Erweiterung auf 30 kWh & Netzladung: 1x MultiPlus-II 6k5 vs. 3x MP-II 3000 bei DC-gekoppelter PV?

Hallo zusammen,

ich plane eine Erweiterung meines bestehenden DIY-Speichers und stehe vor der Entscheidung bezüglich der zukünftigen Phasen-Topologie. Hier kurz mein aktuelles Setup und die genaue Aufteilung der PV-Flächen:

PV-Anlage (insgesamt ca. 10,3 kWp,

3 kWp Süd-West (45° Neigung)

3 kWp Süd-Ost (45° Neigung)

2,7 kWp Fassade Süd-West

1,6 kWp Flachdach/Gartenhaus (10° Neigung) über mppt

Ertrag gesamt: ca. 7.300 kWh/Jahr (durch die Fassade und die verschiedenen Ausrichtungen sehr gut über den Tag und das Jahr verteilt).

Verbrauch: ca. 7.000 kWh/Jahr. Die größeren Verbraucher wie E-Auto und Klimaanlagen (Heizen/Kühlen) sind regelbar.

Grundlast: Konstant 200–250 W im 24/7-Betrieb durch ein Unifi-Netzwerk und Server.

Aktuelles System: 1x Victron MultiPlus-II 48/3000, 1x 16S EVE LF280K Akku mit JK-BMS.

Das Ziel:

Ich möchte das System um ein zweites Pack (16S mit EVE MB31 314Ah oder LF334 334Ah) erweitern, um auf insgesamt ca. 30 kWh Kapazität zu kommen.

Hintergrund ist ein zeitvariabler Stromtarif: Ich zahle von 0:00 bis 05:00 Uhr 19 Cent/kWh (restliche Zeit 32 Cent). Der Plan ist, den Speicher im Winter in diesem 5-Stunden-Fenster per Netzladung zu füllen und tagsüber über die Server und Klimaanlagen wieder zu leeren.

Die Optionen beim Wechselrichter-Upgrade:

Ich schwanke zwischen zwei Optionen:

Option 1: Umstieg auf 1x MultiPlus-II 48/6k5 (einphasig).

Vorteile: Einfache Verkabelung, geringerer Standby-Verbrauch als drei Geräte. Die 100 A Ladestrom passen gut ins 5-Stunden-Fenster (schafft ca. 24-25 kWh reale Ladung). Der Stromzähler saldiert ja ohnehin.

Option 2: Ausbau auf 3 Phasen (3x MultiPlus-II 3000).

Da ich bereits einen 3000er habe, müsste ich zwei nachkaufen. Drei MP 3000 würden zusammen ca. 105 A Ladestrom aus dem Netz ziehen können und ca. 7,2 kW Entladeleistung bieten.

Meine Fragen an euch:

Lohnt sich der Mehraufwand bei der 3-Phasen-Verkabelung (DC-Kabellängen exakt angleichen, AC-Verdrahtung, Konfiguration) in dieser Konstellation?

Echtes Drehstrom-Notstrom brauche ich nicht, da Server und Klimageräte einphasig laufen. Gibt es dennoch für das 3-Phasen-System sprechen, oder fahre ich mit dem einzelnen, großen 6k5 im Alltag unkomplizierter und effizienter?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen!

Viele Grüße

Nicht vergessen … bei in Akku rein und wieder raus gehen ca. 25 % Leistung verloren.. also mal rechnen ob es sich überhaupt lohnen würde…

Ich habe z.B. einen Tarif von 22,3 ct/kWh (alle 24 Stunden)..

Und Du könntest auch nur einen MP II 3000 kaufen und dieses Parallel zum vorhandenen schalten… spart eine Menge Kabel ;O))))

Wenn Du nur den Speicher voll machen willst, kannst Du Dir aus der Bucht ein TelKo-PSU für 150 EUR holen und mit mit 3kW laden.
Beispiel sind Huawei und Eltek FlatPack 2. Die laden mit 98% Effizienz. Der MP2 fällt ab 1 kW wieder ab.

Anstelle des MP2 6k5 könntest Du auch über den neuen effizienteren RS 230 nachdenken. Also ein RS 6000 ohne MPPT.