Also eine Heizfolie direkt auf die Akkus kleben halte ich für äußerst fahrlässig. Ich hoffe, ich betreibt eure Arbeit nicht gewerblich!?
Solche Folien erreichen Oberflächentemperaturen bis zu 60 Grad Celsius. Man stelle sich nur mal vor, die Akku Plastikumhüllung reißt und freigelegte Leiterbahnen schließen den beklebten Akkupack kurz….nicht auszudenken….
Ich habe mir aus Widerstandsdraht, aufgeklebt auf einem verzinkten Blech eine Flächenheizung gebaut, diese ist mit ca 2cm Abstand beidseitig neben dem Akku gestellt. Mit ca 2x90 Watt bewärme ich einen 2x8s 105 Ah LifePo im Winter, noch manuell ab ca 7 Grad Akkutemperatur, die beiden auf dem Akku aufgeklebten Temperatursensoren habe ich mit Mineralwolle vor der Wärmestrahlung etwas abgeschirmt.
Ich hätte den Akku in eine passend gezimmerte Holzkiste mit Dämmmaterial (Mineralwollplatte, denn die sind brandsicher) an allen Seiten gepackt, und hätte eine per Thermostatschalter geschaltete ca 20 W Terrarienheizung mit eingebaut.
Der Wärmeverlust aus so einer kleinen gedämmten Kiste ist minimal, 2 x 90W sind IMO sehr viel zu viel. Falls Du mir die Maße gibst, kann ich Dir den Wärmeverlust bei den relevanten Außentemperaturen ausrechnen.
ich musste meine Akkus leider in der freistehenden Garage unterbringen, also Außen- gleich Innentemperatur. Deshalb stand ich auch vor dem Kälteproblem und eine Akkuheizung musste her.
Das mit den Folien war mir im wahrsten Sinne zu heiß. Ich habe mich für Heizmatten, die zur Pflanzenzucht gedacht sind entschieden, die liegen jeweils zwischen den Pylontech Akkus und werden, je nach Model, zwischen 20°C und 40°C warm. Damit fahre ich seit einigen Wintern wunderbar…
…heute würde ich mich wahrscheinlich für Akkus von NKON entscheiden, die haben einige Modelle mit integrierter Heizung im Angebot.
also nur die folie um die zelle, waere der akku selbst, also das aluminium gerissen/geplatzt, waere das ein totalschaden!
wenn du die folien weiter benutzen willst und sie nicht mehr ab bekommst, reduzier die spannung mit einem spannungswandler oder die leistung mit einem pulsbreitenregler.
wenn sie auch leicht wieder abgehen, kleb sie auf eine alu-platte und mach die, mit einer isolierung, neben die akkus!
etwas direkt auf die akkus zu kleben, war sowieso eine schlechte idee. die folie ist naemlich wirklich sehr duenn!
Ausreichend oft.
Diesen Herbst bereits 3x. Das mag in Niedersachsen ganz anders sein…
Davon abgesehen ist ein Mal völlig ausreichen, bei niedrigen Temperaturen hatte ich früher gern mal einen Battery Monitor - Akku [512] Fehler, der sich (soweit ich weiß) nicht remote beheben/löschen lässt. Das betreffende Akku-Modul steigt dann bis zu einem Neustart aus und wird weder ge- noch entladen, was für einen sehr starken Zelldrift sorgt, das muss einfach nicht sein.
Da ich im Winter gern mal für Wochen oder Monate nicht da bin, sind die o.g. Pflanzen-Heizmatten FÜR MICH eine probate Lösung.
Die Akkus haben im Betrieb ca. 2-3°C nicht mehr als die Aussentemperatur .
Wir habe aber auch die Erfahrung gemacht das ( besonders wenn die Akkus älter sind ) diese bei kalten Temperaturen nicht mehr die volle Entladeleistung bringen.
Unter 0 °C hat es oft Monatelang. Die Akkus befinden sich fast im freien. Ein Stall ist heutzutage meist ein sehr offenes Gebäude.
dann sind das wohl so akkus in der bauform von autobatterien. da ist der riss kein problem. aber da haette ich dann sowieso eine aluplatte unter die folie gemacht, nur bei den zellen selbst, die isolierung ist da sehr empfindlich und da muss man dann eine zusaetzliche isolierung anbringen, wie in den metallgehaeusen, in die normalerweise eingebaut werden.
waerme, besonders von sie nicht grossflaechig einwirkt, verursacht natuerlich spannungen im material!
Wenn möglich würde ich eine Unhausung mit Dämmplatten bauen und diese Umhausung z.B. auf 10C halte. Dann werden die Akkus indirekt warm gehalten.
Ich selber habe GobelPower GP-SR1 mit Heizmatte ab Werk. Kostete 20EUR extra und wird vom BMS gesteuert. Das BMS gibt sogar ein CCL von 10A an Victron damit die 48V-Heizmatte in jeder Situation betrieben werden kann.
bisher war es bei mir in der garage noch nicht so kalt, dass ich eine heizung gebraucht haette die tiefste temperatur lag bei ca. 5 grad.
aber als ersatz fuer den blei-akku ueberlege ich mir, eventuell natrium-ionen-akkus einzubauen, die koennen auch bei tieferen temperaturen geladen werden. lto-akkus scheiden schon wegen des preises aus, ich brauche naemlich mindestens 1500 Ah!