es war natürlich die Batterie über Nacht dann leer, aber beim Hochstart der PV und über 51V und gelogenen 18% SOC müsste doch schon wieder ESS kommen und meinen Netzzähler auf eingestellt -200W bringen.
Auch wenn man bei LiFePO4 theoretisch 100% der Kapazität nutzen kann, sollte man das nicht dauerhaft machen bzw das als Grundlage für die Systemauslegung nehmen.
Die Akkus altern ja auch (durch die tiefe Entladung auch schneller) und dafür sollte man auch etwas Reserve einberechnen.
Das Problem hatte ein B2B Kunde von uns kürzlich auch.
Er hat seinem Kunden Pytes Akkus verkauft und mit 90% DOD gerechnet.
Bei 10% SOC erreichte der Akku bzw. die Zellen aber auch einen Zustand bei dem das BMS dann Ladung angefordert hat und es wurde kurz mit Netzenergie nachgeladen.
Nun hat er es auf 15% gestellt und da läuft es stabil.
(wobei hier auch noch mit Pytes geklärt wird, ob man da noch etwas anpassen kann, weil Pytes mit 90% DOD wirbt)
Gobel hat für das Pace200 neue Algorithmen implementiert.
Es setzt DCL=0A, wenn das “minimum SOC” unterschritten ist.
Dieses ist z.B. der Fall wenn die Batterie mehrere Tage nicht auf 100% geladen wurde.
Laut GOBEL kann das Verhalten deaktivert werden, wenn “Min SOC <= 5 %” im Pace200 gesetzt wird.
Kurz: setze Min SOC=5%
Ich findes das auch nicht besonders elagant geläst, da ich geren in Min SOC = 10% gefahren hätte, aber wenigstens kann man es mi 5% abschalten.
Mein Post in der Gobel-Whatsup-Gruppe:
=== post ===> @GOBEL
Changelog of Pace200 BMS P16S200A-21606-V2.5 (P1547V320-21606-2.09B) states there is an dynamic minimum SOC.
Could this algorythim be made optionally please.
The dynamic Minimum SOC would interfere with Victron’s battery health and in black out situation, I do not want my BMS to set minimum SoC to 70% and DCL to 0 amps.
"New logic to prevent over discharge:
1.) When SOC is lower than Minimum Discharge SOC, DCL is 0 (Released after SOC +30%)
2.) When battery voltage is lower than Pack Under Voltage Alarm, DCL is 0 (Release after voltage + 3V)
3.) Dynamic Minimum Discharge SOC: Increased if not fully charged for certain days
Default: 10%
4 days without full charge: 50%
8 days without full charge: 70%
After fully charge: reset to default
"
=== Antwort ===>
In bms software, change Min SOC to be 5, dynamic Minimum SOC will not take effect
5 or lower
Sieht gut aus. Ich würde Min SoC in Victron >= 20% stellen.
Schau Dir auch noch mal die Zell- und Pack-Spannungen an.
Ich lade auf 3,45V/Zelle bzw 55,2V Pack.
Alarm und Release bei 3,50V/Zelle und Protect bei 3,55V.
In de Release Notes zum PACE 200 steht etwas zum CVL. Das wird nach „fully“ auf verschiedene Werte geändert. Bei mir kam es kurzfristig zu starken Entladungen aufgrund der Absenkung von 55,2 auf 54,4V. War ein Bug im v09. Du hast v10
Link zur Firmware PC200 von Gobel auf Google Drive
Hi, ja der SOC ist absicht, ich weiß dass man es nicht 100% auslasten soll, mein 60-80% Fenster ist im unteren Bereich. Nach oben reißen meine Zellspannungen ab und das gefällt mir nicht (hab auch von Gobel einen neuen Balancer, aber noch immer nicht verbaut auf einem Pack). Ich bin im Sommer sogar unter 54V Packspannung und das klappt sehr gut. Jetzt bei 54,4V ist die Leistungsaufnahme noch im Bereich, wo ich pro Pack unter 100A sehe. Mehr würde mir da gefühlt zu viel Power schieben und das sehe ich als Degradierung an. Man kann darauf Einfluss nehmen, klar, aber die Packs würden von sich aus dann von meinen 2x 3xMP2 5k alles fordern, das schränke ich ein aber auch wieder künstlich.
bei meinen Packs ist die 10.1 drauf. die 10.2 lt. Changelog ist da nicht nötig, das Problem wurde umschifft und je mehr Gobel da an Funktionalität in das BMS drückt, umso weniger ist für uns Victron Leute passend. Auch in der 10.1 hat es dieses Absenken nach 100%SOC gemacht, das ich sofort abgestellt habe. Aktuell macht es das was ich als korrekt erachte und dabei werde ich dann wohl auch verharren, eine Beschäftigungstherapie will ich nicht haben
einzig die SOC Berechnung, ich hadere noch immer mit dem Umstand, dass die BMS es falsch machen, zumindest 2 von meinen 4 Packs und ob das jetzt bessere wäre auf eine externe SOC Berechnung zu gehen ala Victron Shunt, weiß ich noch nicht ob das besser ist bei 4 Packs, da kann ich nicht 1 Shunt verbauen, da die Packs alle Parallel am Lynx hängen, brauchte dann 4 Shunts und das kann mW der Cerbo nicht auswerten.
Wenn deine Abgänge für die Gobel an der Seite wären, dann könnte das was für dich sein…
Ich gehe aber davon aus, das deine Akkus in der “Mitte” sind und deine Erzeuger und Verbraucher dann jeweils davon links und rechts …
Sollte dem so sein, könntest du ja auch mittig “abzweigen” und die Gobel trotzdem separat mit einem Shunt versorgen. Optisch wird das dann natürlich eine Herausforderung …
Mehrere Shunts kannst du übrigens ohne Probleme mit einem kleinen “aktiven” USB Hub einbinden. Kabel sind dann 4x die USB zu VE Direct …
sehr interessant, danke! das wäre mal ein schönes Projekt.
sind die größen der Shunts (300/500) A eigentlich gleich, denn dann müsste das 3D Druckteil schon wieder umgearbeitet werden (verm.).
auf den Lynx habe ich versucht das etwas zu verteilen, also alle MP und Gobels aufgeteilt auf ingesammt 3 Lynx. (da bei mir 2x 3MPII 5k DC auf der Schiene sind).
heute zeigt sich wie jeden Tag, wo die Sonne fehlt odgl., dass nur die 2. ESS Anlage mit der großen PV mein Haus am Leben hält (ohne Netz).