Ich brauche mal Euer Schwarmwissen:
Aktuelles Setup:
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Ein Fronius Gen24 mit 20kWH BYD HVS und einer angeschlossenen Solarfläche
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Ein Fronius Smartmeter am Hausnetz
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Envitec Abschaltbar
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Zwei Symo Advanced mit je einer weiteren Solarfläche am Hausnetz
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Wattpilot (für Nutzung Überschuss)
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Ohmpilot (für Nutzung Überschuss)
Normalbetrieb: Alle drei Flächen liefern schön. Die eine per DC und Gen24 direkt in die Batterie. Die anderen beiden stützen das Hausnetz und Überschuss geht über AC Ladung und Gen24 in die Batterie.
Stromausfall/Inselbetrieb: Der Gen24 schaltet über die Envitec Box das Stromnetz weg, Gen24 baut mit 53Hz ein Inselnetz auf und die beiden Symos, die vorher schon weggefallen sind, synchronisieren sich NICHT auf. Alles fein.
Im Sommer habe ich so viel Überkapazität, dass ich noch massig einspeise und an lauen Tagen dennoch Strom beziehen muss.
Plan: Ich möchte 90kWh Batterien (48V) über drei Multiplus II 48/8000 an mein Hausnetz hängen. Netzparallel also aus Sicht der Multiplus nur AC-In. Ein Cerbo GX im ESS Mode 3.
Ich habe mir schon ein Home Energy Management System programmiert. Anhand der Werte der Wechselrichter und des Smartmeters und des Wattpilot und Ohmpilot erkenne ich im Zweisekundentakt, wer was produziert, was ins Hausnetz geht, was davon von Ohmpilot und Wattpilot verbraucht wird usw. Ich weiß daher auch, was ich an Überschuss oder ggf. „Bedarf" habe. Diese Information werde ich sekündlich per Modbus an der Cerbo GX geben, der daraufhin die Ladung/Entladung über die drei Multiplus steuert. Bis hierhin sollte (!) eigentlich alles klappen.
Sobald ich auf einen dynamischen Stromvertrag wechsele, kann ich ggf. im Winter dann zu den günstigen Tarifen die 48V Batterien vollballernd und Geld sparen.
Jetzt kommen wir zum Inselbetrieb: Sobald der Strom wegfällt und der Gen24 rausfliegt, fliegen zunächst die beiden Symos und die drei Multiplus weg. Dann kommt der Gen24 irgendwann mit einem 53Hz Netz wieder. Die Symos bleiben unten. Die Victrons könnte ich jedoch im Frequenzbereich erweitern, so dass sie sich auch auf 53 Hz aufsynchronisieren. Ich weiß, dass Fronius explizit sagt, dass im Inselbetrieb keine Wechselrichter im AC-Hausnetz erlaubt sind. Vermutlich, weil er mit Überkapazität nicht umgehen kann (in dem Fall nicht die BYD lädt und natürlich auch nichts ins Stromnetz abführen kann).
Meine Theorie war: Ich kenne ja den Dauerverbrauch meines Haues. Unter den fällt das nicht. Wenn ich im erkannten Inselbetrieb dann die Victrons auf z.B. 80-90% meiner Grundlast stelle, dann sollten sie ja über die drei Phasen verteilt selbige tragen, der Gen24 erkennt das als „niedrigeren Hausverbrauch" und fährt seine Batterieleistung zurück. Ja, die BYD HVS wird dann noch immer „gebraucht" aber durch die 80% Grundlast aus den Victrons sollte ich deutlich längere Stromausfälle überleben können.
Bleibt ein Restrisiko durch doch plötzlich fallende Lasten wenn ich unter die Last falle, die die Victrons einspeisen. Das dürfen aber dann nur ein paar hundert Watt sein (was ich auch nach zwei Sekunden bemerke und die Victrons drosseln kann). Wenn ich es richtig sehe, steigt dadurch die Spannung in meinem Hausnetz und solange das nur ein paar V sind, müsste das im Toleranzbereich des Gen24 sein und der könnte das 2-3 Sekunden überlegen.
Und natürlich kann ich keine absolute Gleichverteilung meiner Dauerlast auf die drei Phase garantieren oder messen (obwohl… ggf. sehe ich das, da muss ich gleich mal die Modbus Parameter im Gen24 prüfen).
Hat einer von Euch ähnlich Verrückten wie ich so ein Setup schon aufgebaut und getestet? Ist die Überlegung soweit schlüssig? Übersehe ich etwas? Welche Gefahr besteht?