Ich habe auf meiner Almhütte einen EasySolar-II GX mit 3 kVA und einen 5,2-kWh-Victron-Lithium-NG-Speicher.
Diesen Sommer habe ich eine kleine Induktionskochplatte mit einem Kochfeld Tillreda von IKEA mit auf die Hütte genommen, um bei dieser Hitze nicht den Küchenherd einheizen zu müssen. Mir war natürlich klar, dass diese Kochplatte keine besonders aufwendige Elektronik beinhaltet – sie funktioniert jedoch einwandfrei und ist für ihre Leistung sicher ihr Geld wert.
Was ich euch fragen wollte: Hat sich schon einmal jemand genauer damit beschäftigt, wie die Tillreda ihre Leistung regelt bzw. mit welchem PWM-/Duty-Cycle sie bei den niedrigeren Leistungsstufen arbeitet?
Wenn ich die Leistung unter etwa 50 % reduziere (Stufe 4/5 von 9), bemerke ich an der Beleuchtung deutlich das periodische Ein- und Ausschalten der Induktionsplatte. Je höher die eingestellte Leistung, desto weniger störend ist es; bei niedrigeren Leistungsstufen wird der Effekt dagegen immer deutlicher.
Ich vermute daher, dass die Kochplatte die Leistung nicht kontinuierlich regelt, sondern über eine relativ langsame PWM- bzw. Burst-Regelung zwischen voller Leistung und Aus schaltet.
Hat sich jemand schon einmal mit diesem Problem beschäftigt bzw. eine Möglichkeit gefunden, diese Leistungspulse zu glätten, sodass der Wechselrichter bzw. das 230-V-Netz weniger stark belastet wird?
Mich würde besonders interessieren, ob jemand die Tillreda diesbezüglich schon einmal messtechnisch untersucht hat oder ob es vielleicht eine einfache Lösung mit einem LC Filter, einer Drossel oder Ähnlichem gibt.
ich habe mit dem tragbaren TILLREDA Induktionskochfeld einige Test gemacht, da ich es in einem Camper einsetzen wollte.
Wie du schon festgestellt hast taktet es im unteren Leistungsbereich fleißig. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe dann war unter 1200-1400W nix drin, was den Einsatz eines kleinen Multipluses dafür ausschloss. Die Idee war nur den unteren Leistungsbereich zu nehmen…
Das Rommelsbacher Kochfeld wirbt mit:
POWER Switch: bedarfsgerechte Strom-/Leistungsbegrenzung an das vorhandene Stromnetz bzw. die verfügbaren Stromstärken
Einstellung 4 Ampere (Leistung bis 800 W) - bei Nutzung mit Photovoltaik-Anlagen, Notstrom-Aggregaten, Power-Stationen/mobile Speicher
Einstellung 6 Ampere (Leistung bis 1250 W) - zum Betrieb auf Camping-Plätzen oder mit Wechselrichter im Wohnmobil
Einstellung 10 Ampere (Leistung bis 1800 W) - für die Nutzung mit Landstrom oder im normalen Stromnetz zuhause
Ich habe diese Kochplatte aber noch nie selber ausprobiert.
Die Alternative mit gleichmäßiger Last, wäre eine ganz normales Glaskeramik oder Masse-Kochfeld. Aber wer will das schon wenn man Induktion gewöhnt ist
Das machen offensichtlich alle Kochplatten außer alte Herde mit 7-Takt Schaltern und einige wenige Glaskeramik Kochfelder. Die Probleme, die bei dir auftreten sind aber im Wechselrichter zu suchen. Er regelt die Leistung nicht schnell genug nach. Die Schwankungen habe ich auch an einem hochwertigen Cotek 3500W (Dauerleistung) beobachtet. Zur Zeit benutze ich billige China Wechselricher mit 3kW bzw 3,5kW. Die kommen gut damit zurecht. An einem betreibe ich eine 3,5kW Induktionsplatte, eine 2kW Induktionskochplatte, einen Thermomix (der taktet auch) und ein Kochplatte mit 7-Takt Schalter. Bei vorausschauender Arbeitsweise laufen alle gleichzeitig. Dabei wir die Höchstleistung des Wechselrichters für kurze Momente fast an die Grenze getrieben (7kW). Die regeln die Leistung viel schneller nach. Kochplatten mit 7-Takt Schalter sind nur noch sehr selten zu bekommen. Aber sie lassen sich am besten als zweite Platte betreiben ohne Leistungsspitzen zu erzeugen. Da sollte man rechtzeitig zuschlagen!
Is the converter itself generally too slow to respond, or is there a specific setting on the inverter that needs adjusting? I didn’t see any controller parameters in VEConfig…?
I might take a few measurements on the hotplate soon, though, and see whether I can get anything useful out of them!