der mp2 hat eine leistungsbegrenzung und eine temperaturbegrenzung. die abschaltung erfolgt, wenn die leistungsstufe zu warm wird.
wie lange das dauert ist von der aktuellen temperatur und der aktuellen kuehlung abhaengig!
es spielen also einige faktoren eine rolle, die bestimmen, ob frueher oder spaeter abgeschaltet wird! aber bei 200% last dauert es nur sekunden, bis er abschaltet, vor allem, wenn die akkuspannung auch noch staerker abfaellt. denn je niedriger die spannung desto hoeher der strom.
also ich kenne keine formel, die aus akkuspannung und strom, umgebungstemperatur und ac-leistung und luftstrom, also kuehlung, ausrechnen kann, wann er abschaltet!
Nicht nur der Spannungsabfall über die Leitung spielt eine Rolle (den versucht man ja auch durch richtige Auslegung der Leitung, so gering wie möglich zu halten).
Durch Belastung bzw durch niedriger werdenden SOC fällt auch die Spannung des Akkus selbst (auch bei Lithium bzw. gibt es ja auch bei Lithium Akkus mit einem größeren Spannungsbereich).
→ niedrigere Spannung = höherer Strom für die gleiche Leistung
Das habe ich auch nicht behauptet. Dein “Oje” ist also nur Ausdruck Deines ständigen Herumhackens an meinen Aussagen. Du musst mich ja nicht unbedingt mögen, aber Du solltest doch ein wenig objektiver mit meinen Aussagen umgehen.
je hoeher der strom desto hoeher die verlustleistung und je hoeher die verlustleistung, desto frueher wird abgeschaltet!
zumindest bei einem 24V-system koennen da 1-2V schon viel ausmachen. nachdem mein bekannter seine neuen akkus endlich mit dicken kabeln angeschlossen hat, lieft der motor beim ersten mal an, vorher waren 1-2 versuche noetig, bis die drehzahl hoch genug war, dass das system nicht mehr abgeschaltet hat!
ich möchte dir mal etwas als Außenstehender spiegeln. Mir fällt auf, dass du fachlich oft wertvolle Beiträge schreibst und viele Themen gut verstehst. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass deine Antworten gelegentlich schärfer wirken, als sie vermutlich gemeint sind.
Oft entsteht bei mir der Eindruck, dass du andere korrigieren möchtest, obwohl eine Ergänzung oder Nachfrage vielleicht besser ankommen würde. Dadurch wirken manche Diskussionen unnötig konfrontativ, obwohl es eigentlich um technische Inhalte geht.
Mir geht es nicht darum, dir fachlich zu widersprechen. Ich denke nur, dass deine Beiträge noch besser aufgenommen würden, wenn du bei Formulierungen etwas zurückhaltender wärst. Manchmal entscheidet der Ton mehr über den Verlauf einer Diskussion als der eigentliche Inhalt.
Vielleicht ist dir diese Wirkung gar nicht bewusst, deshalb wollte ich es einfach einmal ansprechen.
Manchmal würde es schon Ausreichen, seine Aussagen eindeutiger zu formulieren, auch wenn das etwas aufwendiger ist. Ich versuchs hier mal.
Jeder Akku hat einen “Innenwiederstand”, der mit sinkendem SOC in der Regel zunimmt.
Je höher also der entnommene Strom ist, um so geringer ist die abgegebene Spannung des Akkus. Bei gleichbleibender Leistung des MP2 sinkt also die Batteriespannung langsam ab und der entnommene Strom steigt gleichzeitig an. Das ganze setzt sich solange fort, bis wegen Unterspannung abgeschaltet wird. Das währe eine Möglichkeit, die durch eine schlechte Verkabelung noch gesteigert wird.
Durch den steigenden Strom steigt natürlich auch der Spannungsabfall im MP2, was zu einer zusätzlichen Erwärmung und einer dadurch verursachten Abschaltung führen kann.
Natürlich geht es mir oft darum, falsche oder irreführende Aussagen zu korrigieren. So auch in diesem konkreten Fall. Und tatsächlich habe ich das hier als Nachfrage formuliert. Einzig das “Oje” war vermutlich zu aggressiv, aber es war auch dem Umstand geschuldet, dass der Forist Ferdinand, auf den ich antwortete, schon früher wortwörtlich die Allgemeingültigkeit des Ohm’schen Gesetzes abgestritten hat, worauf ja seine Formulierung auch diesmal hinausläuft.
Hier lesen viele elektrotechnische Laien mit, die durch grob fehlerhafte Ausagen wie die hier getätigte verwirrt werden oder sich diese sogar zu eigen machen. Ich kann eine Aussage wie “denn je niedriger die spannung desto hoeher der strom” einfach nicht unwidersprochen stehen lassen. Genau das Gegenteil ist bekanntlich der Fall, und das weiß sicher auch Forist Ferdinand. Ferdinand verwendet ja seiner eigenen Aussage zufolge eine schwer lesbare Kleinschrift, weil er es dadurch bequemer hat. Und das scheint wohl auch hier so zu sein, wenn er “spannung” sagt, wo er “Spannungsabfall” meint. Und dann formuliert er seinen Satz auch noch so, dass der Eindruck einer genau verkehrt laufenden Kausalbeziehung verstanden wird.
Aber grundsätzlich hast Du mit Deiner Kritik an mir recht. Ich argumentiere insbesondere bei Widerspruch gegen meine Aussagen häufig konfrontativ und weniger konstruktiv. Ich weiß darum, aber ich kann das nicht ändern. Ich hab’s schon mal gesagt: ich bin Asperger.
Ja, und hier passt sogar der häufig zum leichteren Verständnis herbeigezogene Vergleich mit dem Wasserdruck in einer Wasserleitung, die aus einem Wasserreservoir gespeist wird. Das Analogon zum Wasserdruck ist in der Elektrotechnik die Spannung. Und so wie in der Wasserleitung bei fließendem (!) Wasser der Wasserdruck abnimmt, weil die Wassermoleküle an der Rohrleitung reiben und dabei Energie abgeben, so fällt bei fließendem (!) Strom die Spannung in einem Stromkabel die Spannung ab.
Auch wenn der Vergleich zwischen Wasserfluss und Stromfluss seine Grenzen hat, passt er hier vorzüglich, denn hinter beidem stehen sogar völlig identische physikalische Vorgänge. Im einen Fall gibt es eine Wechselwirkung zwischen Wassermolekülen und den Phononen im Kristallgitter des Wasserrohrs, im anderen Fall eine Wechselwirkung zwischen Elektronen und den Phononen im Kristallgitter des Stromkabels. In beiden Fällen geben die Energieträger (Wassermolekül oder Elektron) Energie an ihr Leitungssystem ab, was zum Spannungs- bzw Druckabfall führt.
Beim Spannungsabfall im Wassereservoir bzw im Akku ist aber ein anderes Phänomen schuld. Da geht es einfach darum, dass der jeweilige Speicher Zeit braucht zum Nachführen des entnommenen Wassers bzw Stroms. Beim Akku sind es ja elektrochemische Vorgänge an Kathode und Anode, und der an diesen anliegende Elektrolyt wird durch das Abführen von Elektronen gewissermaßen “ausgetrocknet”, und es muss erst mal frischer Elektrolyt nachgeführt werden. In manchen Bleiakkus gab (gibt?) es dafür sogar extra Rührgeräte, die den Elektrolyt ständig verwirbeln, so dass an Anode und Kathode immer aufnahme- bzw abgabebereiter Elektrolyt anliegt.
Trotzdem stimmt Ferdis Aussage in diesem Fall. Der Multi muss eine bestimmte Leistung bringen, und auf die regelt er. Fällt die DC Spannung muss der Strom DC größer werden um die Verbraucher am Ausgang mit konstanten 230V und einer gegebenen Leistung zu versorgen.
Nein, tut sie nicht. Zu jedem Zeitpunkt ist der Strom genau so hoch, wie es das momentane Verhältnis von Spannung zu Widerstand ist. Das ist ausnahmslos immer so, und niemals ist es so, dass, wie Ferdinand sagte, der Strom um so höher ist, je niedriger die Spannung ist.
Auch Du ignorierst hier den Kausalzusammenhang. Es ist eben keineswegs so, dass der Strom genau deshalb steigt, weil die Spannung sinkt. Vielmehr ist es so, dass hier eine sinkende DC Spannung durch einen verringerten Widerstand passend ausgeregelt wird.
Wenn P gleich bleibt (denn das ist die zu versorgende Last) und U sinkt (das ist die Akkuspannung bei Entladung und/oder der Spannungsabfall auf dem Strompfad), dann muß I steigen, damit die Gleichung weiterhin erfüllt ist.
In diesem Fall aber schon. Um bei sinkender Spannung die gleiche Leistung zu erbringen, muß der MP2 mehr Strom aus dem Akku ziehen. Der Strom steigt hier nicht von sich aus, das ist klar. Es wird aber mehr Strom aus dem Akku gezogen. Der MP2 ist ein aktives Bauteil, kein passives wie z.B. ein Widerstand.
Richtig. Aber Du kannst den Strom nicht ändern, denn der ist ja Folge von Spannung und Widerstand. Die Spannung ist gegeben, also kannst Du nur den Widerstand ändern, um darüber den Strom zu ändern. Die Aussage, dass aus einer niedrigeren Spannung ein höherer Strom folgt, ist also grob falsch.
Das ist die Regelung. Du könntest auch genau gegenteilig regeln, so dass sich bei höherer Spannung ein niedrigerer Strom einstellt, und dennoch wäre es falsch, zu behaupten, dass aus einer höheren Spannung ein niedrigerer Strom folgt. Im konkreten Fall ging es ja aber noch nicht mal um Regelung, sondern um Spannungsabfall bei Entnahme eines hohen Stroms aus einem Akku.
Aber I kann nicht anwachsen, wenn sich nicht was anderes ändert, was Du aber ignorierst. Dabei geht genau darüber die Regelung.
Der Versuch, durch falsche Bezugnahme auf quantenphysikalische Begriffe, mit denen die meisten Leser hier genau nichts anfangen können, Widerspruch zum Verstummen zu bringen, ist regelmäßig zum Scheitern verurteilt. So auch hier.
Der eine ignoriert Kausalzusammenhänge, der andere kennt sie erst gar nicht. In einem Wechselrichter wird kein Widerstand ausgeregelt, sondern je nach Ansteuerung der Leistungshalbleiter die Pulsweite und damit letztlich die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung. Auch wenn die Akkus idealisiert eine GleichSPANNUNGSquelle darstellen, ist der fließende Strom bei einem angeschlossenen Wechselrichter vereinfacht ein pulsierender Gleichstrom, der für die Eingangsstufe des Wechselrichters prinzipiell eine Wechselstromcharakteristik hat. Die Anpassung der Pulsweite führt zu einer Änderung der Phasenverschiebung, was praktischerweise genau zu dem Effekt führt, der von anderen hier bereits korrekt wiedergegeben wurde: eine sinkende Akkuspannung führt bei konstanter Leistungsentnahme zu einem höheren Akkustrom, denn P = U * I, wie ein Vorredner bereits richtig anmerkte.
Wow. Noch einer, der sich weigert, seinen Horizont ein wenig zu erweitern.
Nein, mein Anliegen war, den Mitlesern die interessanten Zusammenhänge zwischen Druckverlust in einer Wasserleitung und Spannungsabfall in einer Stromleitung zu erläutern. Dazu habe ich auch extra auf den Wikipedia-Artikel verlinkt.
Niemand ist gezwungen, solches Wissen anzunehmen. Aber es so offen-aggressiv zu verweigern, rückt Dich natürlich schon in ein besonderes Licht. Ich jedenfalls nion immer äußerst fro darüber, wenn mir jemand solche Zusammenhänge aufweist.