Generator oder Netz an AC-in

Der DC gekoppelte Teil muss nur auf die Akkus passen

Beim AC gekoppelte PV an AC Out bitte das PDF beachten

PowerAssist

Der MultiPlus-II verhindert, dass eine begrenzte Wechselstromquelle wie z. B. ein Generator oder ein Landstromanschluss überlastet wird. Zunächst wird automatisch der Ladevorgang der Batterie reduziert, um vor einer Überlastung zu schützen. Als nächstes wird die Leistung eines Generators oder einer Landstromversorgung mit Energie aus der Batterie verstärkt.

Wenn ich es richtig um Kopf habe sind immer alle Multiplus (agieren wie ein Gerät) im Parallel oder 3 Phasenbetrieb mit dem Generator zu verbinden. Sollte aber im PDF oben stehen. Sonst bräuchtest du einen extra “Lade Multiplus”.

Da hast Du wohl was grundfalsch verstanden. Ihm fehlen nicht 10% an momentaner Leistung, sondern 10% Energie im Jahr. Er kriegt vermutlich von März bis Oktober sehr viel mehr Energie als er benötigt, und die restliche Zeit sehr viel weniger.

Die 10% Energie fehlen ihm also v.a. im Winter, und da helfen Einsparpotentiale exakt gar nix.

Das ist natürlich möglich, und zwar ganz einfach, indem man vorübergehend die Inverterleistung auf Null setzt, bis durch den geringen Solarertrag der Akku wieder voll wird. Das kann dann problemlos ein paar Tage dauern. Der Solarertrag geht dadurch ja nicht verloren.

Wenn er ein ESS betreiben würde, könnte er die Einstellung “optimiert mit Battery life” auswählen, die den Mindest-SOC schrittweise immer weiter anhebt, bis der Akku endlich mal wieder auf 100% SOC kommt

Klar geht das. Ein einzelner MP2-3000 kann via AC-IN den Akku mit ca 1.800 W aus dem Stromnetz laden. Aber nochmals: dann ist das keine anmeldefreie Inselanlage mehr. Und bei 3 x MP2-3000 dürfte die kombinierte Ladeleistung über 4,2 kW liegen, so dass dann auch noch eine Abregelmöglichkeit via Smartmeter geschaffen werden muss.

Danke für den rechtlichen Hinweis, mich interessiert momentan ausschließlich die technische Komponente.

Also technisch gesehen wird der “Generatorstrom” über die Ladeeinheit des MPII zu Batterieladestrom umgeandelt und der Inverterteil macht dann die Wechselspannung für die Lasten daraus. Dadurch gibt es keine Phasensychronisitätsprobleme auch bei unterschiedlichen Generatoruqellen, richtig?

Ja ja die Theoretiker mit 8,5kWp in der dunklen Zeit einen einen 48V/920Ah Akku schnell mal voll bringen! Genau du bist ja Physiker hast aber von der Chemie dann nicht viel Ahnung was Blei Akkus angeht und wie die behandelt werden müssen! Den die mögen es überhaupt nicht wenn sie längere Zeit nicht voll geladen worden sind und das wird sich nicht ausgehen mit nur vorübergehend mal die Inverterleistung auf Null setzen!

Nein, der Generator wird über ein Relais an die Verbraucher 1:1 durchgeschaltet und der Rest des Strom unterhalb der Eingangstrombegrenzung zu Batterieladung benutzt.

Prinzipschaltbild ist vorne auf dem Gehäuse. Genauere Beschreibung im Manual

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@WaldemarSchrat:

Du musst Dir auch Gedanken über das “Hoch- u. Runterfahren des Systems und des Nachbarkabels” (am AC-In) machen, auch über die Dimensionierung dessen.

Mit dem DVCC lässt sich der gewünschte Ladestrom einstellen. Dann gibt es auch noch die “Schedules Charge Levels” im ESS, über das man das Laden zeitlich einfach steuern kann.

Meine 5,4 kWp Anlage hat heute 6,0 kWh gebracht, gestern 7,1 kWh, und den Tag davor 6,6 kWh. Macht zusammen knapp 20 kWh an drei aufeinanderfolgenden Januartagen. Mit 8,5 kWp hätte ich also 31 kWh ernten können.

Ein Bleiakku sollte nie unter 50% SOC entladen werden, hat also bei Nennkapazität von 920 Ah bei 48V nur 22 kWh nutzbare Kapazität. So viel wäre maximal nachzuladen gewesen.

Selbst einer, der jegliche naturwissenschaftliche Theorie verachtet wie Du, sollte aber so weit rechnen können, dass er kapiert, dass 31 kWh Solarertrag sehr viel mehr sind als maximal 22 kWh nachzuladende Akkukapazität.

hab zufällig gerade das Blockschaltbild gefunden

Ich habe weder DVCC noch ESS.

Das würde ja bedeuten, dass sich irgendwer phasentechnisch anpassen muss. Ich gehe davon aus, dass das der Victron zustandebringt.

Der Multiplus synchronisiert aktiv auf die Netzspannung/Spannung am ACin

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Ups, ich habe deine Antwort nicht verstanden…

Und wie würde das funktionieren wenn ich an den drei MPII 3 unterschiedliche Quellen (Generatoren) mit unterschiedlichen Phasenlagen anschließe, sekundärseitig aber alles auf single Phase konfiguriert ist?

Was genau hast Du nicht verstanden?

Theoretisch möglich. Wenn “Switch as group” deaktiviert ist, schaltet jeder MP sein ACin wenn es für ihn passt, unabhängig vom rest der Gruppe.

In der realität kann ich dir aber nicht sagen ob die restlichen MPs überhaupt noch aktiv synchronisieren sobald einer seinen ACin geschalten hat. Hab das mangels mehrerer einphasigen generatoren noch nie probiert. Möglich dass dann nur noch passiv synchronisiert wird, sprich es wird schlicht gewartet bis die phasenlage durch zufall passt. Bedingt jedoch dass der frequenzunterschied nicht null sein darf (sonst ändert sich der winkelunterschied nie), aber auch nicht zu gross (sonst ist das zeitfenster zum zuschalten zu klein).

Dann kann es zu problemen führen mit der N-PE verbindung. Im normalfall bildet der master diese, über sein erdungsrelais. Da immer nur eine N-PE verbindung vorhanden sein soll, sollte dies in den slaves deaktiviert sein. Wenn nun der master auf seinen generator schaltet, übernimmt dieser Generator die N-PE verbindung für die ganze gruppe. Schaltet ein zweiter MP seinen ACin, würde der zweite generator somit eine zweite N-PE verbindung herstellen. An sich nicht gefährlich, aber nicht normgerecht und führt zum auslösen von FIs auf den generatoren zum beispiel.

Eine mögliche option könnte die verwendung von generatoren mit isoliertem neutralleiter sein (IT netz) und einer festen N-PE verbindung auf der ACout seite. Aber ob das dann normgerecht ist bezweifle ich. Und würde dann wiederum zum selben problem führen bei der kabel-vom-nachbarn lösung.

Bin gespannt wohin das thema noch geht.

Mehrere unterschiedliche AC IN gleichzeitig funktioniert nicht, am AC OUT muss ja das Drehfeld inkl. 120° Phasenverschiebung sichergestellt werden.
Das System kann sich daher nur auf einen AC IN synchronisieren.

In dem Fall hier ist es ein Parallelsystem, somit keine phasenverschiebung zwischen den einzelnen MPs.

Das grundproblem ist aber das selbe. Nach dem zuschalten vom ersten ACin müsste die gesamte gruppe inkl. erstem generator dann gemeinsam auf den zweiten synchronisieren. Bei grösseren notstromanlagen wird deshalb der einzelne generator auf die insel synchronisiert, und nicht andersrum wies hier nötig ist. Bedingt aber eine völlig andere steuerung inkl drehzahlregelung am motor.