller, der dicht gemacht hat und qualitativ sind die wohl sehr gut.

abgesehen davon, brauche ich eine deutlich hoehere reserve beim akku, weil das system auch mal einen stundenlangen stromausfall ueberbruecken soll! schliesslich dient es mir auch als usv!

tschuess

Nur weil so ein Anschluss vorhanden ist, heißt das nicht, das das Gerät automatisch auf BMS Signale reagieren kann, das muss auch entsprechend programmiert sein, was ich bezweifle.

Die meisten BMS’ kommunizieren mit 500kbit/s und VE.Can bzw. NMEA ist 250kbit/s.
CAN ist nicht gleich CAN.

VA.Can ist ein Victron eigenes Protokoll, welches im Grunde auf NMEA basiert und eine gewisse Kompatibilität dazu hat.

Den Skylla-i gibt es auch nur für 24V.

Ich würde behaupten, das auch andere Ladegeräte nicht in 1ms mit voller Leistung loslegen, sondern den Strom über ein paar Sekunden hochfährt.
Das “langsame” hochfahren hat ja auch den Hintergrund dabei zu beobachten, wie der Akku auf die Ladung reagiert bzw. wie voll der Akku evtl. bereits ist.
Wenn du bei einem vollen Akku schlagartig mit 50 oder 100A reinballerst, wird sofort die Spannung hoch gehen und das BMS auslösen.

36V ist halt eine sehr seltene Spannungsebene, da lohnt es sich (für Victron) nicht spezielle Ladegeräte anzubieten.
Bei den MPPTs bietet es sich ja an, die 36V noch anzubieten, da die Geräte ja sowieso 12-48V können (Das könne aber nicht alle! 75/10, 75/15, 100/30 und 100/50 können nur 12/24V!).

Es reicht tatsächlich aus, wenn das Victron-BMS mit dem Ladegerät über VE.Can verbunden wird.

Auszug aus der Beschreibung des Victron-Ladegeräts:

Es lässt sich eine einfache Ein/Aus-Steuerung anbringen, indem ein Relais bzw. ein Optokoppler Ausgang mit offenem Kollektor von einem Li-Ion BMS zum Fernsteuerungsanschluss des Ladegeräts angeschlossen wird.
Alternativ lassen sich Spannung und Strom vollständig steuern, indem eine Verbindung zum galvanisch getrennten CAN-Bus Anschluss hergestellt wird.

Mein Fazit:

Mit der VE.Can Verbindung von BMS und Ladegerät kann das Ladegerät vom BMS per Hilfeschrei die erforderliche Spannungs-, Stromanforderung stellen.
Ich vermute, Victron hat hier Nägel mit Köpfen gemacht und die Reaktion wird im Überlastfall schnell genug sein, um eine BMS-Abschaltung wegen Überschreiten des zulässigen Akku-Entladestroms mittels schnell gelieferten Zuschussstrom vom Ladegerät zu verhindern. Vielleicht hat jemand hier so ein System auf seinem Boot installiert und braucht sich dadurch zumindest im Hafen mit Netzanschluss keine Gedanken wegen zu hoher Akku-Entladeströme zu machen.

Im Prinzip genau das, was wir suchen und brauchen, allerdings hat das Ladegerät die bereits erwähnten Einschränkungen, nur für 24 Volt und nur für Victron Akkus mit VE.Can.

Dies sehe ich entspannt:

Dessen bin ich mir bewusst. Weiter oben hatte ich schon geschrieben, dass der Teufel bekanntlich im Detail liegt. Schaltungstechnisch bin ich wie ebenfalls bereits erwähnt kein Experte. Für mich wäre es keine leichte Aufgabe, dieses Problem mit frei zusammen gekauften Komponenten in den Griff zu bekommen.

Wenn Victron für 48 Volt nichts Fertiges für gängige BMS anbieten kann oder möchte, bleibe ich trotzdem optimistisch. Ich möchte einfach so ein Ladegerät, habe einen groben Plan und ein starker Willen kann Berge versetzen.

Das ist aus dem Datenblatt oder?
Da steht das etwas ungenau drin, im Handbuch ist es detaillierter.

Da ist dann die Rede vom Lynx Ion (BMS) und das gibt es schon seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr bei Victron*.
So einfach wie du dir das vorstellst/wünschst ist das über Can leider nicht.

Ein einfaches EIN/AUS lässt sich einfacher umsetzen, wenn das BMS ein entsprechendes Relais für “Ladung stopp” hat.

*Das war damals das erste Lithium System von Victron in Kooperation mit MG Energy Systems, die es noch immer gibt aber die Kooperation ist ausgelaufen weil Victron eben ihre eigenen Akkus hat.
Das MG System ist aber vom P/L-Verhältnis für die meisten uninteressant

Wenn du einfach ein normales netzgekoppeltes ESS baust hast du keinerlei Probleme.
Hier eine Liste der offiziell unterstützten Akkus:

hallo,
das einzige, was dir da helfen wuerde, waere ein netzteil, das man durch eine externe spannung steuern kann und dann brauchst du eine messelektronik, die den akkustrom misst und das netzteil entsprechend regelt. das waere sehr schnell und es wuerde auch keine nennenswerte verzoegerung geben.

auf eine steuerung ueber das netzwerk oder das gx wuerde ich mich da nicht verlassen!

ich koennte mir so etwas zusammenbauen, wenns sein muss, auch fuer mehrere kw leistung und mit drehstromanschluss, aber ich glaube nicht, dass du das auch kannst!

fuer dich waere es wohl am besten, dir eines der von trucki unterstuetzten netzteile zu kaufen und ueber die von ihm angebotene hardware und node-red auf dem gx zu steuern. da sollte die reaktionszeit <0,1s sein. aber das netzteil muss dafuer dauerhaft am strom haengen, einfach nur einschalten, wenn man es braucht, funktioniert dann nicht!

tschuess

Das sehe ich mittlerweile anders. Je intensiver ich mich damit beschäftige, um so weniger möchte ich ein ESS. Ich möchte jetzt das Ladegerät. Bei dem von mir angestrebten smarten Offgrid-System mit Ladegerät würde neben anderen bereits erwähnten Vorteilen auch die einfache Frequenzregelung der WR am AC-Out funktionieren.

Genau, das stand wörtlich so im Datenblatt vom Skylla-i 24/80 (s.a. offgridtec_com). Was soll daran ungenau oder zweideutig sein?

Ich verstehe nicht, warum eine Steuerung über externe Spannung schneller sein sollte als beispielsweise RS485. Oder siehst du nur eine größere Auswahl von spannungsgeregelten Netzteilen?

Ich möchte klein anfangen mit 25 oder 50 A Zuschussleistung. Aktuell sehe ich noch nicht den Mehrbedarf für induktive Drehstromgroßverbraucher in einem nahezu grenzenlos smarten Offgrid-System mit minimierter Akku-Kapazität.