ich wende mich erneut mit einem Problem an euch, das ich leider doch noch nicht dauerhaft lösen konnte. Es geht um stark abweichende Ladestandsanzeigen (SoC) zwischen meinem Batterie-BMS und meinem Victron-System.
Zwar dachte ich nach einem kurzen Erfolg, das Thema sei erledigt, doch die Werte laufen beim Entladen sofort wieder massiv auseinander. Ein direkter Support seitens Victron ist bekanntlich unmöglich, und die eigentlichen Lieferanten sind mit dem Thema leider komplett überfordert und haben keine Ahnung. Daher hoffe ich auf eure Schwarmintelligenz.
Wichtige Bitte vorab: Ich möchte hier keine Diskussionen darüber führen, warum ich einen 50A-Ladebooster nutze oder ob meine Lichtmaschine das schafft. Das tut hier nichts zur Sache. Ich möchte bitte rein beim Thema bleiben, um dieses verdammte Problem endlich zu lösen.
Das Fehlerbild:
Massive Abweichung: Nach einer vollständigen Entladung der Batterie schaltete das BMS ab, während das Victron-System noch über 50 % SoC anzeigte.
Umgekehrtes Verhalten nach Synchronisation: Ich habe die Batterie voll geladen und den SmartShunt manuell auf 100 % synchronisiert. Seitdem sinkt der Prozentwert im Victron-System deutlich schneller als im BMS (Victron zeigt weniger % als das BMS).
Mein Setup (alles Neugeräte, per VE.Direct verbunden):
Anbei findet ihr auch meinen aktuellen Anschlussplan als Bild. Meine einzige verbleibende Vermutung ist die räumliche Trennung: Der SmartShunt sitzt ca. 2,5 Meter von der Wohnraumbatterie entfernt. Als Verbindung habe ich einen Kabelquerschnitt von 25 mm² verwendet. Ich bin allerdings kein Elektriker und kann schwer einschätzen, ob es dadurch zu dieser Abweichung kommt.
Habt ihr noch eine Idee, woran es liegen könnte? Für sachdienliche Hinweise und Tipps zu den korrekten Einstellungen wäre ich euch sehr dankbar!
Wie sicher bist du dass der Shunt so wie gezeichnet angeschlossen ist? Batterie meldet 5.3A ladestrom, MPPT meldet 84W was bei 13.3V ca. 6.3A sind, dann blieben etwa 1A verbrauch übrig.
Der shunt meldet -0.5A, was entladen heisst, zusammen mit dem MPPT Strom von ca. 6.3A kommen die berechneten 6.7A DC last zustande welche das GX anzeigt.
Beides zusammen, plus die anderen Probleme mit dem SOC, heisst für mich dass der Shunt sehr wahrscheinlich falsch misst. Ich vermute es besteht eine parallele Verbindung von Wohnbatterie minus zum Chassis, welche Strom am Shunt vorbei fliessen lässt.
Den Plan habe ich exakt so umgesetzt mit den Kabelquerschnitten siehe Zeichnung. Aber das Problem ist das dies jeder sagen würde wenn er sich seines Fehlers nicht bewusst ist. Ich sehe keine Abweichung zw. Praxis und Plan. Wo genau müsste ich hinschauen wenn ich deinen beschriebenen Fehler bei mir kontrollieren möchte?
p.s. die Batteriewerte habe ich lt. Anleitung auch geändert. Schweifstron usw.
Wenn du irgendwelche Bilder von Einstellungen o.ä. sehen möchtest, sehr gern wenn es hilfreich ist.
Die Einstellungen vom Shunt wären noch interessant.
Du wirst aber immer eine gewisse Abweichungen haben, da SmartShunt und Akku unterschiedliche Genauigkeit haben und die Berechnungen des SOC leicht unterschiedlich ist.
Heute hatte ich beim fahren 100% und habe den Wert synchronisiert. Und selbst seit meinem Bild vorhin, was recht aktuell fotografiert worden ist zum Bild jetzt, siehe hier im Chat ist die Abweichung schon weiter gegangen 1:3 hat es sich verändert. Gern morgen ein neues Bild.
Tatsächlich hatte ich das nur 1x das die Batterie alle war und der Shunt 50% angezeigt hatte. Seit dem laden danach und dem synchronisieren habe ich nun immer den Fall wie hier beschrieben. Victron zeigt weniger als BMS.
Das BMS zeigt mir die 176Ah der Batterie, das ist nicht einstellbar und original an der Batterie, also kann ich eine falsche konfig am BMS ausschließen. Ich verwende die Batterie auch seit Jahren, sie hat immer plausieble und zuverlässige Werte angezeigt!
Wenn ich das richtig Verstanden habe ist der Shunt relativ weit von der Batterie weg. Sollte dieser Verteiler in der nähe der Wohnbatterie sein, ist es das einfachste den Minus des Verteilers direkt auf die Karosserie zu Verbinden, statt noch mals ein weiteres Minuskabel bis zum Shunt zu ziehen