ich habe einen merkwürdigen Zustand meiner Batterien festgestellt, es laufen 5 Stück im Verbund, eine hat einen Fehler vor 2 Tagen (rote Lampe) gezeigt. Ich habe die Batterie ausgeschaltet und wieder ein, im Anschluss war der Fehler weg. Diese Batterie hatte jedoch nicht mehr die gleiche SOC Anzeige wie die anderen. Ich habe die Batterie einzeln angeschlossen ohne die anderen und die Wechselrichter auf Laden gestellt. Leider wird die Batterie nicht voller, habt ihr eine Idee woran es liegen kann?
Sind die Pylons alle noch mit der Kommunikation verbunden ?
Sind schon andere aus ? Ist der Master aus ?
Es lädt ja auch nichts wirklich auf !
Mach doch mal bitte ein Bild von der “Pylontechgruppe” … habs oben gelesen
Du könntest nochmal alle ausmachen und NUR über den Master und den roten Knopf starten …
Wie hoch ist die Ladespannung vom Multi in VE-Configure “Charger” ? … 51,5V entsprechen eigentlich ca 90% SOC …
Hallo Steffen,
Die Kommunikation läuft nur über die eine Batterie alle anderen sind aus. (Ethernet Kabel gezogen)
Die anderen Batterien sind vom System getrennt und nur die eine ist angeschlossen. (Die eine ist alleine als Master)
Erstmal solltest du schauen, das beide Akkus wieder erkannt werden und dann würde ich vorschlagen eine vollständige Ladung durchzuführen (ESS Modus “Batterie geladen halten”).
ggf. Das System mal komplett abschalten und auch die Akkus neu starten, also über den roten Taster abschalten, dann die Kippschalter auf 0, kurz warten, Kippschalter auf 1 und am Master über den roten Taster einschalten.
Also bei diesem Block is mindestens eine Zelle fast leer, die restlichen 14 sind 100% voll. die Gesamtspannung erreicht die Ladeschlußspannung möglicherweise übersteigt die Zellenspannung die maximale Spannung und das BMS deaktiviert die Ladung somit wird die Bedingung für 100% nie erreicht.
Meine weitere Vorgangsweise wäre:
die restlichen Blöcke ebenfalls einzeln untersuchen (Differenz Max-min)
DVCC auf “Batterie im gelad. Zustand für ein paar Wochen, eventuell CCL auf wenige Ampere reduzieren
VenusOS Firmware > 3.5 versuchen (Victron hat versucht den Fehler im Pylontech BMS zu kompensieren, und dafür viel Kritik bekommen weil die Pylontechs nur 99% erreichten was meiner Meinung nach ein Sehr gutes Zeichen ist)
Hab auch 2 Anlagen mit großer Zellenspannungsdifferenz drum würden mich deine weiteren Ergebnisse interessieren
Welche Venus Version verwendest du?
Hast du MPPTs im System?
.Würd mich freuen wenn wir gemeinsam eine Lösung finden würden.
Ich habe umgestellt auf Batterie im gelad. Zustand halten, genutzt wird die Version v3.54 beim Cerbo GX.
Ich nutze den RS450/200 (SmartSolar MPPT RS 450/200 v1.11)
”die restlichen Blöcke ebenfalls einzeln untersuchen (Differenz Max-min)”
meinst du damit die anderen 4 US 3000 S Batterien?
”DVCC auf “Batterie im gelad. Zustand für ein paar Wochen, eventuell CCL auf wenige Ampere reduzieren”
Ich möchte nur sehr ungern nur die eine Batterie für ein paar Wochen am System im geladenen Zustand hängen lassen, gibt es eine andere Möglichkeit?
die Batterie hängt jetzt seit 3 Tagen an den Multiplus auf Wiederaufladen und der SOC ist von 2% auf 13% gestiegen.
(die Zellspannung hat sich auch verändert)
Ich werde die Batterien im laufe der Woche umklemmen, sodass die anderen 4 wieder laufen und dann die Zellspannung überprüfen und das Ergebnis hier teilen.
Ich bin noch auf der Suche nach einem passenden Ladegerät für die Batterie.
Ich hatte mal ein ungleichgewicht in einem meiner Module und das hat dann den Stack abgeschaltet.
Wenn ich das vom PT Techniker richtig verstanden hatte dann sollen die Akkus regelmäßig so weit hoch geladen werden das das BMS die Zellen auch mal voll ausbalancieren kann. Für Deinen sollte das auch 52,5 V sein, besser ein wenig mehr. Alle 90 Tage sollte reichen.
Bei meinen Force L1 ist das min. 52,5 V. Bis 53,3 V dürfen Sie.
Es gibt da ein Dokument mit den Prozedere mit dem Namen DC-Charger-SOP-V2.0.pdf (Charge/Balance by DC Charger)
Das geht dann für die US2000(C), US3000(C),U(S/P)5000 so, erst mal laden:
48 V bei 2 A aufladen.
51 V bei 5A aufladen.
Dann Zellen angleichen (balance):
52,5 V bei 5 A bis Strom auf nahe 0A gesunken ist.
52,5 V bei 2 A bis Strom auf nach 0A gesunken ist.
52,5 V bei 0,3 A bis Zellspannung weniger als 0,03V ist.
Für die anderen Modelle gibt es andere Werte.
Ich hatte für das ganze ein 60V 250W Netzteil verwendet.
Es geht aber auch mit einem MP mit Cerbo oder Display über Limitierung in DVCC.
ich stelle regelmaessig die ladespannung auf 52,5V damit die pylontech auf 100% gehen und ausbalanciert werden. das ganze geht automatisch, sobald ich weniger als 120 minuten in der woche eine spannung <52V hatte, wird die erhoeht, bis die 120 minuten erreicht sind oder der soc auf 100% steht, bzw. der ladestrom unter einen bestimmten wert reduziert wird. leider bekomme ich die zellspannungen nicht angezeigt!
stell beim shunt den ladewirkungsgrad auf 100% und den peukert faktor auch auf 1 dann ist der soc auf jeden fall auf 0 wenn der akku leer ist!
einen sync auf 0 geht nicht und ich weiss auch nicht, ob man den soc von node-red aus setzen kann!
nur mit der einstellung wird er die jeden tag, an dem der akku nicht voll wurde, einen etwas niedrigeren soc anzeigen, da die verluste nicht mehr rausgerechnet werden!